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| Newsletter Blickpunkt PD / Dezember 2025
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Sehr geehrte Damen und Herren, mit dem 2025 geschaffenen Sondervermögen stehen in den kommenden Jahren insgesamt 500 Milliarden Euro für zusätzliche Investitionen in Infrastruktur und zur Erreichung der Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 zur Verfügung. Mit diesen Mitteln wollen Bund, Länder und Kommunen Straßen, Schienen und digitale Netze modernisieren, die Energieinfrastruktur ausbauen, Schulen und Krankenhäuser sanieren sowie verbesserte Betreuungs- und Bildungsangebote schaffen.
Eine großartige Chance also, unser Land zukunftsfähig und resilient aufzustellen – und gleichermaßen eine Verpflichtung für Sie als Führungskräfte der Verwaltung, denn: Diese Investitionen sind kreditfinanziert und gehen mit hohen künftigen Zins- und Tilgungsbelastungen einher.
Als Partnerin der öffentlichen Hand wollen wir Sie auch 2026 mit all unserer Expertise und unseren Erfahrungen aus hunderten Beratungsprojekten begleiten, damit dieses Vorhaben eine Erfolgsgeschichte wird. Aus unserer Sicht muss das handlungsleitende Ziel aller Beteiligten auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sein, mit dem Mitteleinsatz nachhaltige Wirkung zu erzielen.
Lassen Sie uns daher gemeinsam mutig vorangehen, offen und – wenn nötig – auch kontrovers diskutieren, um innovative Vorhaben voranzubringen. In dieser Ausgabe unseres Newsletters stellen wir Ihnen einige unserer Ansätze zum strategischen Einsatz der Sondervermögensmittel vor.
In diesem Sinne danken wir Ihnen, unseren Kunden, Partnern und Gesellschaftern, für die gemeinsame Arbeit an der öffentlichen Hand von morgen – und freuen uns, diese 2026 mit Ihnen fortzuführen. Wir wünschen Ihnen und allen, die Ihnen am Herzen liegen, ein erfolgreiches, gesundes und inspirierendes neues Jahr!
Ihre
Theresa Twachtmann und Philip von Haehling
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Was erwartet Sie in diesem Newsletter?
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Verstetigung von Investitionen macht Sondervermögen nachhaltig wirksam
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Beitrag interessant für: alle föderalen Ebenen
Im Rahmen des „Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität“ (Sondervermögen/SVIK) wurde die öffentliche Hand dazu ermächtigt, in den kommenden zwölf Jahren zusätzliche Schulden aufzunehmen – unabhängig vom jeweiligen konjunkturellen Geschehen. Der Bund und einige Länder haben in diesem Zusammenhang bereits erklärt, die zur Verfügung stehenden Mittel möglichst zügig zu verplanen beziehungsweise zu verbrauchen.
Warum es sich stattdessen empfiehlt, das Sondervermögen langfristig und vorausschauend einzusetzen, also zu „verstetigen“, möchten wir im Folgenden darlegen. - Eine Verstetigung ist beispielsweise die Voraussetzung dafür, dass Marktakteure ihre Kapazitäten rechtzeitig anpassen können, um die höhere Investitionsnachfrage zu bedienen. Fehlende Kapazitäten führen nämlich nicht zu höheren Bauaktivitäten, sondern umgekehrt nur zu höheren Preisen.
- Das mit der Verstetigung einhergehende, gleichmäßigere Wachstum der Neuverschuldung hätte zusätzlich den Vorteil, dass der öffentliche Sektor unter anderem die Zins- und Tilgungsverpflichtungen über einen längeren Zeitraum strecken könnte.
- Um die Mittel des Sondervermögens vorausschauend einzusetzen, sollten der Bund und die Länder daher eine rollierende, ganzheitliche Investitionsplanung im Sinne eines Investitionsprogramms für die kommenden fünf bis zehn Jahre entwickeln. Die Planung sollte von einem strukturierten Marktdialog begleitet werden, um Kapazitätsengpässe rechtzeitig zu antizipieren.
