###USER_title###,

lesen Sie heute in unserer Schwerpunktausgabe, wie Kommunen ihre Investitionsvorhaben realisieren können. Geeignete Umsetzungsmodelle führen mit professionellem Personaleinsatz und möglichen Fördermitteln erfolgreich zu neuen oder sanierten Infrastrukturen. Gern können wir hierüber auf unseren kommenden Veranstaltungen ins Gespräch kommen.

Chancen nutzen: Wie die kommunale Investitionstätigkeit gestärkt werden kann

Gemeinden und Kreise sind die größten öffentlichen Investitionsträger und Infrastrukturbesteller in Deutschland und schaffen damit eine wesentliche Grundvoraussetzung für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum. In dieser Rolle stehen sie jedoch auch vor der Herausforderung, ein enormes Investitionsvolumen bei Sanierung und Neubau öffentlicher Gebäude und Straßen umzusetzen [1].

Beispielhaft lässt sich der hohe Investitionsbedarf an Schulen und Kitas festmachen. Ist der grundsätzliche Flächenbedarf ermittelt, stellt sich zunächst die Frage, ob eine Sanierung und Erweiterung bestehender Gebäude oder der Neubau die beste Variante darstellt. Der Handlungsbedarf ist oft hoch und die neuen Räumlichkeiten sollen schnell, kosteneffizient und termintreu hergestellt werden. Förderprogramme von Bund (z. B. „Kommunalinvestitionsförderungsfonds“) und Ländern (z. B. „Gute Schule 2020“ in NRW) schaffen zwar finanziell gute Rahmenbedingungen, jedoch bremsen personelle Engpässe in der Verwaltung eine sachgerechte Vorbereitung der Investitionsentscheidung und Projektsteuerung aus [2]. Darüber hinaus fehlen vielfach Instrumente, um die langfristigen Kostenwirkungen einer Investition einzuschätzen. In vielen Kommunen kann das benötigte Fachpersonal für die Vorbereitung und Umsetzung komplexerer Baumaßnahmen nicht dauerhaft vorgehalten werden [3].

Es wird deutlich, dass neben dem „Was?“ verstärkt die Frage nach dem „Wie?“ in den Fokus rückt. Wie kann eine wirtschaftliche Konzeption des Projektes trotz ausgeschöpfter personeller Kapazitäten erfolgen? Wie lassen sich komplexe Verwaltungsabläufe verkürzen und kommunale Entscheidungswege gezielt vorbereiten? Und wie kann ein Projekt letztendlich im Kosten- und Zeitrahmen und unter Einbindung vorhandener Fördermittel realisiert werden?

Um kommunale Verwaltungskapazitäten durch die Einbindung externen Know-hows zu entlasten, bietet die Partnerschaft Deutschland – Berater der öffentlichen Hand GmbH (PD) Beratungs- und Projektmanagementleistungen über den gesamten Projektlebenszyklus und unabhängig von der geplanten Beschaffungsvariante an. PD liegt zu 100 Prozent in der Hand öffentlicher Gesellschafter, die die angebotenen Leistungen als Inhouse-Beratung ausschreibungsfrei mit einem schlanken Verfahrensablauf beanspruchen können. Insofern folgt sie den Empfehlungen der „Fratzscher-Kommission“[4] zur Schaffung einer von Bund und Länder getragenen „Infrastrukturgesellschaft für Kommunen“ [5]. Das Leistungsangebot orientiert sich am öffentlichen Interesse. Darüber hinaus können Frühphasenberatungen über einen Investitionsberatungsauftrag des Bundesfinanzministeriums in bestimmten Fällen kostenfrei angeboten werden. Kommunen und andere öffentliche Auftraggeber sind von den Gesellschaftern (Bund, vier Bundesländern und den Kommunalen Spitzenverbänden) eingeladen, zu günstigen Konditionen (für 100 Euro pro Anteil) Gesellschafter zu werden.

