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Die digitale Stadt von morgen

Frau am Schreibtsich vorm Laptop sitzend.

Kommunen dienen häufig als Diskussions- und Erprobungsraum für die Modernisierung der Verwaltung. Sie erleben die Chancen und Risiken der Digitalisierung dann als erste – und oft mit spürbaren Auswirkungen für alle Beteiligten. Mit einer individuellen Digitalisierungsstrategie und passgenauen Instrumenten können Kommunen in diesem Prozess jedoch zu gestaltenden Akteuren werden. Dazu unterstützt die PD gezielt Kommunen bei der Digitalisierung von Verwaltung und Daseinsvorsorge.

Kommunen als zentraler Ort der Digitalisierung

Soziale Medien, Apps, Online-Handel, Industrie 4.0, Big Data, Künstliche Intelligenz, Blockchain: Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft nachhaltig. Sie kann Kommunen helfen, ihre Dienstleistungen bürgernäher, effizienter und nachhaltiger zu erbringen. Gleichzeitig wirft der Begriff Digitalisierung unzählige Fragen auf, wie zum Beispiel:

  • Wie können Kommunalverwaltungen den Erwartungen einer digitalisierten Gesellschaft gerecht werden?
  • Was bedeutet die Digitalisierung für die Verwaltungsmitarbeiter?
  • Wie stark sollten Kommunen bei der Digitalisierung auf private Anbieter setzen?
  • Wer hat die Hoheit über die kommunalen Daten?

Das Verständnis von Digitalisierung in der Kommunalberatung der PD orientiert sich im Grundsatz am normativen Zielbild der „Smart City Charta“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Sie zielt darauf ab, die zentralen Herausforderungen der Kommunalentwicklung ressourcenschonend und bedarfsgerecht zu lösen. Leitfrage ist dabei, wie eine nachhaltige Stadtentwicklung im digitalen Zeitalter gelingen kann.

Die Digitalisierung führt zu einer Integration und Verschmelzung von kommunalen Verwaltungseinheiten, die zunehmend als vernetzte Akteure zu betrachten sind. So stellen sich im Rahmen der zeitgemäßen Quartierentwicklung Fragen zur Berücksichtigung von Elektromobilität mit entsprechenden Ladeinfrastrukturen, zur Nutzung von erneuerbaren Energien bzw. dezentraler Energieerzeugung oder zur Integration von Energieeffizienzmaßnahmen. Auch digitale Gesundheitsangebote als Beitrag zum altersgerechten Wohnen in sozial durchmischten Wohnquartieren sind eine Querschnittsaufgabe innerhalb der Kommunalverwaltung.

Kommunen sollten ihre Rolle als gestaltende Akteure der Digitalisierung definieren. Dazu bedarf es einer umfassenden Strategie, in der die Ziele der Stadt- bzw. Gemeindeentwicklung formuliert werden. Auf dieser Grundlage kann eine kommunale Digitalisierungsstrategie formuliert werden. Diese beschreibt unter anderem

  • die bedarfsorientierte Auswahl an digitalen Prozessen und Instrumenten,
  • den Umgang mit den eigenen Daten und
  • mögliche Kooperationen mit Unternehmen.

Eine individuelle Digitalisierungsstrategie ist ein wesentlicher Schlüssel, um Handlungs- und Umsetzungsschwerpunkte zu definieren. Auf dieser Basis können geeignete Instrumente zur Digitalisierung von Verwaltung und Daseinsvorsorge ausgewählt und an den eigenen Zielen ausgerichtet werden.

Wie lassen sich kommunale Digitalisierungsvorhaben auf ihre Wirksamkeit messen? Unser gemeinsam mit den Städten Aachen und Köln entwickeltes Excel-basiertes Steuerungsinstrument ermöglicht ein Wirkungscontrolling von kommunalen Digitalisierungsinvestitionen sowie die Unterscheidung von Wirkungen und ihrem Beitrag zu strategischen und Digitalisierungszielen.

Die PD unterstützt Kommunen bei der Entwicklung einer ganzheitlichen Digitalisierungsstrategie. Unser strategisches Handlungskonzept Digitalisierung versetzt Kommunen in die Lage, den zukünftigen Umgang mit der digitalen Transformation an den eigenen strategischen Zielen auszurichten und sich diese im Sinne des Gemeinwohls zunutze zu machen.

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Vier Häuser einer Kleinstadt bei Sonnenschein.

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Beratungsansätze für Ihre Herausforderung

Blick auf die Friedrichstraße und das Friedrichcarree von oben.

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