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von der Kommunikation und Unterstützung in europa- und deutschlandweit relevanten Projekten berichtet unser heutiger Newsletter: Wir begleiten das BMI bei dem Vorhaben von sechs EU-Mitgliedsstaaten und Europol, die EU-weite Einführung der ADEP-Technologie zu prüfen. Damit soll der polizeiliche Informationsaustausch deutlich effizienter gestaltet werden. Außerdem beraten wir das BMVI, Kommunen bei jenen Digitalisierungs-Maßnahmen zu unterstützen, die zu einer Verringerung von Luftschadstoffen führen sollen.

Besonders freuen wir uns heute, das Land Niedersachsen als siebtes Bundesland, die Kommunen Hamminkeln, Markt Holzkirchen, Hansestadt Lüneburg und den Kreis Nienburg/Weser sowie den ersten PD-Beteiligungsverein, „Forschung und Medizin e.V.“, der Hochschulen und Forschungseinrichtungen die Inanspruchnahme von Inhouse-Beratungsleistungen ermöglicht, als Gesellschafter zu begrüßen. Insgesamt ist der Kreis der PD-Anteilseigner damit auf 53 Gesellschafter (sowie neun mittelbare Gesellschafter) angewachsen. Wir freuen uns über diesen stetigen Zuspruch und das Vertrauen in unsere Angebote als öffentlicher Berater.

Bei Fragen und Anmerkungen sprechen Sie uns gern an!

Ihre Stéphane Beemelmans und Claus Wechselmann

Verein ermöglicht Hochschulen und Forschungseinrichtungen Gesellschaftsbeitritt

Seit August 2018 ist der Beteiligungsverein „Forschung und Medizin“ e. V. Gesellschafter der PD. Die im Verein organisierten Hochschulen und Forschungseinrichtungen können die PD im Rahmen der Inhouse-Vergabe ausschreibungsfrei beauftragen. Die Geschäftsführung des Beteiligungsvereins ist bei der Geschäftsstelle des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands e. V. (VUD) in Berlin angesiedelt.

Neun Gründungsmitglieder haben den Beteiligungsverein initiiert, weitere universitäre Einrichtungen haben bereits ihr Interesse an einem Vereinsbeitritt bekundet. In einem gemeinsamen Workshop im September 2018 sollen mit den Vereinsmitgliedern besonders relevante Zukunftsthemen diskutiert und Themenfelder identifiziert werden, für die der konventionelle Beratermarkt derzeit nur begrenzt Lösungen bietet. Die PD baut damit ihre Rolle als zentrale Ansprechpartnerin für zukunftsorientierte Beratungsleistungen sowohl für Universitätskliniken als auch allgemein für universitäre Forschungseinrichtungen aus.

In diesem Kontext berät die PD bereits Leistungserbringer insbesondere bei baulichen oder technologischen Innovationsprojekten. Individuell ausgehandelte Partnerschaftsmodelle ermöglichen es beispielsweise Krankenhäusern, trotz angespannter Finanzlage dringend notwendige Investitionen zu tätigen. Erst kürzlich hat die PD das Städtische Klinikum München bis zum Vertragsschluss einer Innovationspartnerschaft für die bildgebende Medizintechnik begleitet. Wie ein Partnerschaftsmodell zukunftsweisende Investitionen in die bauliche Infrastruktur ermöglicht hat, zeigt gleichfalls das Projekt am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein mit umfangreichen Bau- und Sanierungsmaßnahmen an den Standorten Kiel und Lübeck.

Zu den Gründungsmitgliedern des PD-Beteiligungsvereins „Forschung und Medizin“ e. V. zählen die Universitätsklinika in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm, die Universitätsmedizin in Göttingen und in Mainz, das Universitätsklinikum des Saarlands, das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein sowie die Medizinische Hochschule Hannover. Der Verein ist offen für Stiftungen, Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts insbesondere in den Bereichen Biomedizin, Forschung und Versorgung. Für weitere Informationen zum Vereinszweck und zu dieser oder einer anderen Beteiligungsmöglichkeit sprechen Sie uns gern an.

Land Niedersachsen ist 53. Gesellschafter der PD

Neben dem Beteiligungsverein „Forschung und Medizin“ e.V. hat die PD das Land Niedersachsen als Gesellschafter gewinnen können. Niedersachsen ist das siebte deutsche Bundesland, das sich zum Anteilserwerb an der PD entschlossen hat und insgesamt der 53. Gesellschafter der PD.