- Schließlich sollten die die Verstetigung unterstützenden Instrumente zur Finanzierung von Investitionen geprüft werden, wie zum Beispiel revolvierende Fonds, deren Rückflüsse für spätere Investitionen verwendet werden können.
Gerne diskutieren wir diese und weitere Aspekte mit Ihnen!
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Einsatz des Sondervermögens ziel- und wirkungsorientiert steuern
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Beitrag interessant für: alle föderalen Ebenen
Alle föderalen Ebenen haben die Aufgabe, die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel wirksam und wirtschaftlich einzusetzen. Dies gilt aufgrund der hohen künftigen Zins- und Tilgungsverpflichtungen umso mehr im Kontext des neu geschaffenen Sondervermögens.
Auf verschiedene Erfolgsfaktoren bei der Verwendung des Sondervermögens entlang der Wertschöpfungskette haben wir bereits in unserem Mai-Newsletter verwiesen. Wesentlich für eine wirksame Mittelverwendung ist dabei die Etablierung eines sektoren- und ressortübergreifenden, wirkungsorientierten Planungs- und Steuerungsinstrumentariums, das auf der Formulierung und Operationalisierung zentraler gesamtgesellschaftlicher Ziele beruht. So müssen sich etwa Infrastrukturinvestitionen, die auf das Ziel eines höheren Potenzialwachstums in Deutschland abheben, an ihren volkswirtschaftlichen Multiplikatoreneffekten messen lassen.
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Auch sektorspezifische Ziele, wie sie in den nachfolgenden Beiträgen für die Wärme- und Energieinfrastruktur und den Mobilitätssektor skizziert werden, sollten in das Instrumentarium integriert werden.
Mithilfe von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen können Instrumente und Einzelvorhaben in der Folge nicht nur bewertet, verglichen und priorisiert, sondern auch laufend überprüft und gesteuert werden – bis hin zur laufenden Korrektur von möglichen Fehlentwicklungen.
Bei den Priorisierungsentscheidungen ist dabei auch die Frage bedeutend, inwieweit bestimmte – etwa eigenkapitalnahe – Finanzierungsinstrumente im Rahmen beherrschbarer Risiken ermöglichen, privates Kapital zu mobilisieren.
Wenn auch Sie eine konsequente, ziel- und wirkungsorientierte Steuerung etablieren oder Förderinstrumente optimieren wollen, dann sprechen Sie uns gerne an.
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Finanzierungsstrategien für die kommunale Energie- und Wärmeinfrastruktur
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Beitrag interessant für: insbesondere die kommunale Ebene
Städte und Gemeinden stehen vor der Herausforderung, ihre Energie- und Wärmeversorgung klimaneutral, sicher und wirtschaftlich zu gestalten. Im Mai dieses Jahres haben bereits knapp die Hälfte aller Kommunen in Deutschland eine Wärmeplanung begonnen und circa 4,5 Prozent eine solche abgeschlossen.
Der Bedarf an Investitionen in Wärmenetze und -erzeugung oder die energetische Sanierung öffentlicher Liegenschaften ist enorm. Allein im Bereich der Wärmenetze sind Investitionen von mehreren Milliarden Euro erforderlich. Wie kann das gelingen, ohne die kommunalen Haushalte zu überlasten?
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Um die nötigen Investitionen zu priorisieren, zu planen und langfristig zu gestalten, braucht es eine kommunale Finanzierungsstrategie. Dafür werden die Investitionsbedarfe zu einem Gesamtportfolio gebündelt und mit verschiedenen Finanzierungsmodellen und Fördermöglichkeiten abgeglichen. Dabei werden auch innovative Ansätze wie Green Bonds betrachtet. So lassen sich Synergien zwischen verschiedenen Infrastrukturvorhaben identifizieren oder Vorhaben für eine gemeinsame Finanzierung kombinieren.
Der strategische Nutzen ergibt sich aus der potenziellen Reduktion von Energiekosten (zum Beispiel durch Energy Sharing), der Sicherung einer regionalen Wertschöpfung sowie der Wahrung einer kommunalen Handlungsfähigkeit, etwa bei der Preisgestaltung.
