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eine hochwertige und moderne medizinische Behandlung ist uns allen genauso wichtig wie die sichere und schnelle Verarbeitung unserer Daten durch öffentliche Stellen. Wir freuen uns, Ihnen heute zwei Beispiele vorzustellen, die von unserer erfolgreichen Beratung mit ebendiesen Zielen handeln. In Braunschweig können die Patienten der kommunalen Klinik dank eines PD-Konzeptes in den kommenden zehn Jahren nun auf modernste Untersuchungsergebnisse von bildgebenden Geräten vertrauen. Und die Angst vor IT-Großprojekten, die auf viele Jahre die Transformationsfähigkeiten öffentlicher IT-Manager fordern, können wir auch nehmen: in unserem neuen Competence Center „Öffentliche IT“ unterstützen wir Mega-IT-Projekte nun gebündelt mit erfahrenen und kompetenten IT-Spezialisten. Bleiben Sie also neugierig auf uns und lesen Sie mehr, rufen uns an oder treffen uns auf Veranstaltungen!

Modernste Medizintechnik in kommunaler Klinik

Die PD hat das Städtische Klinikum Braunschweig (SKBS) bei der Ausgestaltung einer zukunftsweisenden Technologie-Partnerschaft mit Siemens Healthineers begleitet. Am 23. Oktober 2017 wurde der Vertrag zwischen dem SKBS und dem Privaten unterzeichnet. PD hatte zuvor das SKBS beim europaweiten Vergabeverfahren im Wettbewerblichen Dialog unterstützt.

Das von der PD entwickelte, innovative Partnerschaftsmodell erlaubt dem Städtischen Klinikum die herstellerübergreifende Beschaffung bildgebender Geräte in der Radiologie und deren Bewirtschaftung. Der erzielte Festpreis ist ein wichtiges Planungskriterium für das Klinikum in den zehn Jahren der Vertragslaufzeit. Darüber hinaus wurde ein flexibles Budget für Anpassungen des Geräteparks beispielsweise bei Standortveränderungen oder Nutzerzahlen vereinbart.

Burkhard Landré, Direktor bei der PD, unterstreicht: „Wir freuen uns, dass wir das Klinikum Braunschweig als kommunalen Anbieter von Gesundheitsleistungen mit diesem Partnerschaftsmodell stärken konnten. Es hat sich auch hier wieder gezeigt, dass im Wettbewerblichen Dialog für komplexe Anforderungen sehr gute Lösungen gefunden werden können. Die Dialogpartner gelangen in einen konstruktiven Austausch, der – wie auch in Braunschweig – zu Modellen führt, die die verschiedenen Ansprüche von öffentlichem und privatem Partner integrieren können.“

IT-Großprojekte können gelingen!

Im Geiste aktueller Bestrebungen scheint der bisherige Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik in der öffentlichen Verwaltung optimierbar. Die IT-Umgebungen vieler Verwaltungen sind über Jahre bzw. Jahrzehnte gewachsen. Für diese besteht oftmals ein hoher Modernisierungsbedarf. Hinzu kommt, dass neue Entwicklungen auf europäischer, Bundes-, Länder- und auf kommunaler Ebene darauf abzielen, die Bereitstellung von Verwaltungsleistungen noch bürgerorientierter zu gestalten. Dazu benötigen Behörden, und zum Teil auch Bundesländer, übergreifende vernetzte IKT-Lösungen.

Durch neue Gesetze und Verordnungen, wie z.B. das E-Government-Gesetz, werden aus der Wirtschaft stammende IKT-Konzepte für das deutsche Verwaltungsumfeld angepasst. Gerade in der Digitalisierung und im sogenannten „Cloud Computing“-Bereich müssen die neuen Technologien aber vor der Einführung auch bewertet werden. Themenbereiche wie IT-Architektur und IT-Steuerung (IT-Governance) gewinnen folgerichtig in den Verwaltungen und bei IT-Dienstleistern der öffentlichen Hand an Bedeutung.

Die oft langjährigen und strategisch bedeutsamen Vorhaben führen zu einer fundamentalen Transformation der IT-Steuerung und Leistungserbringung. Für diese IT-Groß- und Megaprojekte sind auf der Verwaltungs- und auf der IT-Dienstleisterebene technologisches Wissen, Fähigkeiten im Programm-, Projekt-Management und IT-Management sowie Betriebserfahrung unerlässlich.

Für die Begleitung erfolgreicher Konsolidierungs- und Modernisierungsvorhaben in der öffentlichen IT-Landschaft hat die PD das Competence Center „Öffentliche IT“ gegründet. Die Beraterinnen und Berater blicken auf langjährige nationale und internationale Erfahrungen bei IT-Transformationen sowohl im öffentlichen Bereich als auch in der Privatwirtschaft zurück. Erfahrene IT-Führungskräfte mit methodischem Wissen und ausgeprägten Kenntnissen des IT-Managements sowie des IT-Service-Managements, der IT-Architektur und des IT-Dienstleister-Managements bzw. IT-Sourcings arbeiten Hand in Hand mit Experten in neuen Themen der Digitalisierung und des Cloud Computings. Das Competence Center „Öffentliche IT“ unterstützt Sie sowohl als Auftraggeber als auch als IT-Dienstleister der öffentlichen Hand. Gern können Sie uns hierfür kontaktieren.

