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für das neue Jahr wünschen wir Ihnen viele spannende, erfolgreiche und auch gemeinsame neue Projekte!

Wir begrüßen vier neue Gesellschafter zum Jahresbeginn bei der PD: darunter die Gemeinden Pattensen und Sehnde, die Großstadt Nürnberg sowie die Republik Zypern, für die wir zum Teil bereits sehr unterschiedliche Projekte bearbeitet haben. Für die Republik Zypern hat die PD eine Software-Einführung in der Finanzverwaltung begleitet, die Stadt Nürnberg wurde bei einem Projekt ihres Eigenbetriebs für einen Pflegeheim-Neubau unterstützt.

Moderne Verwaltungen sind nach wie vor ein Thema auch für die deutschen Bürger – sie fordern mehr Engagement von den Kommunen, wie eine Studie zeigt. Umsetzbar ist dies auch mit E-Government-Angeboten. Lesen Sie hierzu in den für Sie zitierten Studien sowie auch, wie wir zum ersten Mal auf Bundesebene ein Denkmalschutzprojekt mit besonderen Anforderungen an eine nachhaltige Sanierung umgesetzt haben. Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Kommentare!

Ihre Stéphane Beemelmans und Claus Wechselmann

Denkmalschutz und Nachhaltigkeit: PD begleitet ihr drittes Großprojekt für den Bund

Im historischen Berliner Bankenviertel realisiert die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ein weiteres Hochbauprojekt mit Pilotcharakter: Für den Berliner Dienstsitz des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) sowie weitere ministerielle Nutzer wird ein denkmalgeschütztes Gebäudeensemble hergerichtet, das den hohen Anforderungen des Bundes hinsichtlich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) in „Silber“ genügt. Seit Juni 2017 begleitet die PD die BImA auch bei der Projektumsetzung als Projektsteuerer und Controller während der Planungs-, Bau- und Inbetriebnahmephase des Projekts.

Den Herausforderungen „Denkmalschutz“ und „hoher Nachhaltigkeitsstandard“ ist die PD zum einen bereits während der Verfahrensvorbereitung durch die fortwährende Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde und die Zusammenarbeit mit einem Energieberater für Baudenkmale begegnet. Zum anderen haben die Berater im Auftrag der Bauherrin frühzeitig ein Baufachliches Bewertungsgremium eingebunden, um die baukulturellen Anforderungen hinsichtlich architektonischer und baulicher Qualität, Denkmalschutz und Nachhaltigkeit sicherzustellen.

Das aus zwei Gebäuden bestehende repräsentative Ensemble diente bis 1945 als Stammsitz der Deutschen Bank und beherbergte später das Ministerium des Innern der ehemaligen DDR. Zuletzt nutzten verschiedene Bundesbehörden die Gebäude. Nach der denkmalgerechten Sanierung soll das Bundesministerium für Gesundheit im Haus 1 untergebracht werden, das Haus 2 steht weiteren ministeriellen Nutzern zur Verfügung.

Bereits von März 2013 bis zur Zuschlagserteilung im Juni 2017 unterstützten die PD-Berater die BImA bei der Vorbereitung und Durchführung des europaweiten Vergabeverfahrens. Sie konnten hierbei auf ihre umfassende Methodenkompetenz in der Strukturierung und Durchführung von Vergabeverfahren bei baulichen Großprojekten mit Lebenszyklusansatz zurückgreifen, die auch ambitionierte Projektziele hinsichtlich Zeit- und Kostenplan und Qualitätsansprüchen erreichbar werden lässt.

Nach den fertiggestellten Neubauvorhaben Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin (Gold-Nachhaltigkeitszertifikat nach BNB) sowie dem benachbarten „Futurium“ (Niedrigst-Energiehaus und Gold-Nachhaltigkeitszertifikat nach BNB) begleitet die PD mit ihrem dritten Hochbauprojekt des Bundes in Form einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft erstmalig die Herrichtung von denkmalgeschützten Gebäuden. Ausschlaggebend war der errechnete Effizienzvorteil bei einer Vertragslaufzeit von 28,5 Jahren.

Weitere Informationen erhalten Sie auch bei unseren Beratern.

Hohe Zufriedenheit mit Beratung: Nürnberg wird Gesellschafter der PD

Im Auftrag der Stadt Nürnberg hat die PD ein Modell zum Neubau eines Pflegeheims des städtischen Eigenbetriebs Nürnberg-Stift erarbeitet und den politischen Entscheidungsprozess bis zur Annahme des Realisierungsvorschlags begleitet. Die PD wird das Nürnberg-Stift im anstehenden Vergabeverfahren beratend unterstützen. Hierbei gilt es, die entwickelten Modellspezifika auch in den Ausschreibungsunterlagen umzusetzen.

Die erfolgreiche Beratung durch die PD hat die Stadt Nürnberg veranlasst, der PD als Gesellschafter beizutreten. Die Großstadt mit über 500.000 Einwohnern kann damit künftig von den Vorteilen der ausschreibungsfreien Beauftragung von Beratungsleistungen profitieren.

Ebenfalls im Dezember 2017 sind die Städte Pattensen und Sehnde (beide Region Hannover) Gesellschafter der PD geworden.

