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die PD hat sich für einen spannenden Herbst gerüstet: mittlerweile zehn Kommunen (8 Gemeinden, 2 Landkreise) sind Gesellschafter der PD. Sie gesellen sich zu den – seit Beginn der PD als Gesellschafter verbundenen – kommunalen Spitzenverbänden hinzu. Darüber hinaus haben wir die „Kommunalberatung“ gebündelt und können so die Fragen der kommunalen Zielgruppe noch besser beantworten. Welche Methoden auf dem Weg zur anstehenden Digitalisierung für alle Verwaltungsebenen angewandt werden können, lesen Sie in einer kurzen Vorstellung aus unserem Team Strategische Verwaltungsmodernisierung. Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung und wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Den Einstieg in die Digitalisierung wagen

Die Digitalisierung ist – wie in allen Lebensbereichen – ein Megatrend in der Verwaltung. Sie bietet die Chance, das Dienstleistungsangebot für Bürger zu modernisieren und die Arbeit der eigenen Mitarbeiter bedeutend zu erleichtern. Deutschland hat hier einiges nachzuholen: Nach dem jüngsten Jahresbericht des Normenkontrollrates, liegen die deutschen Behörden im Vergleich zu anderen Ländern noch weit zurück.

Doch wo anfangen? Unsere Projekterfahrungen zeigen, dass die isolierte Einführung von IT-Systemen wie E-Akte, E-Rechnung oder E-Payment die Situation kaum verbessern – auch nach der Implementation dominieren Medienbrüche und papierbasierende, manuelle Tätigkeiten die Arbeitsrealität der eigenen Verwaltung.

Was es stattdessen braucht, um das Thema Digitalisierung voranzubringen, ist der große Wurf: Die Entwicklung einer Zukunftsvision, die bisher kaum vernetzte IT-Systeme integriert und in ein stimmiges und wünschenswertes Gesamtbild für die Gesellschaft transformiert. Im Zielzustand sind technische „Insellösungen“ überwunden und den Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Verwaltungsmitarbeiter wird ein nahtloses und medienbruchfreies Erlebnis angeboten.

Auf dem Weg dahin liegen zwei Meilensteine: Erstens die Etablierung eines Programms, das die Steuerung der Digitalisierungsvorhaben unter dem Schirm eines einheitlichen Managements vereinheitlicht und systematisiert. Zweitens die Einführung eines strategischen Geschäftsprozessmanagements, das die Arbeitsabläufe für Automatisierung und Digitalisierung vorbereitet. 

Partnerschaft Deutschland kann mit etablierten Methoden wie Managing Succesful Programms, PRINCE2 und BPMN 2.0 in allen Feldern auf einen bewährten Methodenbaukasten zurückgreifen. Wagen Sie gemeinsam mit unseren Experten den Einstieg in die Digitalisierung und kontaktieren Sie uns, wenn Sie zu den Themen Programm- und Geschäftsprozessmanagement beraten werden möchten!

Kommunale Expertise der PD gebündelt

Der Aufsichtsrat der PD – Berater der öffentlichen Hand hat in der September-Sitzung dem Vorschlag der Geschäftsführer Stéphane Beemelmans und Claus Wechselmann zugestimmt, die kommunalen Beraterteams in den Bereichen Hochbau / Infrastruktur und Strategische Verwaltungsmodernisierung zu bündeln und als „Kommunalberatung“ aus einer Hand Herrn Beemelmans zu unterstellen. Er unterstreicht: „Für uns als PD ist dieses integrierte Angebot vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an die ‚Städte der Zukunft‘ nur folgerichtig. Moderne Infrastruktur bedeutet gleichermaßen Digitalisierung und Vernetzung der kommunalen Zusammenarbeit als auch Wohnungs- oder Schulneubau. Der teaminterne Wissensaustausch ist für diese strategische Aufgabenbewältigung unserer öffentlichen Kunden die beste Voraussetzung.“

Der Beratungsanteil in den Bereichen der Bildungsinfrastruktur hat in den letzten Jahren im Rahmen der kostenfreien Investitionsberatung knapp ein Viertel (23 Prozent) ausgemacht. Die Bedeutung wird angesichts wachsender Schülerzahlen noch zunehmen. Vorhaben im Bereich der IT-Infrastruktur und Dienstleistungen wurden in rund einem Siebtel der Fälle beraten.

Der Aufsichtsrat der PD hat darüber hinaus die Zuständigkeit für die „Länderberatung (insb. Gesundheitswesen)“ sowie für den Bereich „Bundesbau“ von Herrn Beemelmans bestätigt. Claus Wechselmann trägt die Verantwortung für den Bereich Strategische Verwaltungsmodernisierung.