PD greift auf umfassende Erfahrungen aus etwa 200 Projekten im Bereich Hochbau zurück, in denen Kommunen deutschlandweit vorrangig in der Frühphase ihrer Investitionsvorhaben beraten wurden. PD als öffentliches Beratungsunternehmen verfügt über eine große Nähe zu den kommunalen Verwaltungen und ihren internen Abläufen. Insoweit stellt sie sich als idealer Projektpartner auf und unterstützt die Vorbereitung und den Vollzug kommunaler Investitionsvorhaben als auch deren Förderung.
______________________

[1] Vgl. KfW-Kommunalpanel 2016: Investitionsstau 136 Mrd. Euro

[2] Vgl. DIW (2017): Kommunale Investitionsschwäche: Engpässe bei Planungs- und Baukapazitäten bremsen Städte und Gemeinden aus“ DIW Wochenbericht Nr. 11-2017

[3] Vgl. KfW (2016): „Erst mehr Geld und jetzt Personal – was benötigen die Kommunen für Investitionen?“ KfW Fokus Volkswirtschaft Nr. 151; Vgl. Monatsbericht des BMF, September 2016, S. 37

[4] Vgl. Bericht der Expertenkommission „Stärkung von Investitionen in Deutschland

[5] Vgl. Monatsbericht des BMF, September 2016, S. 2016

Kurz notiert – PD öffentlich

Am 26. April 2017 wurde Richtfest für das neue Zentralklinikum am Campus Kiel gefeiert. Der von PD beratene Bauliche Masterplan des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein liegt damit im Zeitplan: mit dem sechsstöckigen Neubau des „Klinikums der Zukunft“ entsteht der neue Mittelpunkt der universitären Maximalversorgung.

Am 4. Mai stellen unsere Kollegen auf der Jahrestagung „Öffentliches Bauen“ in Frankfurt am Main die Bundesbauprojekte Berliner BMBF-Neubau und Futurium vor. Außerdem können Erstanwender oder erfahrene Experten das WU-Rechenmodell in einem Show-Room testen. Hören Sie in einem weiteren Forum von unseren Erfahrungen bei der Beratung von Wohnungsbauprojekten. Die Teilnahme für Vertreter der öffentlichen Hand ist kostenfrei.

Die Beratungserfahrungen im Gesundheitswesen werden im Mai auf zwei Branchenkongressen vorgestellt: Auf dem 3. Gesundheitskongress SALUT! DaSein gestalten am 17. und 18. Mai 2017 in Saarbrücken referiert Burkhard Landré über „Funktionalität aus einer Hand zu einem Preis – wie Krankenhäuser ihre Infrastruktur effizient modernisieren“. Bei der Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft am 23. und 24. Mai 2017 im Seebad Hohe Düne „#Gesundheit2017 – Mensch und Markt in der Digitalen GesundheitsWelt“ wird die PD an ihrem Stand Fragen der Teilnehmer beantworten.

Die wirtschaftlichste Beschaffungsvariante mithilfe eines standardisierten Rechenmodells zu ermitteln, kann in den Anwenderworkshops für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen gelernt werden. Das WU-Rechenmodell 2.0 ermöglicht es der öffentlichen Hand, die Optionen Miete, Kauf, Mietkauf, Leasing und ÖPP mit der konventionellen Beschaffung zu vergleichen. Die nächsten WU-Workshoptermine sind am 28./29. Juni in Wiesbaden, 4./5. Juli in München sowie 19./20. in Nürnberg. Die Teilnahme ist der öffentlichen Hand vorbehalten und kostenfrei. Weitere Termine sind auf Anfrage auch in Ihrer Region möglich!

PD lebt soziales Engagement im Rahmen der PD-Nachhaltigkeitsinitiative: Wir haben uns in diesem Jahr erstmals an dem bundesweiten Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Jungen und Mädchen (Boys‘Day und Girls‘Day) am 27. April 2017 beteiligt.