Auch die Hansestadt Lüneburg und der Landkreis Nienburg/Weser aus Niedersachsen wurden neue Anteilseigner der PD. Zudem haben die bayerische Marktgemeinde Holzkirchen und das nordrhein-westfälische Hamminkeln Anteile an der PD erworben.

Die Gesellschafter können die PD im Rahmen der Inhouse-Vergabe ausschreibungsfrei beauftragen.

Pilotprojekt zur Automatisierung des polizeilichen Informationsaustausches in der EU

Die vergangenen Terroranschläge, wie beispielsweise in Paris am 13. November 2015 und in Berlin am 19. Dezember 2016, haben gezeigt, wie wichtig der Austausch von Informationen zwischen den Strafverfolgungsbehörden der einzelnen Mitgliedstaaten der EU im Rahmen der Bekämpfung von Terrorismus ist.

Seit Mitte letzten Jahres arbeiten sechs Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland und Spanien, Ungarn mit Beobachterstatus) sowie Europol in einem von der EU geförderten Projekt „EPRIS-ADEP Pilot Implementation and Evaluation by Member States“ zur Verbesserung des polizeilichen Informationsaustausches zusammen. Deutschland ist mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie dem Bundeskriminalamt (BKA) vertreten.

Ziel des von Frankreich geführten Pilotprojekts ist die Erbringung des Nachweises der Funktion und der Praktikabilität der ADEP-Technologie („Automation of Data Exchange Processes“) bis Ende des Jahres 2018. Mit Hilfe dieser Technologie wird in Datenbanken der Mitgliedstaaten festgestellt, ob in einem oder mehreren Mitgliedstaaten polizeiliche Informationen über eine bestimmte Person vorhanden sind. Die automatisierte Antwort auf eine Suchanfrage gibt an, ob Daten verfügbar sind oder nicht („Treffer“ oder „kein Treffer“). Dabei wird mit pseudonymisierten personenbezogenen Daten gearbeitet. Liegt ein Treffer vor, werden anschließend die benötigten Informationen unter Beachtung der geltenden Rechtsvorschriften zielgerichtet bei dem entsprechenden Mitgliedstaat angefragt und ausgetauscht. Mit der EU-weiten Einführung der ADEP-Technologie soll der bestehende polizeiliche Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten deutlich vereinfacht, schneller und weniger aufwändig werden.

Die PD unterstützt das BMI im Pilotprojekt im Bereich des Projektmanagements und der Kommunikation.

Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme

Noch bis zum 31. August 2018 können Kommunen von der Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) profitieren. Ziel der Förderung ist es, kommunale Maßnahmen auf dem Feld der Digitalisierung umzusetzen, die zu einer Verringerung von Luftschadstoffen führen.

Die Förderrichtlinie ist Teil des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020“ der Bundesregierung, mit dem Maßnahmen zur Reduktion von Stickstoffdioxid in jenen 66 Kommunen gefördert werden, die 2017 die gesetzlich festgelegten Grenzwerte für den Ausstoß von Stickstoffdioxid überschritten haben. Vor der Vergabe von Fördermitteln unterstützt das BMVI die Kommunen bei der Erstellung von Masterplänen für innovative Maßnahmen vor Ort. Nachdem die Wirkung dieser Maßnahmen evaluiert wurde, können Kommunen Fördermaßnahmen beantragen.

In Folge der ersten beiden Förderaufrufe sind bereits zahlreiche wegweisende Projektanträge eingegangen. So wird das BMVI unter anderem den Aufbau der V2X-Kommunikation als Wegbereiter des automatisierten und vernetzten Fahrens in den Städten fördern. Momentan ist der dritte Förderaufruf der Richtlinie geöffnet. Kommunen können noch bis zum 31. August 2018 Anträge für Digitalisierungsmaßnahmen einreichen. Mehr zur Förderrichtlinie lesen Sie in unserem ausführlichen Fachbeitrag.

Die PD berät das BMVI in Fragen der nachhaltigen Mobilität.

Kurz notiert – PD öffentlich

Lennart Strelau, Senior Consultant, referiert am 28. August 2018 anlässlich der 4. Hamburger Verkehrstage über „Digitale Transformation - Herausforderung und Chancen, Handlungsfelder, Strategien“.

Claus Wechselmann, Geschäftsführer, diskutiert am 7. September 2018 im Rahmen des 23. Ministerialkongresses über „Digitization beyond borders: Digital Governments in the year 2025“.

