Blickpunkt PD
Blickpunkt PD – November 2021
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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Zukunftsfähigkeit der öffentlichen Verwaltung bemisst sich auch daran, wie souverän sie mit neuen oder wachsenden Herausforderungen umgeht. Im Schatten der Corona-Pandemie gilt es, drängende Handlungsfelder wie den Klimawandel, die Entwicklung des Wohnungsmarktes oder die zunehmende digitale Komplexität zu bearbeiten – und mitunter bekannte Vorgehensweisen auf den Prüfstand zu stellen.

Das Land Baden-Württemberg ist von den Potenzialen des Baustoffes Holz für ein klimafreundliches Bauen überzeugt. Sechs Landesministerien beteiligen sich an der „Holzbau-Offensive Baden-Württemberg“, um die Rahmenbedingungen für das Bauen mit Holz zu verbessern und damit einen Beitrag zur Erreichung der landeseigenen Klimaziele zu leisten. Die PD unterstützt die Holzbau-Offensive dabei, weitere Kompetenzen zur Verfahrensgestaltung von Holzbauprojekten aufzubauen. In unserem aktuellen Webcast „Baden-Württemberg baut auf Holz“ führen wir Sie mit Expertinnen und Experten in das Thema Bauen mit Holz ein.

Auch im öffentlichen Gesundheitswesen können alternative Vorgehensweisen helfen, die Gesundheitsversorgung nachhaltig zu verbessern. In unserem Newsletter stellen wir Ihnen die Ergebnisse einer PD-Befragung zu den Erfahrungen mit Technologiepartnerschaften in Krankenhäusern vor. Unsere befragten öffentlichen Kunden und Gesellschafter zeigen sich überzeugt von diesem partnerschaftlichen Beschaffungsmodell – und geben Hinweise zur Vertragsgestaltung.

Nachhaltig sollte auch die Zukunft des Wohnens sein – und zwar in jeder Hinsicht: ökonomisch, ökologisch und sozial. Durch die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt wird bezahlbarer, bedarfsgerechter Wohnraum für immer mehr Menschen zu einem Wunschtraum. Wie es Kommunen gelingen kann, mit den passenden Steuerungsinstrumenten und starken Partnern preiswerten Wohnraum und lebendige Wohnquartiere zu schaffen, ist ein weiteres Thema unseres Newsletters.

Ein in Großprojekten der PD bewährtes Vorgehensmodell für die Steuerung komplexer IT-Projekte ist die agil-hybride Vorhabensynchronisation. Diese erlaubt es, umfassende Programme dezentral zu führen und die zahlreichen Akteure miteinander zu vernetzen – auch aus dem Homeoffice heraus. Mehr zu diesem wirkungsvollen Instrument lesen Sie in unserem Beitrag.

Das persönliche Gespräch kann jedoch nichts ersetzen. Mit unseren im Oktober eingeweihten Büros in Nürnberg und Wiesbaden sind wir vielen unserer öffentlichen Kunden und Gesellschafter ein Stück näher. Schauen Sie gerne bei Gelegenheit vorbei.

Wir wünschen Ihnen nun eine anregende Lektüre!

Ihr Stéphane Beemelmans und Ihr Claus Wechselmann

Blick auf die Friedrichstraße und das Friedrichcarree von oben.
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Holzbau-Offensive Baden-Württemberg im PD-Webcast

In Deutschland ist der Gebäudesektor für knapp 30 Prozent der gesamten CO2-Emissionen verantwortlich, bezieht man die Herstellung von Strom und Fernwärme oder von Baustoffen mit ein. Der Einsatz des klimafreundlichen Baustoffes Holz bei der Errichtung von Gebäuden kann einen wichtigen Beitrag leisten, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase zu reduzieren.

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, speichert CO2 auch als Gebäude und kann in hohem Maße vorgefertigt werden, was zu kürzeren Bauzeiten führt. Um den Einsatz von Holz im öffentlichen und privaten Wohnungsbau zu fördern, hat das Land Baden-Württemberg daher 2018 die Holzbau-Offensive Baden-Württemberg (Holzbau-Offensive BW) ins Leben gerufen. Die Landesregierung möchte damit einen Beitrag zur Erfüllung der eigenen Klimaziele leisten, nachhaltigen Wohnraum schaffen und zukunftsweisende Innovationen fördern.