Gemeinsam mit der Stadt Celle entwickelt das PD-Team „Nachhaltigkeit, Umwelt und Klimaschutz“ seit Juli 2025 ein Vorgehen für eine strategische Investitionsportfoliobildung und identifiziert erfolgreiche und übertragbare Beispiele – etwa zur Stärkung der Eigenkapitalquote kommunaler Stadtwerke.
Wir unterstützen auch Sie bei der Entwicklung einer Portfoliostrategie – schreiben Sie uns gerne eine E‑Mail.
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Wie das Sondervermögen zu einer nachhaltigeren Mobilität beitragen kann
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Beitrag interessant für: insbesondere Länder und Kommunen
Das Sondervermögen bietet auf allen föderalen Ebenen Chancen, eine nachhaltigere Mobilität durch Investitionen in eine moderne Verkehrsinfrastruktur zu fördern. Erste Weichen wurden im Bundeshaushalt 2026 bereits gestellt. Demnach belaufen sich die geplanten Investitionsmittel des Bundes für den Verkehrssektor 2026 auf insgesamt rund 35 Milliarden Euro – inklusive Mittel aus dem Sondervermögen.
Den Ländern kommen gemäß Länder‑und‑Kommunal‑Infrastrukturfinanzierungsgesetz (LuKIFG) bis 2036 für alle Investitionsbereiche insgesamt 100 Milliarden Euro zu. Einige Länder haben bereits angekündigt, einen großen Teil der Mittel daraus an die Kommunen weiterzugeben. Damit deren Einsatz die größtmögliche Wirkung erzielt, sind aus Sicht der PD drei Hebel entscheidend: - Zunächst braucht es eine klare politische Zielsetzung, wie das Verkehrssystem der Zukunft aussehen soll. Dazu gehören auch die Einbeziehung gesamtgesellschaftlicher Ziele, wie eine militärisch benötigte Verkehrsinfrastruktur, oder ein Grundangebot an Mobilität im ländlichen Raum.
- Darüber hinaus müssen Infrastruktur und Mobilität zusammen gedacht werden, insbesondere bei öffentlichen Verkehren. Die ausschließlich für die Infrastruktur vorgesehenen Mittel aus dem Sondervermögen müssen mit höheren Ausgaben beim Mobilitätsangebot einhergehen, um eine verkehrliche Wirkung zu erzeugen.
- Schließlich kann eine zügige Umsetzung nur gelingen, wenn auf allen föderalen Ebenen die strukturellen Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Dazu gehören etwa steuernde Stabsstellen, erhöhte Kapazitäten für die Planung, Genehmigung und Umsetzung sowie eine stärkere ebenen- und ressortübergreifende Zusammenarbeit.
Wenn Sie Fragen zur Umsetzung ganzheitlicher Mobilitätsprojekte haben, sprechen Sie uns gerne an!
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Kurz notiert – die PD in eigener Sache
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„One PD – Gemeinsam stark“ – PD-StaffDays 2025 in Frankfurt am Main, Düsseldorf, Hamburg und Berlin
1.000 PDler:innen sowie elf externe Gäste kamen im November an unseren vier PD-Standorten Frankfurt am Main, Düsseldorf, Hamburg und Berlin zusammen – um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam den Blick nach vorne zu richten.
Es ergab sich die Gelegenheit, viele Kolleginnen und Kollegen wiederzusehen, neue kennenzulernen und sich im großen PD-Team – getreu dem Motto der Event-Reihe – als „One PD – Gemeinsam stark“ zu fühlen.
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Höhepunkte der Veranstaltungsreihe waren Podiumsdiskussionen zwischen Führungskräften von PD-Gesellschaftern und der PD-Geschäftsführung Theresa Twachtmann und Philipp von Haehling. Daraus ergaben sich inspirierende Impulse und wichtige Denkanstöße, wie die PD die öffentliche Verwaltung künftig noch besser beraten kann.
