Blickpunkt PD
Blickpunkt PD – September 2021
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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung ist ein Thema nicht nachlassender Aktualität. An den durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) vorgegebenen Zielen wird seit einigen Jahren gearbeitet; aber ob diese bis Ende 2022 erreicht werden und wie sich die Digitalisierung in den großen Rahmen der Verwaltungsmodernisierung einpasst, wird je nach Betrachtungsebene, Institution oder Projektzuschnitt sehr unterschiedlich bewertet.

Die neue Untersuchung der PD zu den „Erfolgsfaktoren für die Digitalisierung der Bundesländer“, die wir Ihnen heute hiermit vorstellen, beruht auf einer umfassenden Analyse auf unterschiedlichen Betrachtungsebenen. Die Befragung von Verwaltungsmitarbeitenden in den für die Digitalisierung zuständigen Ressorts aller Bundesländer hat gezeigt, dass die Bedeutung der abgefragten Erfolgsfaktoren nahezu immer als hoch eingeschätzt wurde, der Umsetzungsbedarf jedoch auch.

Den Blick möchten wir nun in die Zukunft richten: gemeinsam mit den für die Digitalisierung Verantwortlichen aller 16 Bundesländern haben wir 20 Handlungsoptionen für eine erfolgreiche Digitalisierung erarbeitet. Sie adressieren sowohl die strategische als auch die Umsetzungsebene und sind angesichts der breiten Abstimmungsbasis – unter anderem mit zehn ständigen Mitgliedern des IT-Planungsrates – ein valider Rahmen für das weitere Vorgehen. Einen Überblick über die Studie erhalten Sie auf unserer Webseite, bei unserer heutigen Studienvorstellung (Videokonferenz), zu der wir Sie herzlich einladen möchten, sowie im Tagesspiegel-Background-Newsletter Digitalisierung vom 6. September, in dem zwei der beteiligten CIOs auf Schwerpunkte der Studie eingehen.

Neben diesem umfassenden Überblick gehen wir in unserem heutigen Newsletter auch auf konkrete Digitalisierungsprojekte auf Landes- und kommunaler Ebene ein. Wir stellen darüber hinaus Tools und Methoden vor, die den Weg zur Digitalisierung und zur Verwaltungsmodernisierung erfolgreich begleiten können.

Wochen des intensiven Erfahrungsaustauschs stehen uns im September bevor, in denen wir in Workshops und auf Veranstaltungen unsere Erkenntnisse und unser Wissen mit Ihnen teilen möchten. Wir freuen uns, wenn wir Sie zum Deutschen Kämmerertag, zur PD-SummerSchool, zum Creative Bureaucracy Festival oder zu anderer Gelegenheit digital oder in Präsenz treffen oder Sie uns eine Nachricht schreiben.

Ihr Stéphane Beemelmans und Ihr Claus Wechselmann

Blick auf die Friedrichstraße und das Friedrichcarree von oben.
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Studienvorstellung am 6. September 2021: Erfolgsfaktoren für die erfolgreiche OZG-Umsetzung

Die Bundesländer haben seit Inkrafttreten des Onlinezugangsgesetzes (OZG) im Jahr 2017 unterschiedliche Wege eingeschlagen, Verwaltungsleistungen bis Ende 2022 über eigene Portale auch digital anzubieten. Der enger werdende Zeitrahmen sowie zusätzliche Mittel des Bundes zur OZG-Umsetzung erhöhen die Erwartungen seitens der Politik, von Bürger:innen und Unternehmen an eine beschleunigte Digitalisierung.

Vor diesem Hintergrund hat die PD mit Unterstützung der Hertie School eine quantitative Befragung zu den Zielen und Erfolgsfaktoren der Digitalisierung in den Bundesländern durchgeführt. 229 Verwaltungsmitarbeiter:innen aus den zuständigen Länderressorts haben sich zwischen September 2020 und Juni 2021 daran beteiligt. Aus den erhaltenen Antworten zur Wichtigkeit und Umsetzung wurden Handlungsoptionen formuliert. Diese konnten im Frühjahr 2021 mit Digitalisierungsverantwortlichen aus allen 16 Bundesländern, darunter zehn ständige Mitglieder des IT-Planungsrats, diskutiert und in Panels zusätzlich validiert und konkretisiert werden.