Seit Oktober 2020 unterstützt die PD die Holzbau-Offensive BW dabei, Kompetenzen rund um das Thema Holzbau aufzubauen und zu bündeln. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit ist der aktuelle PD-Webcast „Baden-Württemberg baut auf Holz“ entstanden. Expertinnen und Experten sprechen darin über die Vorzüge des Bauens mit Holz – und der Heilbronner Bürgermeister stellt „Skaio“ vor, das derzeit höchste Holzhochhaus in Deutschland. Wir beraten Sie gerne, wie Sie mehr Gebäude in Holz- oder Holz-Hybrid-Bauweise errichten und unterstützen Sie bei der Projektierung sowie der Wahl der passenden Förderinstrumente.

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Technologiepartnerschaften – Zukunftsmodell für Krankenhäuser?

Für Krankenhäuser sowie Hersteller und Dienstleister sind vertraglich geregelte, langfristige Technologiepartnerschaften ein innovatives Instrument, um auch zukünftig die leistungsfähige Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Das hat eine PD-Befragung von 10 Vertreter:innen aus Krankenhäusern, 14 Herstellungs- und Dienstleistungsunternehmen sowie 6 Wirtschafts- bzw. Rechtsberatenden im Zeitraum von September 2020 bis März 2021 ergeben.

Die Umfrage evaluiert Technologiepartnerschaften, die mindestens den Leistungsbestandteil der Beschaffung oder Bewirtschaftung von Medizin-/Labortechnik oder medizinischer IT umfasst und weitere Leistungsbestandteile beinhalten kann. Demnach waren über 90 Prozent aller Befragten mit der Umsetzung einer Technologiepartnerschaft zufrieden oder sehr zufrieden. Bei den Krankenhäusern waren es sogar 100 Prozent.

Obwohl Technologiepartnerschaften häufig mit komplexen Vergabeverfahren, intensiven Marktrecherchen und detaillierten Vertragsgestaltungen einhergehen, können sich nahezu alle Befragungsteilnehmenden eine Ausweitung dieser Partnerschaften auch auf weitere Bereiche vorstellen. IT, Medizin- und Labortechnik wurden dabei am häufigsten genannt. So profitiert beispielsweise das Städtische Klinikum Braunschweig von einer innovativen Partnerschaft im Bereich der bildgebenden Medizintechnik. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann sprechen Sie uns gerne an und lassen Sie uns gemeinsam eine Lösung für Ihr Haus entwickeln!

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Maßnahmen für bezahlbaren Wohnraum in Kommunen

Die angespannte Lage am Wohnungsmarkt betrifft keineswegs nur Großstädte – auch kleine und mittlere Kommunen sind von Preissteigerungen betroffen. Gerade Familien oder Menschen mit mittleren oder geringeren Einkommen finden schwerlich ein bezahlbares Zuhause, das ihren jeweiligen Bedürfnissen gerecht wird. Hier können Kommunen aktiv gegensteuern. Indem sie etwa bereits bei der Vergabe von Wohnbauland soziale und Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen, sorgen sie für die Schaffung von preisgünstigem Wohnraum und langfristig für lebendige, vielfältige und stabile Wohnquartiere.

Wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen kommunalen Wohnraumsteuerung ist es, kommunale Wohnungsgesellschaften zu stärken. Diese leisten einen relevanten Beitrag zur Wohnraumversorgung, indem sie preiswerte Wohnungen mit guter Qualität bieten. Sie sind starke Partner der Kommunen und spielen eine strategisch wichtige Rolle bei der Quartiers- und Stadtplanung sowie bei Stadtentwicklungsprojekten.

Das Wohnbau-Team der PD geht mit Ihnen den Weg zu einer sozialen und nachhaltigen Wohnraumversorgung in Ihrer Kommune! Wir unterstützen Sie bei der Vorbereitung und Begleitung von Grundstücksvergabeverfahren sowie der Analyse, Konzeption und Umsetzung von strategischem Baulandmanagement. Mit fundierter Organisationsberatung zur lebenszyklusorientierten Wohnraumbewirtschaftung und relevanten Steuerungsinstrumenten vermitteln wir Ihnen das Know-how, das Sie für bedarfsgerechten Wohnungsbau benötigen!