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Die PD in der Fachpresse
Ab 2026 soll die elektronische Akte in der Justiz eingeführt worden sein. Doch die Herausforderungen sind groß, auch und besonders im Justizvollzug. Warum es bei der elektronischen Gefangenenpersonalakte (eGPA) um viel mehr geht als darum, aus einem Papierdokument eine PDF-Datei zu erzeugen, erklärt PD-Experte Dr. Roger Strathausen im Artikel „Wie digitalisiert man eigentlich einen Haftraum?# SHA-256: a9222e8a44ddb5deecea0676e8ecbb78c7c5bc6906a7e892f81950b7dca44333“ in eGovernment, Ausgabe 11/2025.
Wie können wir die Widerstandsfähigkeit unseres Gemeinwesens angesichts zahlreicher, gleichzeitig auftretender Krisen stärken? Als Antwort auf diese Frage hat die PD das Konzept der „Gesamtstaatlichen Resilienz“ auf der Berlin Security Conference (BSC) Mitte November 2025 vorgestellt.
In seinem Beitrag „Gesamtstaatliche Resilienz im Fokus auf der BSC# SHA-256: 0a19171773ad72234bc0770214054bbe06a6f8104f2d73b2ff28c427b3e4bdae“, der am 18. November 2025 in Verteidigung. Streitkräfte. Wehrtechnik., einer Publikation des Behörden Spiegel erschienen ist, legt der PD-Manager Jörg Max Haas dar, wie die Verwaltung mit einem Portfolio aus Bausteinen, Modulen und Instrumenten flexibel, adaptiv und zukunftssicher aufgestellt werden kann.
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Von der PD mitentwickeltes KI-Verhandlungstool unterstützt Klimaverhandler:innen bei COP30 in Belém
Mit dem Ziel, internationale Klimaverhandler:innen bei der komplexen Vorbereitung zu unterstützen, hat die PD – gemeinsam mit den Datenlaboren mehrerer Bundesministerien – das KI-Verhandlungstool „NegotiateCOP“ für die Weltklimakonferenz COP30 (COP30) entwickelt. Diese fand vom 10. bis 21. November 2025 in Belém (Brasilien) statt.
Um die zahlreichen Dokumente im Rahmen der Klimaverhandlungen transparent und effizient auszuwerten, nutzt NegotiateCOP sogenannte Large Language Models. So konnten den Klimaverhandlerinnen und -verhandlern Inhalte schneller und kompakter zugänglich gemacht, Übereinstimmungen und Unterschiede zwischen Verhandlungspositionen aufgezeigt und präzise Antworten auf Fragen zu Dokumenten geliefert werden.
Über den ersten funktionsfähigen Prototyp von NegotiateCOP informierten auch deutsche Medien im Rahmen ihrer Berichterstattung von der COP30. Wenn Sie Fragen dazu haben, sprechen Sie uns gerne an.
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© Negotiatecop.org – Startseite
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Aktuelles PD-Video über „Neue Arbeitswelten im öffentlichen Sektor“
Einzel- und Doppelbüros mit wenig Raum zur Zusammenarbeit – wie schaffen öffentliche Verwaltungen den Übergang zu modernen, zukunftsorientierten Arbeitswelten?
Für die PD-Studie „Transformation gestalten: Der Weg zu neuen Arbeitswelten im öffentlichen Sektor“ wurden 117 Führungskräfte sowie Vertreterinnen und Vertreter der öffentlichen Hand aller föderalen Ebenen nach ihrer aktuellen Arbeitssituation befragt.
Im aktuellen Video zur PD-Studie erfahren Sie von Alessa Schmitz, Managerin bei der PD, und Dr. Florian Liedtke, PD-Consultant, was den Wandel in den Behörden ausbremst und welche einfachen, praxisnahen Maßnahmen schon jetzt Abhilfe schaffen können.
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Die PD auf Veranstaltungen – Rückblick
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Abschluss der „BULEplus“-Reihe zur „Energiewende im ländlichen Raum“ am 4. November 2025 in Berlin
Mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung im Berliner Futurium endete am 4. November die diesjährige „BULEplus“-Reihe „Kommunen im Austausch: Energiewende aktiv gestalten“, die das PD-Team „Nachhaltigkeit, Umwelt und Klimaschutz“ im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat konzipiert und umgesetzt hat. Über 200 Teilnehmende vor Ort und online diskutierten gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Kommunen, wie ländliche Regionen die Energiewende aktiv gestalten können.