Am heutigen 6. September 2021 von 17.00 bis 18.00 Uhr wird die PD-Studie „Erfolgsfaktoren für die Digitalisierung der Bundesländer – 20 Handlungsoptionen“ erstmals im Rahmen einer öffentlichen Videokonferenz vorgestellt und mit Stefan Krebs, Chief Information Officer des Landes Baden-Württemberg, Christian Pfromm, Chief Digital Officer der Freien und Hansestadt Hamburg, Prof. Dr. Gerhard Hammerschmid, Hertie School, Claus Wechselmann, Geschäftsführer der PD, und Dr. Ingo Caspari, PD, diskutiert. Wir laden Sie ein, an der Studienvorstellung und der Diskussion der 20 Handlungsoptionen teilzunehmen – melden Sie sich dafür bis heute, 6. September 2021, 16.00 Uhr für die digitale Veranstaltung an. Lesen (nach Anmeldung) und hören Sie auch, was Thüringens CIO Hartmut Schubert, Niedersachsens CIO Horst Baier und PD-Geschäftsführer Claus Wechselmann über die Studie im Tagesspiegel-Podcast gesagt haben.

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Die Operationalisierung des OZG schreitet voran

Die bundesweite Digitalisierung von Verwaltungsleistungen ist die größte Herausforderung der öffentlichen Verwaltung seit der Deutschen Einheit: Der Bund, 16 Länder, 400 Landkreise und rund 11.000 Kommunen sind durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) verpflichtet, insgesamt rund 575 Leistungen bis Ende 2022 digital anzubieten. Zu Ende Juli 2021 war für 53 dieser Leistungen ein Go-Live erfolgt, sie werden in Ausbaustufen bis zur vollständigen und flächendeckenden Umsetzung weiterentwickelt. 181 Leistungen befinden sich aktuell in Umsetzung und 118 sind in Planung.

Mit der weit fortgeschrittenen Unterzeichnung von Einzelvereinbarungen zwischen dem Bund und den Ländern sowie der kontinuierlichen Bewilligung von Projektanträgen durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) ist das Ende der Operationalisierungsphase im OZG-Programm noch in diesem Jahr absehbar. Die PD begleitet das BMI bei der OZG-Umsetzung und ist in Digitalisierungsprojekten mehrerer Bundesländer und Kommunen aktiv.

Für die OZG-Implementierung ist eine effektive Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen wichtig. Beim CBF 2021 diskutieren drei OZG-erfahrene Akteure mit unterschiedlichen Perspektiven über Erfolg versprechende Ansätze zur Kooperation und teilen ihr Erfahrungswissen mit den Teilnehmenden. Erfahren Sie mehr über die Funktionsweise öffentlicher Kooperationen – am 16. September 2021 ab 12.00 Uhr!

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Was kommt nach dem OZG?

Auch auf kommunaler Ebene ist die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) ein beherrschendes Thema. Doch was kommt nach dem OZG? Es gibt Visionen für einen integrierten Bürgerservice der Zukunft, der ein einheitliches Multikanalmanagement ermöglicht, Bürgerbüros flexibel steuert und umfassende Online-Services bietet. Was braucht es, damit diese Ideen in die Realität umgesetzt werden können? Was können Städte von Vorreiterkommunen lernen und wie können solche Services aufgesetzt werden? In der Session „Impulse für einen ganzheitlichen, modernen Bürgerservice“ des am kommenden Montag, 13. September 2021, beginnenden Creative Bureaucracy Festivals (CBF) diskutieren wir gemeinsam mit Jan Schoenrock, Geschäftsführer der Kasse.Hamburg, genau über diese Fragen und Antworten darauf.

Dass die Digitalisierung bereits heute spürbare Verbesserungen für Bürger:innen mit sich bringt, zeigt unter anderem die CBF-Session zur Initiative Zukunftsregion digitale Gesundheit des Bundesministeriums für Gesundheit. Das Projekt soll digitale Lösungen in die Praxis bringen, um so die Service-Qualität von Gesundheitsangeboten zu erhöhen. Erfolgsbeispiele für den Einsatz von Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Verwaltung thematisieren die Sessions „KI-Erfolgsgeschichten im Gesundheitswesen“ und „KI-Systeme in der Kommune“.