Burkhard Landré, Direktor, steht gemeinsam mit Teammitgliedern beim 14. Gesundheitswirtschaftskongress am 19. und 20. September 2018 in Hamburg am Messestand der PD für Gespräche zur Verfügung.

Dr. Ingo Caspari, Manager, bietet in Kooperation mit dem BehördenSpiegel ein „Seminar zur Praxis der Haushaltskonsolidierung“ am 19. und 20. September 2018 in Berlin an.

Klaus Blättner, Senior Manager, und Lisa Guse, Consultant berichten in ihrem Beitrag „Eine neue Mitte für Kamp-Lintfort“ über die vielfältigen Potenziale bei der Umnutzung zentral gelegener, ehemaliger Industrieflächen für die Binnenentwicklung der betroffenen Kommunen. Der Fachartikel ist in der Ausgabe 07/08-2018 des Magazins „KOPO“ erschienen. Auch dieser Artikel ist auf unserer Fachpresseseite nachlesbar.

Aufgelesen

//aus der Marktwelt// Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (englisch Sustainable Development Goals, SDGs) sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen, die der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen. Die 169 globalen Zielvorgaben müssen bis 2030 national umgesetzt werden. Basis für die Umsetzung der SDGs in Deutschland ist die im Januar 2017 von der Bundesregierung verabschiedete Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie. Der jüngst veröffentlichte Leitfaden „SDG-Indikatoren für Kommunen“ untersucht die 169 Indikatoren auf ihre Relevanz für die Nachhaltigkeitsinitiativen von Kommunen und gibt Empfehlungen, welche Indikatoren für ein Monitoring der SDGs in deutschen Kommunen gut geeignet sind. Der Leitfaden wurde von sieben Beteiligten, unter anderem den kommunalen Spitzenverbänden und der Bertelsmann-Stiftung, entwickelt.

//aus der Marktwelt// Welche Assoziationen die Bürger mit dem Begriff E-Government verbinden, zeigt die Initiative D21 in ihrer „Big-Data-Analyse zu E-Government“. Die Studie beruht auf einer neuro-semantischen Textanalyse von Milliarden von Texten aus Nachrichtenseiten sowie Inhalten aus sozialen Medien aus dem Jahr 2016. Medieninhalte prägen die Wahrnehmung von Bürgern. Aus der Analyse von Medieninhalten lässt sich deswegen schließen, welche unterbewussten Assoziationen Konsumenten zu Begriffen, Marken und Konzepten haben. Der Big-Data-Analyse zufolge ist der Begriff E-Government zwar in der Fachwelt präsent, jedoch noch nicht bei den Bürgern angekommen. Die Bürger kommen demnach oftmals nicht auf die Idee, einen Verwaltungsdienst digital abzuwickeln. Das unterbewusst positive Bild, das die Bevölkerung vom Potenzial des E-Government hat, überträgt sich nicht auf die klassische Verwaltung. Mit digitaler Verwaltung verbinden Bürger vor allem Mobilität und Flexibilität, eine schnelle Bearbeitung und kurze Wartezeiten. Viele bereits verfügbare Dienste wie die Online-Beantragung eines Führungszeugnisses oder von Eltern- oder Kindergeld werden bislang nur von rund einem Drittel der Bevölkerung wahrgenommen.

//aus der Marktwelt// Rund 70 Prozent der deutschen Krankenhäuser gehen Partnerschaften mit Medizintechnikunternehmen ein, um Innovationen schneller voranzutreiben. Dies ermittelt die „Krankenhausstudie 2018“ der Unternehmensberatung Roland Berger. In den meisten Fällen stehen bei den Projekten die Verbesserung der Behandlungsqualität sowie die Steigerung der internen Effizienz im Fokus. Die Digitalisierung der Krankenversorgung ist dagegen bisher nur selten das Ziel solcher Kooperationen. Neben finanziellen Zwängen setzen auch private Kliniken die öffentlichen Krankenhäuser unter Druck. So nehmen die Privaten den kommunalen Kliniken kontinuierlich Marktanteile ab, wie die Studie „Krankenhäuser in privater Trägerschaft 2018“ des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und der Hochschule Fresenius deutlich macht. Gemessen an der Anzahl der Häuser hat sich der Anteil der Privaten von 2005 bis 2015 von 21 Prozent auf 27,7 Prozent erhöht, parallel ist der Marktanteil der kommunalen Kliniken von 36,7 auf 33,2 Prozent zurückgegangen.