Erster europäischer Staat wird PD-Gesellschafter

Die PD begleitet seit mehreren Jahren im Auftrag der Europäischen Kommission und des Bundesministeriums der Finanzen in Deutschland die Republik Zypern bei Modernisierungsvorhaben ihrer staatlichen Verwaltung. Zypern hat aus der erfolgreichen Zusammenarbeit heraus den Entschluss gefasst, künftig Gesellschafter der PD – Berater der öffentlichen Hand zu sein. Im Januar 2018 konnte die PD Zypern im Gesellschafterkreis begrüßen.

PD eröffnet Büro in Düsseldorf

Seit Januar 2018 ist die PD auch in Düsseldorf mit einem Büro vertreten. Die räumliche Nähe ermöglicht den Beratern der Teams Strategische Verwaltungsmodernisierung und Bau/Infrastruktur eine noch bessere Zusammenarbeit mit unseren regionalen Kunden in Nordrhein-Westfalen.

Die Büroräume der PD liegen verkehrsgünstig im Düsseldorfer Norden.

Kurz notiert – PD öffentlich

Vom E-Government über die Smart City bis zum Neubau oder der Sanierung von Verwaltungsgebäuden: Das kommunale Beratungsteam der PD bietet Lösungen für die Herausforderungen, denen kommunale Verwaltungen heute und morgen gegenüberstehen. Unsere Ansprechpartner für kommunale Infrastruktur und strategische Verwaltungsmodernisierung beraten Sie gerne zu Ihren Projekten!

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) finanziert mit der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) seit 2008 Projekte zum Klimaschutz und zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie Transformationsstaaten. Im Auftrag des BMUB hat die PD Lösungsoptionen für die Projektträgerschaft der IKI identifiziert, die eine flexiblere Ausgestaltung der Organisationsform ermöglichen und auf weitere Förderprogramme des BMUB übertragbar sind. Dazu wurde unter anderem eine Marktanalyse bestehender Organisationsformen durchgeführt und diese einer Stärken-Schwächen-Analyse unterzogen. Im Ergebnis konnte die PD die Gründung einer Bundes-gGmbH empfehlen, die den Anforderungen einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung nach dem WiBe-Standard 5.0 genügt und auf andere Förderprogramme übertragbar ist.

Die wirtschaftlichste Beschaffungsvariante mithilfe eines standardisierten Rechenmodells zu ermitteln, kann in den Anwenderworkshops für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen gelernt werden. Der nächste WU-Workshop findet am 17.-18. Januar 2018 in Berlin statt. Einen weiteren Workshop richtet die PD gemeinsam mit der Universität Leipzig am 21.-22. März 2018 aus. Das WU-Rechenmodell 2.0 ermöglicht es der öffentlichen Hand, die Optionen Miete, Kauf, Mietkauf, Leasing und ÖPP mit der konventionellen Beschaffung zu vergleichen. Die Teilnahme ist der öffentlichen Hand vorbehalten und kostenfrei.

Aufgelesen

// aus der Verwaltung // Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) fordert die Politik auf, eine nachhaltige Strategie für die Neugestaltung der Mobilitätsangebote in Städten und Gemeinden zu verfolgen. „Wir brauchen ein Gesamtkonzept Mobilität, um dem kommunalen Leben nicht den Stecker zu ziehen. Dazu zählt der Ausbau des ÖPNV, die Förderung von Elektromobilität und die Digitalisierung der Verkehrsangebote und der Verkehrsinfrastruktur“, heißt es in dem Positionspapier. Zusätzliche Investitionen im Verkehrsbereich seien notwendig, um die Luftqualität in Kommunen zu verbessern, drohende Fahrverbote zu verhindern und die Verkehrswende einzuleiten. Vom Bund erwartet der DStGB eine schnelle Umsetzung der zugesagten Fördermaßnahmen.

// aus Wissenschaft und Forschung // Kommunen gehen das Thema Nachhaltigkeit aus Sicht der Bürger nur schleppend an. Dies berichtet die Bertelsmann-Stiftung anhand einer aktuellen Umfrage im Monitor Nachhaltige Kommune. Nachhaltigkeit bedeutet dabei für vier von fünf Bürgern (81 Prozent), dass bei politischen Entscheidungen alle Auswirkungen auf die Wirtschaft, die Umwelt und die Gesellschaft sowie die Interessen der künftigen Generationen berücksichtigt werden. Die Digitalisierung könnte eine nachhaltige Entwicklung in den Kommunen besonders unterstützen, insbesondere bei den Themen Bildung (80 Prozent), Wirtschaft (77 Prozent), Arbeitsabläufe im Rathaus (67 Prozent) und Klimaschutz (66 Prozent). Zwei von drei Befragten sind zudem der Auffassung, dass neue Technologien auch ihre Beteiligung in kommunalen Angelegenheiten verbessern könnten.

// aus der Marktwelt // 2017 wurden in Deutschland voraussichtlich über ein Viertel aller Rechnungen elektronisch ausgetauscht, ermittelte eine gemeinsame Studie von Mach AG und Billentis. Ab 2019 sei mit einer überdurchschnittlich starken Beschleunigung zu rechnen. Deutschlandweit könnten etwa 6,5 Milliarden Euro jährlich durch die elektronisch automatisierte Rechnungsverarbeitung eingespart werden. Der öffentliche Sektor gilt dabei als entscheidender Treiber. So verpflichtet das E-Rechnungs-Gesetz des Bundes die öffentlichen Einrichtungen bis spätestens Ende 2019 (oberste Bundesverwaltungen bis Ende 2018) zum Empfang und zur Verarbeitung elektronischer Rechnungen.