Diese fortlaufenden Innovationen verlangen den Beschäftigten eine hohe Anpassungsbereitschaft ab. Wie schnell sich Behörden verändern und wie die Mitarbeitenden im Transformationsprozess unterstützt werden können, wird in der Session „Lost in Transition? Menschen, Werte und Kulturen in sich verändernden Organisationen“ von drei Führungskräften mit spezifischer Expertise im Change Management diskutiert. Diese und 150 weitere deutsche und internationale Sessions können Sie beim CBF vom 13. bis 17. September im Live-Stream miterleben. Auf der Festival-Website können Sie sich kostenfrei für Veranstaltungen registrieren. Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch mit Ihnen und tausenden weiteren kreativen Bürokratinnen und Bürokraten beim CBF 2021!

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Agiles Arbeiten im Verwaltungsfokus

Nicht nur im Kontext der Digitalisierung ist der Begriff der Agilität omnipräsent. Denn es geht um eine nachhaltige Modernisierung der Verwaltung. „Agiles Arbeiten“ bedeutet dabei keineswegs, in der Verwaltungspraxis bewährte Führungskonzepte im Sinne des Bürokratiemodells nach Max Weber aufzugeben. Vielmehr soll der Einsatz agiler Prinzipien – wie der Fokus auf die Mitarbeiter:innen, die Nutzer:innenzufriedenheit oder die Selbstorganisation – helfen, die kreativen Kräfte von Abteilungen oder Referaten bei der Bewältigung komplexer Herausforderungen freizusetzen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) nimmt bereits die Rolle als Modellministerium in der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung des Landes wahr. In diesem Jahr wurden im Rahmen des Programms „MWIDE digital 2022“ agile Arbeitsweisen erprobt und die agilen Fähigkeiten und Kompetenzen der Mitarbeiter:innen mit professioneller Coaching-Unterstützung gestärkt. Ziel des Projektes war es, die Praxistauglichkeit agiler Methoden zu prüfen.

Zahlreiche Einblicke in die Erfahrungen der Verwaltung mit agilem Arbeiten und die Einführung einer Projektkultur finden Sie im diesjährigen CBF 2021-Programm. So stellt die Stadtverwaltung Duisburg in ihrem Beitrag „Willkommen im agilen Duisburger Rathaus!“ vor, wie sich Agilität auf die teaminterne und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit auswirkt. Auch komplexe, länderübergreifende Projekte lassen sich dezentral und agil steuern – die Best-Practice-Session „Von der Kunst, einen Großtanker vom Homeoffice aus zu bewegen“ soll insbesondere Projekt- und Programmleiter:innen in den Austausch bringen.

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Das DigiMeter bewährt sich im Einsatz für Brandenburger Kommunen

Wie weit die Digitalisierung auf kommunaler Ebene schon voran gekommen ist und an welchem Punkt sich eine Kommune auf dem Weg zur Smart City oder Smart Region befindet, kann mit dem DigiMeter überprüft werden. Mit dem von der PD gemeinsam mit der DigitalAgentur Brandenburg GmbH (DABB) entwickelten Tool wird im Rahmen von neun Themenfeldern und über 60 Bewertungspunkten der aktuelle Digitalisierungsstatus einer Kommune ermittelt und Maßnahmen zur Digitalisierung abgeleitet, die es zu planen und zu priorisieren gilt. Mit Hilfe automatisierter Auswertungen stellt das DigiMeter Trends, Gap-Analysen und Handlungsfelder anschaulich dar.

Die PD hatte die DABB 2020 bei der Konzeption von Angeboten begleitet, mit denen brandenburgische Kommunen für eine strategische Herangehensweise an das Thema Smart City/Smart Region gestärkt werden sollen. Inzwischen wurde das DigiMeter bereits erfolgreich von Brandenburger Kommunen eingesetzt. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie wissen möchten, wie Sie die Leistungen des DigiMeters auch für Ihre Kommune nutzen können – als Ihr Kompass auf dem Weg zur Smart City oder Smart Region!

