Futurium in Berlin
| Auftraggeber | Bundesanstalt für Immobilienaufgaben |
|---|---|
| Projektziel | Neubau des Futurium in Berlin |
| Beratungszeitraum | 2009 bis zur Eröffnung 2019 |
| Gesamtbaukosten | 58 Millionen Euro |
| Vertragslaufzeit | 30 Jahre |
| Vertragsbeginn | November 2014 |
| Vertragsinhalt | Planung, Bau und Betrieb |
| Vorteile | Wirtschaftlichkeitsvorteil von rund 10 Prozent, sehr gute Energieeffizienz und Niedrigstenergiestandard, Einbindung des Mittelstands vertraglich gesichert |
Das Projekt
Das Futurium versteht sich als ein „Haus der Zukünfte“, das mit seiner markanten Architektur und der zentralen Lage am Berliner Kapelle-Ufer zwischen Hauptbahnhof und Reichstagsgebäude die Präsentation von und den Dialog über Wissenschaft und Innovation anregt. Dazu wird es mit Unterstützung von Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Stiftungen stetig wechselnde Ausstellungen und ein breit gefächertes Veranstaltungs- und Dialogprogramm auf 3.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche geben. Mit seinen Angeboten soll das Futurium eine erste Adresse für die Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken von wissenschaftlichem und technologischem Fortschritt werden.
Das Gebäude wurde ab März 2015 von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben als Bauherrin gemeinsam mit dem privaten Partner BAM Deutschland AG nach einem Entwurf des Berliner Architekturbüros Richter Musikowski errichtet. Die Schlüsselübergabe fand im September 2017 nach nur zweieinhalb Jahren Bauzeit statt
Das Futurium entspricht als Niedrigst-Energiehaus dem Gold-Standard des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB). Mit einem Erfüllungsgrad von 89,8 Prozent ist das Futurium eines der nachhaltigsten Bundesgebäude. Das Energiekonzept sieht die Nutzung regenerativer Energie vor.
Mit einem „Fest der Zukünfte“ vom 6. bis 9. September 2019 wurde das Futurium feierlich eröffnet. In den ersten Tagen folgten knapp 30.000 Besucher der Einladung, Vorträge und Diskussionen zu Zukunftsfragen und Zukunftsvisionen zu hören und im „Futurium Lab“ eigene Ideen auszuprobieren.
Unsere Beratungsleistungen
Die PD hat das Bauvorhaben von der Konzeptphase 2009 bis zur Fertigstellung begleitet. Als Projektmanagerin und wirtschaftliche Beraterin hat die PD das europaweitete Vergabeverfahren vorbereitet und durchgeführt. Nach der Zuschlagserteilung verantwortete die PD das Projektmanagement und das Controlling während der Bauausführung.
Im Einzelnen bedeutet dies:
- Projektmanagement der Gesamtmaßnahme mit Organisation und Leitung aller Besprechungen
- Zentrale Ansprechpartnerin für alle Beteiligten
- Entwicklung des Finanzierungsmodells
- Wirtschaftliche Beratung
- Erstellung der Vergabeunterlagen und Führung der Verhandlungen mit den Bietern, jeweils in Zusammenarbeit mit der BImA, dem Nutzer, dem BBR und technischen sowie juristischen Beraterinnen und Beratern
- Durchführung der abschließenden Wirtschaftlichkeitsuntersuchung
- Begleitung der Planungs- und Bauphase
Für die PD ist das Futurium das zweite Bauvorhaben des Bundes, das Maßstäbe in nachhaltigem Bau und Betrieb setzt. Auch das von PD begleitete, benachbarte Gebäude für das Bundesministerium für Bildung und Forschung wurde mit dem BNB-Gold-Status ausgezeichnet.
Kontakt
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