Blickpunkt PD
Blickpunkt PD – Mai 2021
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Sehr geehrte Damen und Herren,

was haben wir seit dem letzten Mai nicht alles gelernt! Wir blicken heute gemeinsam mit unserem PD-Team auf über 13 Monate im digitalen Arbeitsmodus und sind sehr stolz auf die zahlreichen Projekte, bei denen wir die öffentliche Hand begleiten konnten. Wie viele andere sind wir von einem Tag auf den anderen ins „digitale Zeitalter“ aufgerückt. Das, wofür vorher lange Pläne geschrieben und Meilensteine geplant wurden, hat aus der Notwendigkeit heraus meist schnell und gut funktioniert. Natürlich sind dafür auch Systeme angepasst und das digitale Miteinanderarbeiten neu „gelernt“ worden.

Neben den äußeren Rahmenbedingungen hat uns auch unsere Neupositionierung als PD stark gemacht. Dem Auftrag und unserem Versprechen als Inhouse-Beratung der öffentlichen Hand haben wir mit unserem neuen Logo im Mai letzten Jahres ein frisches Antlitz gegeben. Unser Anspruch, für die öffentliche Hand von morgen neue Wege zu gehen und Lösungen zu finden, begleitet seitdem noch stärker unsere Beratung. Wie haben Sie die PD erlebt im zurückliegenden Jahr? Wir freuen uns auf Ihre Eindrücke oder Ihr Feedback – schreiben Sie uns direkt oder an das Postfach marke@pd-g.de!

Die Notwendigkeit von Lern- und Bildungsplattformen wird derzeit hauptsächlich mit dem ersten Bildungsweg verknüpft. Aber auch für die Erwachsenenbildung ist dies ein wichtiges Instrument, das Interaktion, Kommunikation und Information unterstützt. Eine unserer Projektbegleitungen dazu stellen wir heute beispielhaft vor.

Die Wirksamkeit strategischer Planungen zeigt sich in Bezug auf die Nachhaltigkeit in unserem zweiten Projektbespiel. Dabei geht es um die Erfüllung von Klimaschutzzielen, die mit energieeffizienten Neubauten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung erreicht werden sollen. Wie überhaupt Gebäudebestände effektiv und effizient genutzt werden können, ist eine Frage des optimalen Portfoliomanagements. Egal, ob bei großen oder kleineren Immobilienbeständen: es lohnt die Analyse mithilfe eines PD-Scoring-Modells.

Die vielen kleinen und großen Projekte und Ideen, die wir kennen und zum Teil für die „öffentliche Hand von morgen“ begleiten dürfen, werden auch beim diesjährigen Creative Bureaucracy Festival 2021 wieder eine Rolle spielen. Seien Sie wieder gespannt auf ein inspiratives Festival für mutige Bürokraten – aus Deutschland und weltweit. Hier geht es zu einem ersten Einblick in das PD-Programm: https://www.pd-g.de/cbf2021.

Haben Sie Ideen, Vorschläge oder Anmerkungen? Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Ihr Stéphane Beemelmans und Ihr Claus Wechselmann

Blick auf die Friedrichstraße und das Friedrichcarree von oben.
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Aktuell im Fokus: Digitale Lernplattformen

Das fortwährende Lernen der Mitarbeitenden ist eine Voraussetzung für die kontrollierte Anpassung von Organisationen an neue Anforderungen. Megatrends wie Globalisierung und Digitalisierung, der demografische Wandel und die individuellen Bedürfnisse und Lerngewohnheiten der Beschäftigten erfordern attraktive und flexible Konzepte in der betrieblichen Weiterbildung.

Wenn öffentliche Institutionen das Lernen ihrer Mitarbeitenden in der Organisationsstrategie verankern und neue Pfade der Weiterbildung einschlagen, zahlt dies auf ihre Reaktionsfähigkeit, Krisenfestigkeit und Attraktivität als Arbeitgeber ein. Die Einführung einer digitalen Lernplattform ist ein erster Schritt, eine digitale Lernkultur in öffentlichen Institutionen zu etablieren und durch gesteigerte Flexibilität und mehr Autonomie in der Inhaltsgestaltung die Lernbereitschaft der Mitarbeitenden nachhaltig und für beide Seiten gewinnbringend zu erhöhen.