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Kurz notiert – PD öffentlich

Neues aus PD-Projekten

„Die Zusammenarbeit mit der PD war flott, professionell und effektiv“ – so beschreibt Silke Stroth, Staatsrätin der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Bremen, die Beratung der PD bei der Auswahl einer Persönlichkeit, die als Interimsmanager:in mit befristetem Vertrag die Steuerung und Weiterentwicklung des Krisenmanagements der Senatsverwaltung übernehmen würde. Auf unserer Webseite erfahren Sie mehr über dieses Projekt.

Der Zweckverband eGo-Saar ist der Dienstleister für E-Government- und IT-Lösungen für kommunale Verwaltungen des Saarlandes. Mit einer gestrafften Organisationsstruktur soll eGo-Saar künftig agiler arbeiten und passgenaue Lösungen für die individuellen Anforderungen der 63 Mitglieder entwickeln. Mit Unterstützung der PD hat der Verbandsvorstand ein Organisationskonzept für die Neuausrichtung des eGo-Saar entwickelt, das wir in einer Projektreferenz vorstellen.

Die Studie „Erfolgsfaktoren für die Digitalisierung der Bundesländer“ ist am 6. September 2021 veröffentlich worden und greift neben der breite Erhebung auf zahlreiche Erfahrungen der PD bei der Begleitung von OZG-Umsetzungsprojekten auf kommunaler, Landes- und Bundes-Ebene zurück. Lesen Sie im Tagesspiegel-Newsletter Background Digitalisierung mehr über die Studie oder hören Sie im Tagesspiegel-Podcast, welche Studienschwerpunkt Thüringens CIO Hartmut Schubert, Niedersachsens CIO Horst Baier und PD-Geschäftsführer Claus Wechselmann im gemeinsamen Gespräch hervorheben.

Die Veranstaltungs-Vielfalt der PD im September

Am 8. und 9. September 2021 findet der Deutsche Kämmerertag statt. Bei diesem sogenannten „Familientreffen der kommunalen Verwaltungsspitze“ treffen sich die Finanzchefinnen und -chefs der Kommunalverwaltungen, um über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen für das kommunale Finanzmanagement und Zukunftskonzepte für eine moderne Verwaltung zu diskutieren. Die PD ist auch in diesem Jahr Partnerin der Veranstaltung und wird über das von der PD begleitete Transformationsprogramm „Verwaltung 4.0“ im Landkreis Görlitz gemeinsam mit Thomas Gampe, Erster Beigeordneter und Kreiskämmerer des Landkreises, berichten.

Unter dem Titel „Stark aus der Krise kommen – Nachhaltige Verwaltung der Zukunft gestalten“ bietet die PD bei der diesjährigen PD-SummerSchool Führungskräften der öffentlichen Hand fundierte Vorträge von renommierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Verwaltung, innovative Workshop-Formate und viel Raum für den Diskurs zu persönlichen Erfahrungen. Die PD richtet die geschlossene Netzwerkveranstaltung gemeinsam mit der Hertie School vom 14. bis 16. September 2021 aus – an zwei Tagen rein digital und an einem Tag in Präsenz in Berlin. Werner Gatzer, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen und Vorsitzender des PD-Aufsichtsrates, der die Schirmherrschaft über die PD-SummerSchool 2021 übernommen hat, wird in seiner Key Note zur Veranstaltung auf Strategien und neue Wege für die Verwaltung der Zukunft eingehen.

Am 22. September 2021 wird unser nächster, exklusiver Workshop für Gesellschafterinnen und Gesellschafter der PD zum Thema „Low-Tech Gebäude durch High-Tech generieren“ stattfinden. Der digital auf zwei Stunden angesetzte Workshop wird anhand eines erprobten Praxisprojekts aus dem Schulbau Hamburg zeigen, wie durch eine passgenaue Projektgestaltung mit innovativen Nachweisverfahren zur Entwicklung der Technischen Gebäudeausrüstung Gebäudekonzepte entwickelt werden können, die eine besonders minimierte Klimawirkung einerseits und eine damit verbundene sehr hohe wirtschaftliche Effizienz im Lebenszyklus ermöglichen. Bei Interesse an dem Workshop laden wir Vertreterinnen und Vertreter aus unserem PD-Gesellschafterkreis zu einer Anmeldung unter gesellschafter-kommunikation@pd-g.de ein.