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Auf dem Podium (v. l. n. r.): Tobias Averbeck, Bürgermeister der Gemeinde Bakum; Louisa Süß, Ruhr-Universität Bochum; Stefan Graf, Direktor beim Bayerischen Gemeindetag; Dr. Franziska Kersten, MdB; Erik Thürmer, Bürgermeister der Stadt Kaltennordheim, und Irina Leibold, PD. © Ben van Skyhawk
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Stärkung der gesamtstaatlichen Resilienz in den Landkreisen – PD-Workshop am 6./7. November 2025 in Berlin
Im Rahmen eines zweitägigen Workshops mit dem Deutschen Landkreistag am 6. und 7. November 2025 in Berlin haben Expertinnen und Experten der PD aus den Bereichen Kommunalberatung, Öffentliche Sicherheit, Krisen- und Interimsmanagement sowie Nachhaltigkeit, Umwelt und Klimaschutz mit rund 50 Vertreterinnen und Vertretern von Landkreisen aus ganz Deutschland darüber diskutiert, wie Landkreise im All-Gefahren-Ansatz# SHA-256: 07e9dd06c1d17aa8898be06a6e863a01e3ddaedc002f6f2c7ca4aeced53265ea krisenfest und zukunftsfähig werden können.
Im Mittelpunkt standen Themen wie Handlungsfähigkeit der Verwaltung, klimatische Anpassung, integrierte Raumplanung, Cybersicherheit sowie Infrastrukturen im Spannungsfeld militärischer Anforderungen.
Der Workshop machte deutlich, dass integrierte Planungsansätze, ein abgestimmtes Handeln über die Verwaltungsebenen hinweg sowie das gemeinsame Lernen und eine fachübergreifende Zusammenarbeit die gesamtstaatliche Resilienz auf der Ebene der Landkreise stärken.
Wirtschaftlichkeit beim Einkauf im Fokus – PD-Expertise-Workshop am 12. November 2025 in Berlin
Während die soziale und ökologische Nachhaltigkeit beim öffentlichen Einkauf derzeit an Aufmerksamkeit zu verlieren scheint, steht die ökonomische Nachhaltigkeit mit Aspekten wie Kostenstabilität, Risikominimierung und langfristige Leistungsfähigkeit aktuell im Zentrum der Betrachtung.
Daher stand die Frage, welche Rolle „Nachhaltigkeit in der öffentlichen Beschaffung“ künftig spielen wird, am 12. November 2025 im Berliner PD-Büro im Fokus des Austausches zwischen dem PD-Team „Sourcing und Kooperationen“ und Einkaufsleitenden aus Bundesministerien sowie weiteren öffentlichen Organisationen.
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Es diskutierten (v. l. n. r.): Anne Fiedler (DGUV), Denis Walther (PD), Christopher Götz (BAMF), Andreas Altenburg (DGUV), Katja Pöschko (VBL), Lena Montag (PD), Sabine Schöll (BITBW), Dr. Christian von Deimling (PD), Dr. Gerd Hahn (PD), Dr. Ing. Karsten Kalisch (BMVg) und Isabell Burian (PD / nicht im Bild). © PD
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Datenschutz unterstützt Verwaltungsdigitalisierung – PD-Praxistag am 25. November 2025 in Hamburg
Wie können Behörden auch in Zeiten knapper Ressourcen Informationen, die sie für eine datenschutzrechtliche Dokumentation benötigen, vollständig, verlässlich und aktuell erheben? Diese Frage stand im Fokus des 2. Hamburger Datenschutz-Praxistags am 25. November 2025.
Unter dem Motto „Verwaltung meets Legal Tech“ zeigte das PD-Team „Datenschutz“ den Teilnehmenden, wie sich die Datenschutz-Management-Dokumentation mithilfe des Standards OSCAL nahtlos in die wachsenden Vorgaben der Resilienzgesetze integrieren lässt – automatisiert auf Basis von E-Akte-Plänen, FIM-Stammdaten und Prozessbeschreibungen. Dabei wurde auch deutlich, dass diese Automatisierung zur Entlastung von Behörden beitragen kann.