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Wie lässt sich ein Großtanker vom Homeoffice aus steuern?

Die fortschreitende Digitalisierung der Verwaltung wird von Programmen der Bundes- und Landesbehörden getragen, die immer mehr und immer komplexere Projekte bündeln – und mitunter aus dem Homeoffice gesteuert werden. Holger Gadorosi, externer Programmleiter des Programms „Polizei 20/20“ im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), kennt die Herausforderungen, die sich aus der Steuerung großer IT-Programme ergeben: „Mittlerweile haben wir 30 Projekte. Alleine bei der letzten Veranstaltung haben wir mit circa 200 Teilnehmenden über 100 Abhängigkeiten zwischen den Vorhaben identifiziert und geklärt, wie wir im nächsten Bearbeitungszeitraum damit umgehen wollen.”

Im Programm „Polizei 20/20“ wie auch zur Unterstützung der mit der Umsetzung von OZG-Leistungen befassten Referate im BMI kommt die agil-hybride Vorhabensynchronisation zum Einsatz. Die PD hat dieses Planungs-, Steuerungs- und Synchronisationsformat entwickelt, das Programmverantwortlichen ein Forum bietet, Projektfortschritte zu überwachen, Erfolge transparent zu kommunizieren und die agil-hybride Zusammenarbeit der Projektbeteiligten zu verbessern. Das Format leitet sich aus dem international bewährten agilen Skalierungsframework SAFe ab.

Mit der agil-hybriden Vorhabensynchronisation behalten Sie nicht nur den Überblick über Ihre zahlreichen Projekte – Sie schaffen auch eine verlässliche Basis, auf der Sie die agil-hybride Zusammenarbeit in Ihrem Haus über das konkrete Programm hinaus etablieren können. Sie möchten mehr erfahren? Wir begleiten Sie gern auf dem Weg, Ihr Vorhaben digital und dezentral zum Erfolg zu führen!

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Der Kreis der PD-Gesellschafter wächst auf 134

Im November 2021 hat sich der Gesellschafterkreis der PD mit den niedersächsischen Städten Salzgitter und Wittingen, dem Landkreis Groß-Gerau und der Stadtwerke Heiligenhaus GmbH auf 134 vergrößert. Die PD betreut ihre bundesweiten Gesellschafter von den Standorten Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt am Main, Nürnberg und Wiesbaden aus.

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Kurz notiert – PD öffentlich

Die PD trauert um Otto Bernhardt

Am 8. Oktober 2021 ist Otto Bernhardt, langjähriges Mitglied des Aufsichtsrates der PD, im Alter von 79 Jahren verstorben.

Herr Bernhardt war von 2013 bis 2020 stellvertretender Vorsitzender des PD-Aufsichtsrates und wurde von allen für sein großes Engagement und seine Offenheit geschätzt. Er hat die Entwicklung des Unternehmens mit seiner Kompetenz und seinem Wirken maßgeblich geprägt. Wir sind dankbar für seine langjährige Begleitung und seinen Einsatz und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
 

PD-Büros in Wiesbaden und Nürnberg eingeweiht

In Betrieb war das neue PD-Büro in Wiesbaden bereits – am 7. Oktober 2021 wurde es nun im Rahmen eines Teamevents der in Wiesbaden und Frankfurt ansässigen Kolleginnen und Kollegen eingeweiht. Rund 40 Mitarbeiter:innen trafen sich in den Büroräumen in der Dantestraße 4–6, die in unmittelbarer Nähe zu Ministerien und Behörden liegen, die die PD in Projekten begleitet. Das PD-Büro in Wiesbaden ergänzt die bisherigen PD-Standorte in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt am Main und Nürnberg.

Im Büro Nürnberg fand am 27. Oktober 2021 ein Empfang anlässlich der Eröffnung der Büroräume statt. Etwa 30 Mitarbeiter:innen – die dem Standort Nürnberg zugeordneten, aus den Projekten mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sowie aus dem PD-Funktionsbereich – trafen sich nachmittags in den neuen Büroräumen in der 8. Etage zu einem Sektempfang und einer Projektvernissage. Die Projektleiter:innen und ihre Teams stellten sieben verschiedene BAMF-Projekte vor.
 

