InvestKompass: Investive Maßnahmen bewerten
Ihr Ziel:
Eine nachvollziehbare Grundlage, um investive Maßnahmen gesamtstädtisch zu bewerten und strategisch einzuordnen.
Unsere Lösung:
Der InvestKompass verknüpft kommunale Entwicklungsziele mit räumlichen Handlungsbedarfen und macht investive Maßnahmen vergleichbar.
Der InvestKompass als Werkzeug für eine nachhaltige und strategisch ausgerichtete Investitionsplanung
Um resiliente und nachhaltige Lebensräume zu schaffen, müssen Kommunen multiple und komplexe Herausforderungen in der Stadtentwicklung bewältigen. Angesichts wechselnder Schwerpunkte und der wachsenden Anzahl an Planungsinstrumenten droht ein planungspolitisches Flickwerk.
Mit Blick auf die gesamtstrategische kommunale Entwicklungsperspektive bedarf es daher einer Bündelung, Kontextualisierung und Bewertung der mit den Planungsinstrumenten einhergehenden Maßnahmen, um sachliche Entscheidungen treffen und transparent kommunizieren zu können.
„Der InvestKompass ist ein in der Praxis bereits erfolgreich erprobtes Werkzeug, mit dem Sie Ihre kommunalen Investitionsmaßnahmen im Bereich der Stadtentwicklung eigenständig bewerten und entlang der gesamtstädtischen Entwicklungsziele priorisieren können.“
So funktioniert der InvestKompass
Wir haben den „InvestKompass“ im Rahmen einer „Investitionsberatung lebenszyklus- und wirkungsorientierter Beschaffungen“ (IBA) des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) entwickelt und in vier Kommunen unterschiedlicher Größe und Struktur erprobt.
Der aktuelle Prototyp basiert auf einem makrobasierten Excel-Tool und einer Methodik zur Erstellung einer kommunalen „Stresskarte“:
Im Excel-Tool erfolgt die Bewertung von Maßnahmen anhand von neun Zielkategorien mit Ober- und Unterzielen (s. Abb. 1), die abgeleitet wurden aus gesetzlichen Vorgaben und Programmen auf den Ebenen der Europäischen Union (EU) und des Bundes. Darüber hinaus können weitere, lokalspezifische Ziele etwa aus kommunalen Entwicklungskonzepten oder politischen Zielsetzungen sowie eine eigene Gewichtung ergänzt werden.
Abbildung 1: Die Zielkategorien
Abbildung 2: Kommunale Stresskarte zur Ableitung von lokalen Handlungsbedarfen
Durch die Erstellung einer kommunalen „Stresskarte“ (s. Abb. 2) werden potenzielle räumliche Risiken und Schwächen (Stressoren) sowie die Orte mit geplanten investiven Maßnahmen anhand von Geodaten in einem Geoinformationssystem (GIS) sichtbar.
Unser Tool sowie ein ergänzendes Handbuch führen Sie schrittweise durch den Prozess.
Mit dem InvestKompass Maßnahmen effizienter umsetzen
Abbildung 3: Erfassung investiver Maßnahmen sowie vergleichende Gegenüberstellung der Ergebnisse
Die vergleichende Bewertung und Gewichtung von investiven Maßnahmen anhand vordefinierter Kriterien – in Kombination mit den lokalen Stressfaktoren – ermöglichen eine fundierte Bewertung der Wirksamkeit von Maßnahmen. Auf diese Weise entsteht ein transparentes Punktesystem, das kommunale Akteure dabei unterstützt, strategische Entscheidungen vorzubereiten und transparent zu kommunizieren.
Somit bietet der InvestKompass Politik und Verwaltung auch eine Grundlage dafür, Synergien zu identifizieren und die Umsetzung von investiven Maßnahmen effizienter zu gestalten.
Mit dem Ziel, unseren Kunden eine noch nutzendenfreundlichere und eigenständigere Anwendung dieses Werkzeugs zu ermöglichen, werden wir den aktuellen Prototyp auf Basis des Feedbacks der vier Pilotkommunen weiterentwickeln. Die Veröffentlichung des InvestKompass 2.0 ist für Anfang 2027 geplant.
Unsere Expertise
Wir unterstützen Kommunen und andere öffentliche Auftraggeber dabei, ihren Bürgerinnen und Bürgern das bestmögliche Lebensumfeld zu bieten. Mit dem Ziel eines nachhaltigen Investitionsmanagements etwa beraten wir öffentliche Auftraggeber zu einer wirkungsorientierten Haushalts- und Beteiligungssteuerung.
Zudem begleiten wir Städte und Gemeinden bei der nachhaltigen und prozessoptimierten Umsetzung von Bauvorhaben sowie bei der Einführung eines Projektportfoliomanagements. Dazu gehört auch eine ganzheitliche Betrachtungsweise beim Planen, Bauen und Betreiben von öffentlichen Immobilien- und Infrastrukturprojekten. Unser Fokus liegt daher bei der Beratung unserer Kunden nach dem Lebenszyklus-Ansatz.
Darüber hinaus beraten wir öffentliche Auftraggeber im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) zu weiteren Themen der öffentlichen Hand, etwa zu effizientem Fördermanagement oder IT-Investitionen in Schulen.
Wir sind die Inhouse-Beratung der öffentlichen Hand.
Wussten Sie schon …?
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Alle Ergebnisse und Erkenntnisse aus der IBA (Investitionsberatung lebenszyklus- und wirkungsorientierter Beschaffungen) und dem DARP finden Sie auch zentral gebündelt und frei zugänglich auf der neuen Plattform „Kommunalcockpit“.
Kontakt
Adeline Seidel Senior-Managerin
+49 173 843 45 35 Herriotstraße 1 60528 Frankfurt am Main
Anika Foerster Senior Consultant
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