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Aufgelesen

//aus der Verwaltung// Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung zielt nicht nur darauf ab, behördliche Leistungen für Bürger:innen und Unternehmen effizienter und nutzenorientierter zu erbringen, sondern sollte auch für mehr Transparenz sorgen. So zumindest sieht es die Freie und Hansestadt Hamburg und hat den Haushaltsplan für die Jahre 2021 und 2022 sowie diverse Wirtschaftspläne im Internet, für die Öffentlichkeit im Detail einsehbar, zur Verfügung gestellt. Jede Bürgerin und jeder Bürger könne nun genau nachlesen, was mit seinem bzw. ihrem Steuergeld passiere, erklärte die Hamburger Finanzbehörde.

Wie Verwaltungen nicht nur transparent, sondern auch nachhaltig wirtschaften können, ist Thema beim Creative Bureaucracy Festival (CBF). Wir stellen am 15. September 2021 um 11.00 Uhr Instrumente für eine nachhaltige Haushaltssteuerung und -konsolidierung vor und diskutieren diese mit Finanzfachleuten.

//aus der Verwaltung// Angesichts der massiven Schäden, die das Extremhochwasser im Juli dieses Jahres vor allem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen angerichtet hat, mahnt der Deutsche Städtetag zu mehr Tempo beim nachhaltigen Umbau der Städte. Sowohl Anreize als auch Verpflichtungen sollten dafür sorgen, dass sich Kommunen, etwa durch die Ausweitung von Grünflächen, den Ausbau von Wasserrückhaltebecken, klimaschonende Energieversorgung und energieeffizientes Bauen, noch besser an die kommenden Klimaveränderungen anpassen können.

Nachhaltiges Bauen mit Holz ist eines der Themen des CBF 2021. Der CO2-neutrale Baustoff erfreut sich auch bei der Errichtung von Gebäuden durch die öffentliche Hand zunehmender Beliebtheit. Am 16. September 2021 werden Fachleute aus der Wissenschaft, Verwaltung und dem Bauwesen digital unter anderem über die Frage diskutieren, ob im Holzbau die Lösung der Klimaprobleme liegt.

//aus Wissenschaft und Forschung // Für eine aktuelle Studie hat die Bertelsmann-Stiftung Menschen in Deutschland mit unterschiedlichen Werthaltungen zu ihrer Meinung über Klimawandel, Vielfalt und Gerechtigkeit befragt. Fast die Hälfte (48 Prozent) der Befragten zeigen sich offen für eine breite Vielfalt, die gegenseitigen Respekt und wechselseitige Anerkennung als Grundpfeiler eines gelingenden Zusammenlebens mit sich bringt. Eine große Mehrheit der Befragten betrachtet zudem Deutschland als ein vielfältiges Einwanderungsland.

Die öffentliche Verwaltung ist ein starkes Vorbild für die Integration von Vielfalt in unserem Land. Als größte Arbeitgeberin in Deutschland kann sie diese Vielfalt in ihren Strukturen und durch die Gestaltung einer inklusiven und vielfältigen Arbeitswelt abbilden. Wie lässt sich dieser wichtige Baustein „Vielfalt“ im Verwaltungsalltag verwirklichen? Mit welcher Vielfalt wird Verwaltung moderner und zukunftsfähig? Sehen und hören Sie, was Diversity-Expertinnen der Verwaltung beim CBF 2021 dazu sagen!

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Mit-Arbeit – Stellenausschreibungen

Wir suchen Consultants, Werkstudierende und Manager:innen für unsere Teams Strategische Verwaltungsmodernisierung und Bau, Infrastruktur, Kommunalberatung. Besuchen Sie unsere Karriereseite!

Herausgeber
PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH
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Kontakt
Anja Tannhäuser
E-Mail: anja.tannhaeuser@pd-g.de
Telefon: +49 30 257679-139
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