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Projekte können je nach Erfahrung, Zahl der Projektbeteiligten oder Investitionsvolumen vom jeweiligen Standpunkt aus als sehr unterschiedlich „groß“ bewertet werden. Bei IKT-Projekten zur Verwaltungsmodernisierung gibt es eine klare Definition. Lesen Sie hier, wie das neue PD-Competence-Team das Großprojektemanagement auf fundierte Füße stellt. Ein Competence-Team – das ist neu bei der PD – und Folge einer seit sieben Jahren positiven, wirtschaftlichen Entwicklung. Mit heute über 110 Mitarbeitern können wir unserer wachsenden Zahl öffentlicher Gesellschafter umfangreiche Beratung zur Lösung ihrer Herausforderungen anbieten.

PD auf Erfolgskurs

Was im Jahr 2008 als ÖPP Deutschland AG angefangen hat, ist mittlerweile zum Erfolgsrezept der öffentlichen Beratung für Verwaltungsmodernisierung und Infrastrukturprojekte geworden. Seit der Umfirmierung im Dezember 2016 steht nun die PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH für professionelle Inhouse-Beratung. Öffentliche Auftraggeber können als Gesellschafter ausschreibungsfrei auf die Erfahrungen von mittlerweile rund 100 Beratern in vielfältigen Themen zurückgreifen.

Das personelle Wachstum spiegelt auch die wirtschaftliche Entwicklung: Die schwarze Null hat die PD erstmals vor vier Jahren erreicht. Und auch der Jahresüberschuss von knapp einer Million Euro im Jahr 2015 konnte im Folgejahr weit übertroffen werden.

Ende August hat das Unternehmen den langjährigen Geschäftsführer und geschätzten Kollegen Bernward Kulle verabschiedet. Stéphane Beemelmans und Claus Wechselmann werden nun als Geschäftsführer die Bereiche Immobilien/Infrastruktur und Gesundheitswesen sowie Strategische Verwaltungsmodernisierung leiten. Die PD dankt Bernward Kulle für seinen Einsatz und das Engagement beim Aufbau des Infrastruktur-Teams und wünscht ihm weiterhin alles Gute.

Management von Großprojekten in der Verwaltungsmodernisierung

Wenn in den Medien von „Großprojekten“ gesprochen wird, ist das Wort „Kostenexplosion“ nicht weit. Unzureichende Planungen können im Projektverlauf zu Kosten führen, die die Kalkulationen weit überschreiten. Wie eine groß angelegte Studie der Hertie School of Governance zeigt, fallen diese Kostenentwicklungen bei Großprojekten im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) besonders dramatisch aus.

Doch was macht ein Projekt eigentlich zum Großprojekt? Hierzu gibt es unterschiedliche Definitionen. Kriterien können z. B. die Laufzeit, die Zahl der beteiligten Parteien oder das mit einem Scheitern verbundene wirtschaftliche Risiko sein. Nach der vom Bundesverwaltungsamt entwickelten Projektmanagementmethode „S-O-S“ ist ein Großprojekt mit 50 bis 500 Personenjahren Aufwand und 10 bis 100 Millionen Euro Kosten verbunden – bei Überschreitung dieser Werte spricht man von Megaprojekten.

Aufgrund ihres Umfangs sind Großprojekte in verschiedene Teilprojekte gegliedert, die von einer Gesamtprojektleitung geführt werden. Eigenständige, parallel laufende Projekte werden hingegen in Form eines sogenannten Programms koordiniert. Dabei ist die Programmleitung für die Abstimmung der Zeitplanung, Ressourcen, Kommunikation etc. verantwortlich. In beiden Fällen ist die klare Definition von Rollen und Verantwortlichkeiten sowie von Berichts- und Entscheidungswegen entscheidend. Der Umfang und die Komplexität von Großprojekten erfordern, dass sich nicht auf Standard-Vorgehensmodelle beschränkt wird, sondern diese mit agilen Methoden verbunden werden, um die Projektorganisation iterativ weiterentwickeln zu können.

Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Herstellung der Auftraggeberfähigkeit ein wesentlicher Faktor für das erfolgreiche Großprojektmanagement ist. Der Auftraggeber wird in allen professionellen Dimensionen unterstützt, um ihn in die Lage zu versetzen, Anforderungen klar zu beschreiben, den zu ihrer Erfüllung nötigen Aufwand abzuschätzen und die Projektorganisation durch ein Change Management anzupassen. Ein professionelles Risikomanagement hilft, Probleme vor ihrem Eintreten zu erkennen, Vermeidungsstrategien zu entwickeln und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Gerade im Bereich Verwaltungsmodernisierung ist zudem eine Vielzahl von Stakeholdern betroffen. Fragen der Kommunikation erfordern daher besondere Aufmerksamkeit, um Blockaden zu lösen und alle Beteiligten „mitzunehmen“.

Zur Bündelung dieser Kompetenzen wurde im PD-Geschäftsbereich Strategische Verwaltungsmodernisierung das Competence Center (CC) Großprojektmanagement gegründet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des CC bringen ihre Erfahrungen aus Modernisierungs- und IT-Konsolidierungsprojekten in der Bundesverwaltung sowie im internationalen Rahmen ein und entwickeln ihre Kenntnisse gezielt weiter. Das Team des CC Großprojektmanagement begleitet Sie als öffentlichen Auftraggeber, die Ziele Ihrer Großprojekte zu erreichen. Gern können Sie uns hierfür kontaktieren.