Kamp-Lintfort ist PD-Gesellschafter

Im Oktober ist die Hochschulstadt Kamp-Lintfort dem kommunalen Gesellschafterkreis der PD beigetreten. Die Gemeinde ist bereits der achte kommunale Gesellschafter aus Nordrhein-Westfalen.

Gesellschafter der PD können das volle Beratungsspektrum im Rahmen der Inhouse-Vergabe ohne Ausschreibung nutzen.

PD-Beirat nimmt Arbeit auf

Mitte November hat sich der Beirat der PD konstituiert. Ziel des Beirats und seiner Fachausschüsse ist es, die Geschäftsführung der PD und ihren Aufsichtsrat in strategischen Fragen, bei der Entwicklung und Evaluierung neuer Geschäftsideen, der Entwicklung neuer Kooperationsmodelle sowie der Öffentlichkeitsarbeit zu beraten. Der Beirat setzt sich mehrheitlich aus Vertretern der öffentlichen Hand sowie auch aus der Privatwirtschaft zusammen.

Kurz notiert – PD öffentlich

Im Rahmen des „Frontrunner-Programms“ des gemeinnützigen Common Purpose Deutschland e.V. bearbeiteten am 28. September 2017 neun Stipendiat/-innen der Studienstiftung des Deutschen Volkes bei der PD zwei Fallbeispiele. Die PD unterstützte mit der Vorbereitung und Begleitung durch zwei Berater das Projekt als Teil der CSR-Initiative der PD pro-bono.

Die neugebaute Heinrich-Heine-Schule in Büdelsdorf ist Anfang September an die Nutzer übergeben worden. Die PD hatte das Vorhaben seit 2015 mit konzeptionellen Leistungen, der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen und der Begleitung des Ausschreibungsverfahrens unterstützt.

Auf Kommunalkongressen in Braunschweig, Berlin und Düsseldorf können Sie uns im November und Anfang Dezember treffen. Kommen Sie dort mit uns ins Gespräch oder informieren Sie sich auf unserer Internetseite.

Auf dem Eröffnungsplenum der Fachtagung „Zukunft der Infrastrukturentwicklung“ wird Karl-Heinz Heller, Direktor bei der PD, am 21. November 2017 zur Frage „Ein Juncker-Plan für Deutschland? – Ist eine deutsche Investitionsoffensive notwendig?“ mitdiskutieren.

Die wirtschaftlichste Beschaffungsvariante mithilfe eines standardisierten Rechenmodells zu ermitteln, kann in den Anwenderworkshops für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen gelernt werden. Das WU-Rechenmodell 2.0 ermöglicht es der öffentlichen Hand, die Optionen Miete, Kauf, Mietkauf, Leasing und ÖPP mit der konventionellen Beschaffung zu vergleichen. Der nächste WU-Workshop findet am 17./18. Januar 2018 in Berlin statt. Die Teilnahme ist der öffentlichen Hand vorbehalten und kostenfrei. Weitere Termine sind auf Anfrage auch in Ihrer Region möglich!

Inwieweit Partnerschaftsmodelle auf die kommunale Infrastruktur im Pflegesektor übertragbar sind, erörtern André Weidemann (Manager) und Tim Heinemann in ihren Beiträgen in der kommunalwelt.de (02-17) sowie im KBD Kommunalen Beschaffungsdienst. Melanie Kunzmann (Senior Managerin) und Dr. Alfred Reichwein (Senior Manager) gehen auf die Ansprüche an moderne Infrastruktur und innovative Verwaltungen im kommunalen Raum in ihrem Programmbeitrag zum DEMO-Kommunalkongress ein.

Aufgelesen

Der alle zwei Jahre erscheinende OECD Digital Economy Outlook erfasst die neuesten Entwicklungen rund um die Themen Internet und Digitalisierung und analysiert Chancen und Herausforderungen der digitalen Wirtschaft. Die Studie 2017 untersucht, wie Mitglieds- und Partnerländer bereits moderne Informations- und Kommunikationstechnologie zur Umsetzung ihrer politischen Vorhaben nutzen. Der datenbasierte Vergleich zwischen den Ländern zeigt zudem, wie Regierungen die Innovationskraft der Digitalwirtschaft und ihre Triebkraft für ein inklusives Wachstum voll ausschöpfen können.

Der Nationale Normenkontrollrat hat das Gutachten „Mehr Leistung für Bürger und Unternehmen: Verwaltung digitalisieren. Register modernisieren.“ veröffentlicht. Die Registerlandschaft ist in Deutschland stark zersplittert. Gleiche oder ähnliche Daten werden mehrfach erhoben oder liegen nicht immer in ausreichender Qualität vor. Im Gutachten gibt es dazu konkrete Vorschläge: Anstatt dass Bürgerinnen und Bürger Nachweise wie z.B. die Geburtsurkunde bei unterschiedlichen Behörden in Papierform einreichen, soll es künftig ausreichen, dass die jeweilige Behörde mit Zustimmung des Antragsstellers einen Registerauszug abruft. Das Gutachten beleuchtet auch die datenschutzrechtlichen Aspekte und zeigt, unter welchen Voraussetzungen die Verknüpfung von Daten zulässig ist.