Blickpunkt PD
Blickpunkt PD – Januar 2021
Bitte aktivieren Sie die Anzeige von Bildern.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wünschen Ihnen einen frohen Start ins neue Jahr! Wir möchten uns optimistisch und gestaltend mit den gegebenen Rahmenbedingungen auseinandersetzen und wünschen Ihnen gleichfalls viel Kraft auf diesem Weg!

Als Inhouse-Beratung für die öffentliche Hand ist es auch im Jahr 2021 unser Ziel, an der Zukunft einer modernen und robusten Verwaltung mitzuarbeiten und unsere öffentlichen Kunden auf diesem Weg zu begleiten. Die noch kurz vor dem Jahreswechsel gestiegene Zahl unserer Gesellschafter zeigt das Vertrauen in unsere Beratungsansätze. Strategisch zu denken, innovative Lösungen zu finden und zu begleiten sowie Erfahrungen in neuen Projekte weiterzugeben ist auch in diesem Jahr unsere Handlungsgrundlage – für die öffentliche Hand von morgen.

Unsere Projekte, Ideen und Erkenntnisse möchten wie auch in diesem Jahr mit Ihnen teilen. Zum einen steht die Digitalisierung dabei heute wieder im Mittelpunkt unserer kurzen Berichte: sei es bei der Erprobung digitaler Anwendungen für das Gesundheitswesen oder der landesweiten digitalen Erfassung von Geodaten in Niedersachsen. Zum anderen wird uns auch in diesem Jahr das Thema Nachhaltigkeit verstärkt begleiten: heute berichten wir von dem pilothaft erstellten, nachhaltigen Gebäude für einen Ortsverband des Technischen Hilfswerkes.

Kommen Sie gut ins neue Jahr! Sprechen Sie uns gern an zu Ihren Eindrücken und Ihren Vorhaben, wir freuen uns, von Ihren Ambitionen zu erfahren!

Ihr Stéphane Beemelmans und Ihr Claus Wechselmann

Blick auf die Friedrichstraße und das Friedrichcarree von oben.
/

Deutschland zur „Zukunftsregion Digitale Gesundheit“ entwickeln

Damit der Standort Deutschland eine „Zukunftsregion Digitale Gesundheit“ (ZDG) wird, testet das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) digitale Lösungen für die medizinische Versorgung. Ziel der bis Ende 2022 angelegten Initiative ist es, digitale Innovationen frühzeitig in die Praxisanwendung zu bringen und dadurch die Verbreitung der Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen zu fördern.

In der Testregion Berlin-Brandenburg werden dafür digitale Versorgungsangebote (DiVA) gemeinsam mit Leistungserbringern und ihren Patientinnen und Patienten erprobt. Dazu gehören beispielsweise Smartphone-Apps, die von Diabetes mellitus oder Migräne Betroffene im alltäglichen Umgang mit ihrer Erkrankung unterstützen. Das Feedback der Nutzerinnen und Nutzer innerhalb der ZDG-Initiative liefert dem BMG praxisnahe Erkenntnisse zu Akzeptanz, Machbarkeit, Chancen und möglichen Hürden von digitalen Innovationen im Versorgungsalltag.

Die PD begleitet das BMG und die Initiative ZDG seit Frühjahr 2019. Nach der Erarbeitung eines Konzepts und inhaltlicher Schwerpunkte der ZDG erfolgte der Aufbau der ZDG-Geschäftsstelle, deren operativen Betrieb die PD übernommen hat. Die Geschäftsstelle steuert die Aktivitäten der Initiative und koordiniert die Kommunikation mit den an der Erprobung beteiligten Leistungserbringern und DiVA-Anbietern. Aktuell unterstützt die Geschäftsstelle das BMG beim kontinuierlichen Ausbau des Netzwerks von Leistungserbringern und digitalen Innovatoren sowie bei der Vorbereitung weiterer Auswahlverfahren für neue digitale Anwendungen.

/

Nachhaltiger Neubau für das Technische Hilfswerk in Hauenstein

Im August 2020 hat der Ortsverband Hauenstein des Technischen Hilfswerkes (THW) seine neu gebaute Unterkunft bezogen. Das Gebäude wurde im Auftrag der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) für rund 4 Millionen Euro Gesamtherstellungskosten im Zeit- und Kostenrahmen errichtet. Besondere ökologische, ökonomische und soziale Anforderungen an das Bauwerk wurden u.a. durch Holzbau, den Einsatz von Photovoltaikanlagen und Dachbegrünung umgesetzt und so als nachhaltiges Bauprojekt pilotiert.

Die PD hat die Planung, Ausschreibung und Herstellung des Gebäudes für die BImA in einem innovativen, ganzheitlichen Beschaffungsverfahren organisiert und begleitet. Die Koordination der Nachhaltigkeitsanforderungen wurde dabei als Querschnittsprozess und Teil der Projektsteuerung über alle Phasen der Projektrealisierung implementiert. Die Erfahrungen aus den erfolgreich abgeschlossenen Großprojekten, wie dem Neubau des Bundesministeriums für Bildung und Forschung oder dem Futurium in Berlin, konnten erfolgreich für dieses Bauvorhaben genutzt werden.

