Direkt zum Seiteninhalt springen

Universitäts­klinikum Schleswig-Holstein

Der Haupteingang eines Universitätsklinikums mit vielen Besuchern im Vordergrund.
Auftraggeber Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Projektziel Optimierung der Betriebsabläufe und Behebung des Sanierungsstaus auf den Campi Kiel und Lübeck durch Schaffung einer modernen Infrastruktur
Beratungszeitraum Frühjahr 2009 bis 2022
Investitionsvolumen 520 Millionen Euro
Vertragsvolumen 1,7 Milliarden Euro
Vertragslaufzeit 29 Jahre
Vertragsbeginn 2015
Vertragsinhalt Planung, Bau, Finanzierung und Betrieb
Ergebnis Innovatives Know-how des privaten Partners wird zur Prozessoptimierung der medizinischen Abläufe genutzt, wodurch eine effiziente und qualitativ hochwertige universitäre Krankenversorgung des Landes Schleswig-Holstein ermöglicht wird und die Investitionsmaßnahme sich selbst aus der gewonnenen Effizienzrendite trägt.

Das Projekt

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) mit dem Campus Kiel und dem Campus Lübeck ist seit der Fusion im Jahr 2003 das zweitgrößte Universitätsklinikum Deutschlands. Das Universitätsklinikum mit insgesamt 80 Instituten und Kliniken und ca. 2.500 Betten ist zudem einziger Maximalversorger Schleswig-Holsteins.

2009 entschied das UKSH, die bauliche Infrastruktur an den beiden Campi Kiel und Lübeck grundlegend zu sanieren bzw. zu erneuern sowie die bestehenden Prozesse zu optimieren. Die sich hieraus ergebenden Einsparungen und Erlössteigerungen (Effizienzrendite) sollten die Refinanzierungsquelle der Bauinvestitionen darstellen.

Für den Zuschlag in der gewählten Verfahrensart des wettbewerblichen Dialogs kamen daher nur Lösungen in Betracht, die nach der Beurteilung des Auftraggebers eine hinreichende Effizienzrendite erwarten lassen. Nach Maßgabe der gefundenen Lösung umfasste der zu vergebende Auftrag Planung, Bau, Finanzierung und Betrieb durch den jeweiligen privaten Partner.

2019 wurden die zentralen Klinikneubauten in Kiel und Lübeck eröffnet. Mit der Fertigstellung der Neubauten sind wichtige Meilensteine bei der Umsetzung des von der PD seit 2009 beratenen baulichen Masterplans einer „Universitätsmedizin der Zukunft“ erreicht.

Leitgedanke der Universitätsmedizin der Zukunft ist die höchstmögliche Effizienz im Einklang mit dem besten Standard für Patienten und Mitarbeiter. In den Neubauten werden daher wichtige Funktionen der Krankenversorgung zusammengeführt und auf diese Weise medizinisch und wirtschaftlich sinnvolle Größen und Arbeitsabläufe geschaffen. Die Gebäude bieten zahlreiche Innovationen, mit denen die Aufenthaltsqualität für die Patienten erhöht und die Beschäftigten entlastet werden sollen, beispielsweise durch ausschließliche Ein- und Zweibettzimmer, ein neues Verpflegungssystem auf den Stationen, Self-Check-in-Terminals sowie Tablet-PCs mit Infotainment-System am Krankenbett.

Unsere Beratungsleistungen

Seit 2009 berät die PD das UKSH bei den umfassenden Maßnahmen zur Schaffung einer modernen Infrastruktur, mit der die Betriebsabläufe an beiden Standorten nachhaltig optimiert werden sollen.

Die PD begleitete das europaweite Vergabeverfahren von der ersten Konzeption über verschiedene Planungsrechnungen bis zur Zuschlagserteilung. Es ist mit einem Bauvolumen von ca. 520 Millionen Euro (Projektvolumen etwa 1,7 Milliarden Euro) die derzeit größte, im Bau befindliche Immobilien-ÖPP in Europa.

Die Beratungsleistungen der PD umfassen dabei insbesondere:

  • Financial Model für den baulichen Masterplan anhand des medizinischen Sollkonzepts
  • Durchführen eines Markterkundungsverfahrens, Auswerten und Erstellen einer Entscheidungsgrundlage für die Politik
  • Vorbereiten und Durchführen des europaweiten Vergabeverfahrens wettbewerblicher Dialog bis zur Zuschlagserteilung
  • Vorbereiten und Durchführen des Finanzierungswettbewerbs für den öffentlichen Finanzierungsanteil in Höhe von 500 Millionen Euro
  • Begleitung der Umsetzung als wirtschaftlicher Berater bis zur Fertigstellung des Masterplans, u.a. durch:

    • Unterstützung beim Vertragscontrolling, insbesondere der Beratung bei der Anwendung der Finanzierungs- und Vergütungsregelungen im Projektvertrag
    • Implementierung eines Malus-Systems (Service-Level-Agreement-Mechanismus) mit fixen Reaktionszeiten, Wiederherstellungsfristen und Entgeltminderungen in Abhängigkeit von der Relevanz der auftretenden Störungen und der betroffenen Räume
    • Unterstützung bei der Implementierung eines Serviceportals zur strukturierten Störungsmeldung und Bearbeitung für Beschäftigte des UKSH, Handwerker und Beteiligte des privaten Partners
    • Unterstützung bei der Berichterstattung gegenüber den finanzierenden Banken

Ihre Ansprechpartner

Dr. Matthias Schatz

Dr. Matthias Schatz Direktor

+49 30 257679-233 Georgenstr. 25 10117 Berlin

Nachricht schreiben
Porträtfoto von David Hanstedt

David Hanstedt Senior Manager

+49 30 257679-328 Georgenstr. 25 10117 Berlin

Nachricht schreiben

Wir verwenden auf dieser Webseite Cookies, um Zugriffe auf unsere Webseite anonymisiert zu analysieren. Für mehr Informationen lesen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung.

Ich stimme zu