Über 100 PD-Mitarbeitende beim „Social Nature Day“ am 23. Oktober 2021

Als Bestandteil der Nachhaltigkeitsinitiative unterstützt die PD ökologisch engagierte Organisationen regelmäßig und tatkräftig bei ihren Aktivitäten – sowohl durch den freiwilligen Arbeitseinsatz unserer Mitarbeitenden als auch durch Spenden. Am 23. Oktober 2021 trafen sich über 100 Mitarbeiter:innen der PD mit Angehörigen zu Aktionen an den Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main und Hamburg. Während die Berliner Kolleginnen und Kollegen bei der Pflege einer Moorlandschaft mithalfen, wurden an den anderen Standorten öffentliche Grünflächen von Müll befreit.
 

Session-Mediathek des CBF 2021 veröffentlicht

Etwa 3.400 Zuschauer:innen verfolgten die über 20 PD-Sessions während des Creative Bureaucracy Festival 2021 (CBF). Das Festival bot vom 13. bis 17. September 2021 insgesamt über 150 spannende Sessions zu innovativer Verwaltungsarbeit und Initiativen, eine neue Verwaltungskultur zu etablieren. Die Mitschnitte aller Sessions sind nun auf der Festival-Mediathek veröffentlicht.

Die PD war auch 2021 Haupt-Festivalpartnerin des CBF. Zahlreiche Vertreter:innen von Kunden und Gesellschaftern der PD wurden zu Mit-Gestaltenden des Festivals und stellten ihre Best Practices einem internationalen Publikum vor. Auf unserer Webseite erhalten Sie einen Überblick über alle Sessions, die wir gemeinsam durchgeführt haben – und die Sie ebenfalls in der Festival-Mediathek nachschauen können.

Eine Empfehlung aus dem englischsprachigen Programm des CBF 2021: die spannende Vorstellung der Studie „Using Data to Shape our Future Cities“, die die PD gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag im März 2021 herausgegeben hat. Kommunalverwaltungen sollten der Studie zufolge den souveränen Umgang mit Daten als fortlaufenden Prozess gestalten, der neue technische Möglichkeiten und sich ändernde Anforderungen an die Datennutzung miteinbezieht. Aus den vorgestellten Best Practices und Einschätzungen kommunaler Führungskräfte leitet die Studie konkrete Empfehlungen für eine strategische Betrachtung kommunaler Datensouveränität ab.
 

Unsere Veranstaltungshinweise im November

Die im September 2021 erschienene PD-Studie „Erfolgsfaktoren für die Digitalisierung der Bundesländer – 20 Handlungsoptionen“ ist Thema beim „NExTpanel“, der Herbstkonferenz des NExT e. V. am 11. November 2021. Dr. Ingo Caspari, Manager, wird die Studie vorstellen, die die bisher gemachten Erfahrungen und erzielten Erfolge in der Länderdigitalisierung auf der Basis einer quantitativen Befragung von 229 Verwaltungsmitarbeitenden der öffentlichen Hand untersucht. Darauf aufbauend stellt die Studie 20 Handlungsoptionen für die weitere Digitalisierung der Verwaltung vor, die mit verantwortlichen Führungskräften der Bundesländer validiert und konkretisiert wurden.

Städte weltweit nutzen die Methoden der Doughnut Economy als Modell für strategische Entscheidungsprozesse ebenso wie für den öffentlichen Diskurs – Amsterdam, die Region Brüssel oder auch das kanadische Nanaimo sind Beispiele. In deutschen Städten ist das Modell aktuell noch wenig verbreitet. Weshalb sich das ändern sollte, diskutiert Katharina Schlüter, Senior-Managerin, im Rahmen des „Virtuellen Kommunalfestivals“ des Deutschen Städtetages am 12. November 2021. Die Session basiert auf einem Projekt zu Chancen und Herausforderungen der Doughnut Economy, das die PD, unterstützt vom Deutschen Institut für Urbanistik und begleitet vom Deutschen Städtetag, aktuell durchführt.
 

Veranstaltungsrückblick

Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf uns und unsere Arbeit? Diese und andere Fragen stellte der diesjährige Bundeskongress des Verbands Beratender Ingenieure am 4. November 2021 unter dem Motto „Neues Arbeiten – Generationenmix – Sichere Daten“. Die Vorträge untersuchten die Folgen der digitalen Revolution für Gesellschaft und Arbeitswelt. Claus Wechselmann, Geschäftsführer der PD, nahm in seinem Impuls Datenschutz und Datensicherheit in Unternehmen in den Fokus.