Derzeit koordiniert die PD die Nachhaltigkeitszertifizierung des Gebäudes. Ziel ist es, die Silber-Zertifizierung gemäß dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) zu erreichen. Hierfür wurde mithilfe des BNB eine eigene, zertifizierungsfähige Systematik für den Gebäude- und Nutzungstyp „THW-Ortsverbandgebäude“ entwickelt. Wir beraten Sie gern zu Beschaffungsansätzen für nachhaltige Neubauten!

/

Niedersachsen digitalisiert raumbezogene Fachdaten

Geodaten bilden eine Basis für Standort- und Investitionsentscheidungen bei Infrastrukturprojekten. Das Land Niedersachsen möchte die vielfach noch in Papierform vorliegenden Flächennutzungspläne und regionalen Raumordnungspläne im Projekt „PlanDigital“ digitalisieren. Dabei kommt der 2017 bundesweit für die Digitalisierung von raumbezogenen Fachdaten verbindlich eingeführte Datenstandard XPlanung zum Einsatz.

Mit XPlanung können Verwaltungen ihre Geodaten einheitlich aufbereiten, speichern und kurzfristig bereitstellen. In Niedersachsen liegen nun die ersten Pläne im neuen Datenstandard vor. Sie ermöglichen medienbruchfreie Genehmigungsprozesse und den verlustfreien Datenaustausch zwischen unterschiedlichen IT-Systemen.

Die PD berät das koordinierende Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz seit Frühjahr 2019 im Projekt „PlanDigital“. Im Rahmen einer Online-Umfrage gaben über 400 niedersächsische Kommunen Auskunft über ihren Umgang mit Geodaten. Dabei wurden Unterschiede in der Aufbereitung der Pläne deutlich. Daher hat die PD gemeinsam mit dem Ministerium praxistaugliche Leitfäden und Lastenhefte zur Prozessgestaltung und Standardisierung der Digitalisierungsaufgaben in den Kommunen erarbeitet. Diese Dokumente und der beispielhafte Erfassungsprozess können als Blaupause für andere Bundesländer dienen. Wir beraten Sie gerne zur Umsetzung des Standards XPlanung!

/

Gesellschafterkreis der PD wächst auf 117 an

Seit Dezember 2020 gehören die nordrhein-westfälischen Städte Oberhausen und Langenfeld dem Gesellschafterkreis der PD an. Insgesamt 19 öffentliche Auftraggeber haben 2020 Anteile an der PD erworben, unter anderem das Land Brandenburg als zehntes Bundesland. Die derzeit insgesamt 117 Gesellschafter kontrollieren über ihre Stimmrechte und Mitwirkungspflichten die Arbeit der PD. Dafür können sie die Beratungsleistungen der PD im Rahmen der Inhouse-Vergabe einfach und direkt beauftragen.

2020 konnte die PD ihr professionelles Netzwerk deutlich erweitern. So wurden Kooperationen für eine intensivierte Zusammenarbeit mit dem Deutschen Landkreistag e. V. und dem Schleswig-Holsteinischen Landkreistag e. V. geschlossen. Den beidseitigen Wissenstransfer mit Forschung und Lehre forcieren die Kooperationen mit der an der Universität Duisburg-Essen ansässigen NRW School of Governance und der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

/

Kurz notiert – PD öffentlich

Auch 2020 hat die PD einen namhaften Betrag an gemeinnützig tätige Vereine gespendet. Mit der jährlichen Firmenspende unterstützt die PD insbesondere Engagements für Kinder und Bedürftige oder ökologische Belange. Die Beschäftigten der PD können Vorschläge für mögliche Spendenempfänger einreichen. Zum Jahresende wird unternehmensweit abgestimmt, welche Organisationen mit der PD-Firmenspende bedacht werden. Auf unserer Webseite stellen wir die geförderten Vereine vor.

Die Bundesregierung hat ein positives Fazit der bestehenden Partnerschaftsmodelle in Deutschland gezogen. In ihrer Ende Dezember 2020 vorgelegten Unterrichtung führt die Bundesregierung unter anderem die Neubauten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Berlin sowie des Futurium in Berlin auf. Beide Gebäude seien termingerecht fertiggestellt und in Betrieb genommen, zu einem hohen Anteil seien kleine und mittelständische Unternehmen für die Ausführung der Bauleistungen beauftragt worden. Die PD hat beide Bauvorhaben von der Konzeptphase bis zur Fertigstellung begleitet.

Die Stadt Braunschweig setzt die schrittweise Digitalisierung der kommunalen Daseinsvorsorge nach einem strategischen Rahmenkonzept um. Lennart Strelau stellt Eckpunkte des von der PD beratenen Konzepts in der Dezember-Ausgabe des Magazins „Kommune 21“ im Beitrag „Mit digitalen Technologien zu mehr Lebensqualität – Braunschweigs Weg zur Smart City“ vor.