Digitale Lernplattformen bieten eine Vielzahl von Funktionalitäten: Das Lernen kann administrativ gesteuert werden, Materialien werden bereitgestellt oder ganze Kurse auf der Plattform durchgeführt. Kollaborationswerkzeuge vernetzen die Teilnehmenden und stärken das persönliche Miteinander. Welche Mehrwerte digitale Lernplattformen auch Ihrer Organisation bieten und wie wir Sie bei der Implementierung unterstützen, stellen wir Ihnen auf unserer Webseite „Aktuell im Fokus: Digitale Lernplattformen“ vor.

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Klimaneutraler Neubau für das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Neckar

Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) ist für Bau, Betrieb und Unterhalt aller Bundeswasserstrassen zuständig und stellt dort den ordentlichen Verkehrsablauf sicher. Seit 2020 wird sie in eine klimaneutrale Bundesverwaltung umgewandelt. Neubauvorhaben der WSV sind daher entsprechend energieeffizient umzusetzen. Die Baumaßnahmen dürfen den laufenden Schifffahrtsbetrieb nicht beeinträchtigen.

Der nicht mehr zeitgemäß ausgestattete Bauhof des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Neckar (WSA) in Heilbronn soll durch einen klimaneutralen, den gestiegenen Anforderungen an Arbeitssicherheit, Brandschutz, Barrierefreiheit und Raumbedarf genügenden Neubau ersetzt werden. An einem neuen Standort sollen auf rund 2.300 Quadratmetern Nutzfläche eine Schiffshebeanlage (Hellinganlage), ein Büro- und Sozialgebäude, ein Werkstatt- und Magazingebäude sowie Lagerflächen und Straßen entstehen. Auch soll eine bestehende Hafenanlage ertüchtigt werden.

Die PD ermittelt im Auftrag des WSA die wirtschaftlichste Variante für den Neubau des Bauhofs und wird das Vergabeverfahren bis zum Vertragsabschluss begleiten. Die Arbeiten sollen im Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb vergeben werden. Die auszuschreibenden Leistungen enthalten Planung, Bau und Betrieb der Anlage über 25 Jahre. Bei Interesse stellen wir Ihnen gerne Informationen zum Teilnahmewettbewerb bereit!

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Öffentliche Immobilienportfolien zukunftsfähig ausrichten

Disruptive Entwicklungen wie die fortschreitende Digitalisierung und die klimaneutrale Transformation unserer Gesellschaft verändern die Anforderungen an Flächen und Standorte für zeitgemäße Verwaltungsarbeit. Dieser Anpassungsbedarf betrifft auch die Liegenschaftsbestände der öffentlichen Hand. Eine wirtschaftliche Optimierung von Flächenbeständen und die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitszielen erfordern Transparenz und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit beim Immobilienmanagement.

Vor diesem Hintergrund entwickelt die PD derzeit mit einer Landesbauverwaltung ein Scoring-Modell für öffentlich genutzte Liegenschaften. Dabei werden neben quantitativen Kriterien (wie wirtschaftliche Kennzahlen) auch demografische Aspekte in die Entscheidungsfindung einbezogen. Auf Objektebene bündelt und bewertet das Verfahren fachübergreifende Daten, die im Wesentlichen Flächennutzungsart und -größe, Mietvertragsdaten, Standortgegebenheiten und Nutzungszweck sowie den bau- und anlagetechnischen Zustand berücksichtigen. Durch eine festgesetzte Struktur und Gewichtung im Modell lassen sich zudem Objekte miteinander vergleichen.

Die öffentliche Hand kann so ihr Immobilienportfolio wirkungsvoll analysieren und frühzeitig auf künftige Erfordernisse ausrichten. Gerne bieten wir auch Ihnen Unterstützung beim Einsatz dieses zukunftsorientierten Verfahrens für die strategische Ausrichtung Ihrer Liegenschaften an. Im Rahmen der Jahrestagung Öffentliches Bauen am 21. Juni 2021 stellen wir Ihnen das Thema in einem gemeinsamen Workshop vor. Schauen Sie doch digital vorbei!

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Berlin – etablierter Standort und Impulsgeber der PD

Das Berliner Team im Bereich Strategische Verwaltungsmodernisierung berät insbesondere Bundesressorts und nachgeordnete Behörden, beispielsweise bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (BMI), bei der Implementierung von KI-Anwendungen (BMF), bei der Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 (BMVI) sowie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bei der Weiterentwicklung des Beschaffungswesens. Auf Landesebene werden von Berlin aus zahlreiche Digitalisierungsprojekte der Freien und Hansestadt Hamburg und des Landes Niedersachsen sowie aktuell Vorhaben der Bundesländer Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern begleitet.