Vier neue kommunale Gesellschafter bei der PD

Seit August zählen auch die Städte Bad Hersfeld, Halle (Westfalen) und Ennepetal sowie der Kreis Paderborn zu den kommunalen Gesellschaftern der PD. Der Kreis der kommunalen Gesellschafter hat sich damit auf zehn erhöht – neben vier Bundesländern, vier öffentlich-rechtlichen Körperschaften und dem Bund.

Die PD begleitet Bad Hersfeld bereits bei der Neustrukturierung der Bäderlandschaft sowie Ennepetal bei einem Quartiersentwicklungsprojekt.

Durch den erlangten Inhouse-Status können die neuen Gesellschafter ausschreibungsfrei die PD-Beratungsleistungen in Anspruch nehmen.

Kurz notiert – PD öffentlich

Am 14. September findet der 3. Zukunftskongress Migration & Integration in Berlin statt. Thorsten Schramm, Manager, wird das Forum „Interdisziplinäre und interkulturelle Strukturen und Organisationsmodelle für ein flexibles Flüchtlings- und Integrationsmanagement der Zukunft – Ein Erfahrungsaustausch zwischen Bund, Ländern und Kommunen“ moderieren.

Burkhard Landré, Direktor, kommt gemeinsam mit weiteren Kollegen während des 13. Gesundheitswirtschaftskongresses am 20. und 21. September in Hamburg gern mit Ihnen zu Themen des öffentlichen Gesundheitswesens ins Gespräch. Die PD ist auf dem Kongress mit einem Stand vertreten.

Einen Beitrag über „Lebenszyklusorientierte Ansätze in der kommunalen Infrastrukturfinanzierung“ haben Melanie Kunzmann, Senior Managerin, und Micaela Mihov, Consultant, in der Fachzeitschrift „Immobilien & Finanzierung“ veröffentlicht. Beide Kolleginnen sind im Kommunalteam des Geschäftsbereichs Hochbau/Infrastruktur tätig. Weitere Fachbeiträge finden Sie auf unserer Internetseite.

Aufgelesen

 Das Futurium (ehemals „Haus der Zukunft“) öffnet am Samstag, dem 16. September, für einen Tag seine Türen kostenfrei für alle Besucher. Es bietet sich dabei die Gelegenheit, das Gebäude ohne Installationen der späteren Ausstellungen zu besichtigen. Besonders der Ausblick vom begehbaren Dach in direkter Nähe zum Hauptbahnhof lohnt sich. Die PD begleitet den Bau des „Futurium“ als Projekt des Bundes von der Konzeption über die Vergabe bis zur Umsetzung als wirtschaftlicher Berater und Projektsteuerer.

Im Jahr 2016 wurde laut Bertelsmann-Stiftung von den deutschen Kommunen ein Überschuss von 4,5 Milliarden Euro erwirtschaftet. Bereits das fünfte Jahr in Folge ist damit ein positives Ergebnis erzielt worden, 2016 sogar der beste Haushaltsabschluss seit 2008. Die drei kommunalen Spitzenverbände warnen jedoch davor, dieses Ergebnis auf alle Kommunen zu verallgemeinern. Fast jede fünfte Kommune schafft es nach wie vor nicht, ihre Haushaltskrise trotz der allgemein guten Zahlen zu bewältigen. Für die kommenden Jahre prognostizieren die Spitzenverbände zunehmende Sozialausgaben. Die Einkünfte der Kommunen könnten sich trotz allgemein guter Entwicklung beispielsweise aufgrund geänderter Gesetzeslagen dann anders darstellen.

Einen Überblick über die von Förderbanken bundesweit und auf Landesebene ausgereichten öffentlichen Gelder gibt die neue Statistik, die der Bundesverband der öffentlichen Banken (VÖB) jetzt veröffentlicht hat. Im Vergleich seit 2008 zeigt sich, dass vor allem das Gesamtvolumen neu ausgereichter Zuschüsse mit 7,5 Milliarden Euro im Jahr 2016 deutlich gestiegen ist, die Darlehenszusagen verzeichnen mit 70,5 Milliarden Euro ebenfalls einen kleinen Zuwachs. Die Bewilligungen bei Bürgschaften und Haftungsfreistellungen sind mit 1,41 Milliarden Euro auf dem gleichen Niveau wie in den Vorjahren.

Das European Expertise Centre (EPEC) und Eurostat haben gemeinsam im September 2016 den englischsprachigen Leitfaden „A Guide to the Statistical Treatment of PPPs“ veröffentlicht. In einem Workshop am 27. September 2017 wird das Thema der statistischen Einordnung von ÖPP-Verträgen gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum für finanzwirtschaftliche Infrastrukturfragen des Landes NRW erneut aufgegriffen und der Leitfaden durch Experten vorgestellt.

Das „Gesetz zum weiteren quantitativen und qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung“ ist am 29. Juni 2017 beschlossen worden und bildet die Grundlage des vierten Investitionsprogramms „Kinderbetreuungsfinanzierung“. Zusammen mit den Umsetzungsrichtlinien in den Bundesländern erleichtert es den Abruf der Förderleistungen des Bundes. Mit einem Volumen von rund 1,13 Milliarden Euro können so 100.000 Betreuungsplätze gefördert werden.

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