Wie der Landkreis Görlitz die Digitalisierung voran treibt“ erläutern David Epp und Hendrik Vorwerk in der Ausgabe 3/2020 des Magazins „kommunalwelt.de“. Thomas Gampe, Kämmerer und 1. Beigeordneter des Landkreises Görlitz, teilt an gleicher Stelle seine Erfahrungen mit der Digitalisierung der Kreisverwaltung.

Die Entwicklung lebenswerter und nachhaltiger Quartiere ermöglicht „Kurze Wege für die Stadt von morgen“. Melanie Kunzmann und Birgit Wittkowski zeigen in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift „DEMO“, wie Kommunen heute Wohnviertel errichten können, die auch zukünftig begehrt sein werden.

Alle Beiträge sind auf unserer Fachpresse-Webseite nachlesbar.

/

Aufgelesen

//aus der Verwaltung// Im Dezember 2020 hat die Bundesregierung die Fortschreibung der „Strategie Künstliche Intelligenz“ (KI) beschlossen. Um Deutschland im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie zu stärken und die Grundlagen für die Wettbewerbsfähigkeit auch nach der Krise zu legen, verstärkt die Bundesregierung ihr Engagement für die Zukunftstechnologie KI noch einmal deutlich: Bis 2025 werden die Investitionen des Bundes in KI aus Mitteln des Konjunktur- bzw. Zukunftspaketes von drei auf fünf Milliarden Euro erhöht. Damit reagiert das Kabinett auf neue Entwicklungen und Bedarfe, die sich seit der Veröffentlichung der KI-Strategie im November 2018 ergeben haben.

KI-gestützte Methoden können die Dienstleistungsqualität nachhaltig steigern, große Datenmengen nutzbar machen sowie Beschäftigte durch Automatisierung von Routineaufgaben entlasten und damit zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität der Verwaltung beitragen. Die PD hat ein modulares Beratungsangebot für den Einsatz von KI entwickelt, das die strategische und konzeptionelle sowie fachliche Begleitung sowie die Unterstützung bei der technischen Umsetzung umfasst.

//aus der Marktwelt// Das Recruiting kommunaler Unternehmen in den sozialen Medien muss passgenauer werden. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Steigerung der Arbeitgeberattraktivität kommunaler Arbeitgeber“, die jetzt der Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) veröffentlicht hat. Insbesondere müsse auf strategischer Ebene die Frage reflektiert werden, welcher Typ Mensch für eine zu besetzende Stelle wirklich gesucht wird. Nur so lasse sich eine erfolgreiche Arbeitgebermarke aufbauen.

Die in der Reihe PD-Impulse erschienene Studie „Öffentliche Verwaltung als attraktiver Arbeitgeber“ bietet eine Grundlage für die Entwicklung einer Arbeitgeberstrategie. Mit pragmatischen und im Kontext des öffentlichen Dienstes umsetzbaren Handlungsempfehlungen sowie Praxisbeispielen aus den beteiligten Verwaltungen bietet die Studie öffentlichen Arbeitgebern Impulse zur Steigerung ihrer Attraktivität. Dies könnte in der Folge mit zur Überwindung des Fachkräftemangels beitragen.

//aus der Marktwelt// Städte und Gemeinden erkennen einen Nachholbedarf, investieren in die digitale Infrastruktur sowie in Lösungen und planen mit steigenden Digital-Budgets für 2021. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage „Kommunen und Corona – digitaler nach der Pandemie?“ des Bitkom und des Deutschen Städte- und Gemeindebunds (DStGB). Demnach erwarten 88 Prozent der befragten Führungskräfte, dass die Covid-19-Pandemie die Digitalisierung in den Städten und Gemeinden vorantreiben wird.

Wie sich die kommunale Daseinsvorsorge nachhaltig digitalisieren lässt, zeigt das Beispiel der Stadt Braunschweig. Im September 2020 hat die Stadt ihr Smart-City-Rahmenkonzept veröffentlicht. Gemeinsam mit der PD wurden ein Konzept für die Planung, Umsetzung und Steuerung künftiger Smart-City-Aktivitäten entwickelt, strategische Ziele festgelegt, Handlungsfelder konkretisiert und Kriterien für die Auswahl von Digitalisierungsprojekten benannt. Zudem wurden die organisatorische Verortung und die Steuerung des Themas bestimmt.

/

Mit-Arbeit – Stellenausschreibungen

Wir suchen Consultants, Praktikanten, Werkstudenten und Manager für unsere Teams Strategische Verwaltungsmodernisierung und Bau, Infrastruktur, Kommunalberatung. Besuchen Sie unsere Karriereseite!

Herausgeber
PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH
Friedrichstraße 149
10117 Berlin
Kontakt
Anja Tannhäuser
E-Mail: anja.tannhaeuser@pd-g.de
Telefon: +49 30 257679-139
Alle Angaben im Newsletter erfolgen
ohne Gewähr.
www.pd-g.de
Diesen Newsletter abbestellen / weiterempfehlen © 2021   Partnerschaft Deutschland