Am 19. Oktober fand ein weiterer exklusiver Workshop für Vertreter:innen der PD-Gesellschafter zum Thema „Jetzt die Weichen für Ihre digitale Zukunft stellen – mit dem BIM-Kompass der PD“ statt. Mit dem BIM-Kompass bietet die PD eine Methode an, um zielgerichtet eine individuelle Strategie für den Einsatz von „Building Information Modeling“ und praxisorientierte Umsetzungskonzepte zu entwickeln – und das in nur drei Schritten. In einem Webcast stellen wir die Funktionsweise von BIM vor.

Bei der 70. Kontiki-Konferenz Hamburg referierte Benjamin Baumgarth, Senior Consultant, am 7. Oktober 2021 über die Tätigkeiten der PD in der Geschäftsstelle „Digitale Vernetzung im öffentlichen Personenverkehr“. Die Geschäftsstelle wird im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des Projektes „Klimaschutzprogramm 2030“ betrieben.

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Aufgelesen

//aus der Verwaltung// Der Nationale Normenkontrollrat (NKR) hat seinen Jahresbericht vorgestellt. Unter dem Titel „Zukunftsfester Staat – weniger Bürokratie, praxistaugliche Gesetze und leistungsfähige Verwaltung“ widmet sich der Normenkontrollrat den Themen Verwaltungsdigitalisierung und Verwaltungsmodernisierung und geht der Frage nach, wie eine bessere Rechtsetzung zu weniger Bürokratie führen kann. Obwohl bei der Verwaltungsmodernisierung viel erreicht wurde, fällt die Bilanz demnach durchwachsen aus.

Welche Eigenschaften zeichnen die Verwaltung von morgen aus? Und was muss sich auf dem Modernisierungsweg ändern? Die PD hat auf Basis zahlreicher Interviews mit Expertinnen und Experten ein Zielbild der modernen Verwaltung entwickelt, das auf 12 Attributen basiert. Die 12 Attribute, von agil über innovationsoffen, projektorientiert und strategisch bis wirtschaftlich, beschreiben detailliert die Eigenschaften einer Verwaltung der Zukunft, die sich durch Auftraggeberfähigkeit und Nutzer:innenzentrierung auszeichnet.

//aus der Marktwelt// Die Zufriedenheit der Bürger:innen in Deutschland mit dem aktuell verfügbaren Online-Angebot ihrer Kommune ist 2021 um 15 Prozentpunkte auf 47 Prozent zurückgefallen. Der aktuelle „E-Government-Monitor 2021“ der Initiative D21 zeigt: 66 Prozent der Befragten empfinden die digitale Abwicklung von Behördenleistungen als Erleichterung gegenüber dem Gang zum Amt und 70 Prozent können sich vorstellen, zukünftig öfter Behördengänge digital durchzuführen. Doch auch die Ansprüche an die digitale Verwaltung steigen: alle abgefragten Kriterien zur Zufriedenheit wurden schlechter bewertet als im Jahr zuvor. Die markantesten Rückgänge betreffen die Zuverlässigkeit der Systeme, einfache Bedienbarkeit, Aktualität der Angebote und Auffindbarkeit benötigter Informationen.

Kommunen sollten bei der fortlaufenden Digitalisierung ihrer Verwaltungsleistungen daher noch stärker auf die Bedürfnisse der Nutzer:innen fokussieren. Die PD hat hierzu in der Studie „Acht Erfolgsfaktoren für ‚richtig gute‘ Onlinedienste der Verwaltung“ ihre Erkenntnisse aus der Beratung und Begleitung von OZG-Umsetzungsprojekten in den Bundesländern Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachen in konkrete Handlungsoptionen verdichtet.

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Mit-Arbeit – Stellenausschreibungen

Wir suchen Consultants, Werkstudierende und Manager:innen für unsere Teams Strategische Verwaltungsmodernisierung und Bau, Infrastruktur, Kommunalberatung. Besuchen Sie unsere Karriereseite!

Herausgeber
PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH
Friedrichstraße 149
10117 Berlin
Kontakt
Anja Tannhäuser
E-Mail: anja.tannhaeuser@pd-g.de
Telefon: +49 30 257679-139
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