Das interdisziplinäre Berliner Team des Bereichs Bau, Infrastruktur und Kommunalberatung berät die Verwaltungsmodernisierung der Kommunen in Projekten zu Organisation, Digitalisierung, Datensouveränität sowie Haushalt und steht öffentlichen Krankenhäusern in organisatorischen, medizintechnischen und baulichen Fragen zur Seite. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Begleitung von Infrastrukturprojekten für Bund, Länder und Kommunen – vom Feuerwehrgerätehaus über Wohnungsbau, Schulen, Museen und Ministerien bis zur Schleuse und zum Trockendock. In allen Projekten bringen wir unsere Vergabeexpertise und den Nachhaltigkeitsfokus ein.

Mehr als 250 Berater und Beraterinnen und zahlreiche Mitarbeitende der Zentralfunktionen sind derzeit am Sitz der PD in Berlin tätig. Hinzu kommen über 20 weitere Kolleginnen und Kollegen aus dem Hamburger Büro, die in Projekten vor Ort tätig sind. Im laufenden Jahr ist zudem die Eröffnung eines zweiten, dem Standort Berlin assoziierten Büros in Nürnberg geplant. Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen weitere Impulse für eine moderne Verwaltung zu setzen!

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Kurz notiert – PD öffentlich

Die PD-Gesellschafterversammlung

Die Gesellschafter der PD haben in ihrer Versammlung am 27. April 2021 den Abschluss für das Geschäftsjahr 2020 festgestellt und der Zuführung des Jahresergebnisses in Höhe von rund 6,3 Millionen Euro in die Gewinnrücklage des Unternehmens zugestimmt. Aufsichtsrat und Geschäftsführung wurden entlastet.

Außerdem haben die Gesellschafter den von Geschäftsführung und Aufsichtsrat vorgeschlagenen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Einführung der Regelungen des Drittelbeteiligungsgesetzes zugestimmt. Die Mitbestimmungsregelungen des Drittelbeteiligungsgesetzes greifen in Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten, die die PD früher als erwartet im Mai 2021 erreicht.

Der entsprechend geänderte Gesellschaftsvertrag sieht vor, dass dem Aufsichtsrat der PD künftig 15 statt bisher 9 Mitglieder angehören. Die 5 Vertreter und Vertreterinnen der Belegschaft im Aufsichtsrat werden gemäß der Wahlordnung zum Drittelbeteiligungsgesetz gewählt.

Alle Beschlüsse der Gesellschafter wurden einstimmig gefasst. Die Versammlung fand am Sitz der Gesellschaft in Berlin statt und konnte per Videokonferenz zur Information verfolgt werden.
 

Die PD fragt Sie – zu Gesundheit in der Smart City

Die Vernetzung von unterschiedlichen Gesundheitsakteuren, die Einführung altersgerechter Assistenzsysteme im häuslichen Umfeld und die Nutzung medizinischer Daten – die Digitalisierung im Rahmen der Smart City ermöglicht auch im Gesundheitsbereich vielfältige Möglichkeiten, die Gesundheitsversorgung vor Ort zu verbessern. In einer Online-Befragung möchten wir mehr über Schwerpunkte des Themas Gesundheit in der Smart City sowie über Chancen und Hürden von Kommunen erfahren. Ihre Einschätzungen als kommunale Vertreter und Vertreterinnen interessieren uns sehr – wir würden uns über Ihre Teilnahme an der Online-Befragung sehr freuen!
 

Die PD auf Veranstaltungen

Der Hamburger Finanztag befasst sich am 6. Mai 2021 mit der Evaluation der Strategischen Neuausrichtung des Haushaltswesens der Freien und Hansestadt Hamburg. Sieben Jahre nach dem Beschluss der Bürgerschaft hat die Finanzbehörde Hamburg ihren Erfahrungsbericht vorgelegt. Dieser belegt, dass das entwickelte doppische Haushaltssystem einen hohen Reifegrad aufweist und die gesteckten Ziele erreicht werden konnten. Der Erfahrungsbericht gibt ferner Handlungsempfehlungen für die weitere Entwicklung. Die PD hat die Hamburger Finanzbehörde bei der Erstellung des Erfahrungsberichts begleitet. Thorsten Schramm, Senior Manager, erläutert im Rahmen der Veranstaltung, wie die Bewertung des Haushaltswesens nach internationalen Standards erfolgte.