Inzwischen 13 kommunale Gesellschafter bei der PD

Seit September können sich auch die Stadt Lengerich (Westfalen), der Landkreis Mettmann und die Gemeinde Merzenich zu den Gesellschaftern der PD zählen. Somit wächst die Gruppe der kommunalen Gesellschafter auf insgesamt 13 an.

Derzeit berät die PD die Gemeinde Merzenich beim Auf- und Ausbau einer interkommunalen Zusammenarbeit in den Bereichen elektronische Rechnungsbearbeitung, Personal und Gebührenkalkulation. Darüber hinaus wird die Gemeinde im Rahmen des BMI-Projekts „Modellkommune Open Government“ bei der Weiterentwicklung von Informations- und Partizipationsangeboten für Bürgerinnen und Bürger unterstützt.

Die Stadt Lengerich (Westfalen) berät die PD bei dem Projekt zur „Neuunterbringung der städtischen Gesamtschule“.

Gesellschafter der PD können das volle Beratungsspektrum im Rahmen der Inhouse-Vergabe ohne Ausschreibung nutzen.

Kurz notiert – PD öffentlich

Am 13. September hat die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben das „Futurium“ an den Nutzer übergeben. Als künftiger Ort für Präsentation und Dialog wird es Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Bürgerinnen und Bürger zusammenbringen, um gemeinsam über die Gestaltung der Zukunft zu diskutieren.

Rund 15.000 Interessierte nutzten am Tag der offenen Tür die Möglichkeit, im Futurium über Zukunftsthemen zu diskutieren und aktiv Robotik zu erleben. Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Töpfer, Bundesminister a. D., eröffnete das Programm.

Die PD begleitete den Bau des „Futurium“ als Bundesprojekt von der Konzeption über die Vergabe bis zur Umsetzung als wirtschaftlicher Berater und Projektsteuerer.

Am 26. September 2017 wurde Richtfest am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein gefeiert. Das UKSH am Campus Lübeck hat damit zwei Jahre nach der Grundsteinlegung einen weiteren Meilenstein erreicht. Der sechsstöckige Neubau wird die Grundstruktur des Klinikums in Zukunft neu organisieren. Die PD begleitete das UKSH bereits seit 2009 federführend: über die Entwicklung des Masterplans, das Vorbereiten und Durchführen des europaweiten Vergabeverfahrens als Wettbewerblicher Dialog, bis zur Zuschlagserteilung und schließlich der Grundsteinlegung im September 2015.

In der September-Ausgabe des „Hessen-Kurier“ hat David Epp, Senior Consultant bei der PD, über „Die Einführung der E-Rechnung –Einstieg in die Digitalisierung?“ auf kommunaler Ebene berichtet. Über die übergreifende „Entwicklung einer E-Government Strategie“ und die anschließende Frage „Einstieg in die Digitalisierung?“ dreht sich sein Beitrag in der Oktober-Ausgabe der „Kommune 21“. Weitere Fachbeiträge finden Sie auf unserer Internetseite.

Über die Frage „Ein Juncker-Plan für Deutschland? – Ist eine deutsche Investitionsoffensive notwendig?“ diskutiert Karl-Heinz Heller, Direktor bei der PD, auf dem Eröffnungsplenum der Fachtagung „Zukunft der Infrastrukturentwicklung“ am 21. November 2017 in Berlin.

Auf Kommunalkongressen in Braunschweig, Düsseldorf und Berlin können Sie uns im November und Anfang Dezember treffen. Kommen Sie mit uns dort ins Gespräch oder informieren Sie sich auf unserer Internetseite.

Aktuell schreibt die PD Rahmenvereinbarungspartner für den Bereich Bau / Infrastruktur aus. Weitere Informationen sind unter www.pd-g.de/ausschreibungen erhältlich.

Aufgelesen

Auf dem 13. Gesundheitswirtschaftskongress in Hamburg hat das Bundeswirtschaftsministerium mit den „Regionaldaten zur Gesundheitswirtschaft“ erstmals eine einheitliche Datenbasis veröffentlicht, die nun sowohl eine Gegenüberstellung in den einzelnen Bundesländern als auch den Vergleich mit den Kennzahlen auf nationaler Ebene ermöglicht. In die Diskussion kam darüber auch Burkhard Landré, Direktor der PD, der während des zentralen Branchentreffens gemeinsam mit Kollegen die Expertise der PD im Gesundheitswesen vorstellte.

Wie setzt der deutsche Staat seine Finanzmittel ein und aus welchen Quellen finanziert er sich? Welche Auswirkungen hat dies auf die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft? Wie viel Personal ist im öffentlichen Dienst beschäftigt? Diese und weitere Fragen werden in der aktuellen Broschüre des Statistischen Bundesamtes „Öffentliche Finanzen auf einen Blick“ beantwortet.