Der erfolgreiche Datenschutz-Praxistag, für den es vonseiten der Teilnehmenden viel Lob für die Impulse zur Digitalisierung gab, endete mit spannenden Einblicken in den Verantwortungsbereich der DSGVO im föderalen System. Für weitere Informationen schreiben Sie uns gerne eine E-Mail.
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// Aus der Wissenschaft // Thema: Abkehr von Beschäftigten aus Pflege, Handwerk und IT verschärft Fachkräftemangel
Immer mehr Beschäftige aus Berufen mit ausgeprägter Personalknappheit wechseln in Berufe mit weniger Personalengpässen und verschärfen so den Fachkräftemangel in den Bereichen Pflege, Handwerk oder IT. Die Gründe dafür sind oftmals schlechte Arbeitsbedingungen oder zu geringe Löhne. Das hat eine aktuelle Untersuchung des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung ergeben. Um diesem Trend entgegenzuwirken, werden in der Studie Maßnahmen empfohlen wie höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Aufstiegschancen in den Mangelberufen.
Auch in den Behörden ist der Fachkräftemangel längst spürbar. Damit es dem öffentlichen Sektor gelingt, mehr qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und langfristig zu binden, empfiehlt die PD mit dem Arbeitgeberwerteversprechen die Vorteile des öffentlichen Dienstes im Vergleich zu anderen Arbeitgebern deutlich zu machen.
Wichtig ist es auch, die Kompetenzen von Mitarbeitenden fortwährend zu vertiefen und zu erweitern. Hierfür bietet die PD ihren Kunden und Gesellschaftern maßgeschneiderte Inhouse-Weiterbildungen im Kontext von Beratungsprojekten an.
Schließlich unterstützt die PD öffentliche Arbeitgeber auch beim „Active Sourcing“, also der gezielten Rekrutierung von neuen Mitarbeitenden über soziale Netzwerke.
// Aus der Verwaltung // Thema: Stadt Jena bietet E-Lademöglichkeit an Straßenlaterne
Im thüringischen Jena können seit Ende Oktober 2025 E-Fahrzeuge an einer Straßenlaterne geladen werden. Nach einem erfolgreichen Pilotversuch, den die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck im vergangenen Jahr mit dem Kommunalservice Jena realisiert hat, wurde das Konzept nun im Stadtgebiet umgesetzt.
Weitere „Laternenlader“ sollen folgen. Das Ziel ist es, die Ladeinfrastruktur kontinuierlich zu erweitern und insbesondere in innerstädtischen Quartieren praxistaugliche Lösungen zu schaffen.
Im Rahmen eines Forschungsvorhabens des Bundesministeriums der Finanzen haben Expertinnen und Experten der PD aus den Bereichen „Mobilität“ sowie „Nachhaltigkeit, Umwelt und Klimaschutz“ den „Leitfaden für kleine und mittlere Kommunen zum Auf- und Ausbau von Ladeinfrastrukturen# SHA-256: 7fc3c5577a5fb1c84aab49f93a2ef6071c4c9c0169482464b94149f34ce8d56c“ erstellt. Dieser soll Städte und Gemeinden mit praxisorientierten Handlungsempfehlungen und Finanzierungsmöglichkeiten dabei unterstützen, mehr öffentliche Ladesäulen vor Ort zu schaffen.
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Mit-Arbeit – Stellenausschreibungen
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Wir suchen Consultants, Werkstudierende sowie Managerinnen und Manager für unsere Teams Strategische Verwaltungsmodernisierung und Bau, Infrastruktur, Kommunalberatung sowie Mitarbeitende für unsere internen Bereiche. Besuchen Sie unsere Karriereseite!
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Herausgeberin PD – Berater der
öffentlichen Hand GmbH Friedrichstraße 149, 10117 Berlin
Kontakt
Anja Tannhäuser
anja.tannhaeuser@pd-g.de T +49 30 257679-139
Inhaltlich verantwortlich im Sinne des §
18 Abs. 2 MStV
Theresa Twachtmann und Philip von Haehling
c/o PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH, Friedrichstr. 149, 10117 Berlin
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