Auf dem Weg zur nachhaltigen Kommune sind datenbasierte Steuerungsinstrumente von zentraler Bedeutung, um die Erfolge kommunaler Klima- und Nachhaltigkeitsstrategien sichtbar zu machen. Der von der PD gemeinsam mit der Stadt Bad Hersfeld entwickelte Klimaschutz-Monitor ist der deutschlandweit erste Prototyp, der die Integration von urbanen (Echtzeit-)Daten mit einer anschaulichen Visualisierung verbindet. Am 19. Mai 2021, von 14.00 bis 16.00 Uhr, stellen Bürgermeister Thomas Fehling, Bad Hersfeld, Stéphane Beemelmans, Geschäftsführer der PD, sowie weitere an der Entwicklung Beteiligte den Klimaschutz-Monitor im Rahmen der öffentlichen, digitalen Projektabschlussveranstaltung vor.

Ebenfalls digital finden im Juni zwei kommunalpolitische Veranstaltungen statt, an denen sich die PD – wie in den vergangenen Jahren – als Partnerin mit Beiträgen und im virtuellen Ausstellungsbereich beteiligt: dem DEMO-Kommunalkongress am 11. Juni 2021 unter dem Leitmotiv „Nachhaltig – konkret – digital“ sowie dem Kongress-kommunal am 18. und 19. Juni 2021, der sich dem Motto „Starke Kommunen – Starkes Deutschland“ widmen wird.

Das Niedersächsische Studieninstitut für kommunale Verwaltung e. V. (NSI) veranstaltet am 17. Juni 2021 den virtuellen Kongress „Digitalisierung in der Verwaltung“. Thomas Gampe, 1. Beigeordneter und Kämmerer des Landkreises Görlitz, und David Epp, Senior Manager bei der PD, werden in ihrem Vortrag „Chancen von Digitalisierungsprojekten – Programm „Verwaltung 4.0“ im Landkreis Görlitz" aus der kommunalen Praxis eines umfangreichen Transformationsprogramms berichten.

Nicht erst angesichts der weltweiten Diskussion über den Klimawandel und seine Folgen verändern sich die Anforderungen an öffentliche Auftraggeber, ihre Gebäudebestände und Bauvorhaben stetig. Die digitale Jahrestagung Öffentliches Bauen am 21. Juni 2021 möchte Strategien aufzeigen, den Weg zum nachhaltigen und energieeffizienten Bauen aktiv zu gestalten. Dabei gilt es, die gesamte Lebensdauer eines Gebäudes bis zum Recycling ganzheitlich und aus dem Blickwinkel der drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie und soziokulturelle Aspekte – zu betrachten. Die PD beteiligt sich als Partnerin an der Veranstaltung und wird in einem Workshop Lösungsansätze zur zukunftsfähigen Ausrichtung öffentlicher Immobilienportfolien diskutieren.

Im September laden wir Sie zu einem Festival-Highlight des Jahres 2021 ein: Beim Creative Bureaucracy Festival vom 13. bis 17. September 2021 werden wir Akzente setzen und gemeinsam mit Gleichgesinnten Strategien und kurzfristig umsetzbare Maßnahmen aufzeigen, die die Verwaltung stark machen. Wer die Zukunft der Verwaltung gestalten möchte, kann sich einmischen, Fragen stellen, Perspektiven entwickeln und diskutieren. Die öffentliche Hand von morgen arbeitet mit unser aller Ideen und Lösungsvorschläge. Wir bieten Ihnen bei PD × CBF2020 virtuelle Workshops und Dialogformate, die Ihre kreative Vorstellungskraft fordern werden!

Die diesjährige PD-SummerSchool vom 14. bis 16. September 2021 widmet sich dem Thema „Stark aus der Krise kommen – Nachhaltige Verwaltung der Zukunft gestalten“. Gemeinsam mit der Berliner Hertie School of Governance bieten wir Führungskräften der öffentlichen Hand fundierte Vorträge von renommierten Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft und Verwaltung, innovative Szenario-Workshop-Formate und Raum für den Diskurs zu persönlichen Erfahrungen. Wir laden ein zum Dialog über die Erfahrungen aus der Verwaltungsarbeit während der Corona-Krise und die notwendigen Veränderungen anhand des Leitbilds einer modernen und nachhaltigen Verwaltung. Die geschlossene Veranstaltung findet im Rahmen des Creative Bureaucracy Festivals 2021 in einem digitalen und hybriden Format statt. Eine Teilnahme ist nur auf persönliche Einladung hin möglich. Bei Interesse an der Veranstaltung schreiben Sie uns gerne eine E-Mail!
 

