Die öffentliche Verwaltung steht unter Druck: Eine zersplitterte Aufgabenwahrnehmung im Föderalstaat bremst Effizienz, Effektivität und Resilienz. Aus diesem Grund haben die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder gemeinsam mit dem Bundeskanzler am 18. Juni den Beschluss gefasst, eine föderale Modernisierungsagenda auf den Weg zu bringen. Auf der MPK am 4. Dezember soll diese konkretisiert und beschlossen werden.
Um die Verwaltung leistungsfähiger zu machen, ist eine Neuordnung von Aufgaben nötig. So wird im MPK-Beschluss vom 18. Juni als ein wesentliches Ziel „[…] eine Bündelung, beziehungsweise Zentralisierung von Aufgaben […]“ identifiziert. Genau hier setzt die neue PD-Perspektiven-Studie „Aufgabenneugestaltung im Föderalstaat“ an. „Ohne mutige Reformen droht eine weitere Erosion des Vertrauens in die Handlungsfähigkeit des Staates. Mit unserer neuen Studie geben wir Politik und Verwaltung praxisorientierte Empfehlungen für wirkungsvolle Aufgabenbündelung an die Hand“, betont Theresa Twachtmann, Geschäftsführerin der PD.
Die PD-Studie hilft Politik und Verwaltung, aus der Vielzahl staatlicher Aufgaben jene zu identifizieren, bei denen Reformbedarf und -chancen besonders groß sind. Anschließend lässt sich mit ihrer Hilfe auch prüfen, ob und wann eine Bündelung sinnvoll ist – rechtlich machbar und organisatorisch vorteilhaft. Anhand von vier konkreten Fallbeispielen (Meldewesen, Wohngeld, BAföG und Aufenthaltsbeendigungen) zeigt die Studie, wie Bündelung in der Praxis aussehen und gelingen kann.
„Unsere Studie zeigt der Verwaltung klar auf, wo Reformen den größten Unterschied machen – und wie sich kluge Bündelungen staatlicher Aufgaben umsetzen lassen. So entsteht ein moderner Staat, der schneller, verlässlicher und effizienter wird – für Bürgerinnen und Bürger genauso wie für die Wirtschaft“, kommentiert PD-Geschäftsführer Philip von Haehling.
Die PD-Studie „Aufgabenneugestaltung im Föderalstaat: Wie Bündelung die staatliche Leistungsfähigkeit stärken kann“ steht auf der PD-Website zum kostenlosen Download bereit: pd-g.de/pd-perspektiven-reihe/aufgabenneugestaltung
Die PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH ist ein Inhouse-Beratungsunternehmen der öffentlichen Hand und bietet umfassende projektbezogene Beratungs- und Managementleistungen für Bund, Länder, Kommunen und sonstige öffentliche Auftraggeber zu allen Fragestellungen moderner Verwaltung und Investitionsvorhaben an. Schwerpunktmäßig berät die PD bei Strategie-, Organisations- und Investitionsvorhaben, unterstützt beim Management von Großprojekten und der Steuerung von Vergabeverfahren. Die PD liegt zu 100 Prozent in den Händen öffentlicher Gesellschafter. Mehr Informationen: www.pd-g.de.