Der PD-Osterspaziergang

Mitte März 2021 startete der „PD-Osterspaziergang“ – eine Initiative zur Bewegung im Homeoffice. Der Idee, 1.500 Kilometer gemeinsam als PD spazieren zu gehen und dafür Besprechungszeiten per Telefon oder auch Pausenzeiten zu nutzen, folgten über 100 unserer Kolleginnen und Kollegen. Die Bedingung war, dass sich mindestens zwei Personen zeitgleich, aber an verschiedenen Orten, auf den Weg machen. Und es wurde geschafft. Bis kurz nach Ostern waren alle PD-Büros „abgelaufen“: von Berlin virtuell nach Hamburg, über Düsseldorf, Frankfurt und Nürnberg zurück nach Berlin. Einige der 16 Teams waren so begeistert, dass sie ihre „gemeinsamen“ Arbeitsspaziergänge in die wöchentlichen Regeltermine übernommen haben.

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Aufgelesen

//aus der Verwaltung// Im Gutachten „Digitalisierung in Deutschland – Lehren aus der Corona-Krise“ dokumentiert der Wissenschaftliche Beirat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie auffällige Missstände in der Digitalisierung vor allem im Gesundheits- und Schulwesen. Das Gutachten schlägt zur Problemlösung vor, Verfahrensabläufe zu entschlacken, Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern verbindlich zu klären und digitale Produktivitätspotenziale unternehmerisch auszuschöpfen. Darüber hinaus werden Team-Arbeit und agiles Management, der vermehrte Einsatz von Reallaboren und ein ausgewogen gestalteter Datenschutz empfohlen.

Im Rahmen des Creative Bureaucracy Festivals (CBF) vom 13. bis 17. September 2021 werden wir Lösungsvorschläge aus unseren Projekten vorstellen und gemeinsam mit Ihnen erörtern: Wie nachhaltig ist der Modernisierungsschub, der die öffentliche Hand erfasst hat? Und wie können Verwaltungen die entstandene Veränderungsdynamik nutzen? Unser Ziel ist es, mit dem CBF 2021 Impulse für die öffentliche Verwaltung zu setzen. Wir laden Sie ein, Ideen (weiter) zu entwickeln und für die öffentliche Hand von morgen umzusetzen.

//aus der Verwaltung// Digitale Inhalte für Schule, Ausbildung, Studium und Weiterbildungsangebote im Berufsleben sollen langfristig vernetzt werden. Für die Entwicklung dieser „Nationalen Bildungsplattform“ möchte die Bundesregierung bis 2025 rund 630 Millionen Euro bereitstellen. Ähnlichen Bedarf identifizierte auch eine Sonderauswertung der OECD zur PISA-Studie von 2018. Sie zeigte, dass nur 33 Prozent der Schüler und Schülerinnen in Deutschland eine Schule mit einer Online-Lernplattform besuchten, wohingegen mehr als 50 Prozent der Schüler und Schülerinnen in den anderen OECD-Ländern entsprechende Schulen besuchen können.

Die PD hat das Land Brandenburg bei der Klärung der Frage unterstützt, ob und wie die „HPI Schul-Cloud“ des Hasso-Plattner-Instituts für das Land Brandenburg am vorteilhaftesten dauerhaft betrieben und organisiert werden kann und wie eine kooperative Lösung mit anderen Bundesländern aussehen könnte. Im Bereich der beruflichen Weiterbildung beraten wir öffentliche Kunden bei der Einbindung von digitalen Lernplattformen. Diese können Mittel und Wege schaffen, die Lernbereitschaft der Mitarbeitenden zu erhöhen und die Weiterbildungsvielfalt als Aushängeschild einer Organisation zu etablieren.

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Mit-Arbeit – Stellenausschreibungen

Wir suchen Consultants, Werkstudierende und Manager:innen für unsere Teams Strategische Verwaltungsmodernisierung und Bau, Infrastruktur, Kommunalberatung. Besuchen Sie unsere Karriereseite!

Herausgeber
PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH
Friedrichstraße 149
10117 Berlin
Kontakt
Anja Tannhäuser
E-Mail: anja.tannhaeuser@pd-g.de
Telefon: +49 30 257679-139
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