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die aktuellen Nachrichten der PD drehen sich heute um den Mut, über den Tellerrand zu schauen, ein beispielhaftes Projekt zur Einführung der E-Rechnung, kommunalen Wohnungsbau und Perspektiven moderner öffentlicher Krankenhäuser.

Alles neu – schon vor dem Mai!

Zum neuen Namen, neuen Logo und zu den neuen Farben gehört ab März auch eine neue Adresse der PD! Die Wände riechen noch nach Farbe und die Kisten sind noch nicht alle ausgepackt – aber wir sind angekommen in den frisch umgebauten Räumen in der Berliner Mitte, Friedrichstraße 149. Hier werden unsere Berater nun Strategien entwerfen, an Konzepten arbeiten und die Umsetzung von Projekten überwachen.

Auf zwei Etagen wird die PD, der Inhouse-Berater der öffentlichen Hand, weiterhin Vorhaben der Verwaltungsmodernisierung und investiven Infrastruktur beraten und begleiten. Von einem kürzlich beendeten Projekt, das beispielhaft für viele Kommunen ist, berichten wir im zweiten Beitrag. Unser Anspruch ist es, mit besonderer Methodenkompetenz den wirtschaftlichsten und qualitativ besten Weg für eine Fragestellung oder ein Vorhaben zu erarbeiten. Unsere unabhängige Entscheidungsvorlage soll den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in der Verwaltung, egal ob in Kommunen, Ländern oder dem Bund, das notwendige Handwerkszeug für ihre Arbeit sein.

Zusätzlicher Platz war nötig geworden für die Vielzahl neuer Kolleginnen und Kollegen, die mit unterschiedlichsten Erfahrungen aus der öffentlichen Verwaltung und Privatwirtschaft nun das Team der PD bereichern. Als Wirtschaftswissenschaftler, Volkswirte und Juristen arbeiten wir mit Politologen, Europawissenschaftlern, Ingenieuren, Architekten sowie Biologen oder Informatikern an fachgebietsübergreifenden Ideen. Neues entwickeln wir mit dem Mut, über den Tellerrand zu blicken.

In die neuen Räume ziehen also auch unsere bewährten Ansprüche mit ein, im Sinne einer bürgernahen Verwaltung nachhaltige Lösungen zu erarbeiten. Einen Nutzen mit unseren Ansätzen zu stiften und Lösungswege weiter zu geben, steht dabei weiterhin für uns im Mittelpunkt.

Besuchen Sie uns und fragen Sie uns – wir bieten neue Ausblicke!

Alles neu – macht die E-Rechnung

In Brandenburg haben der Landkreis Dahme-Spreewald, die Gemeinde Eichwalde sowie die Städte Königs Wusterhausen, Lübben (Spreewald) und Wildau ein gemeinsames Modellprojekt gestartet, um die E-Rechnung einzuführen. PD hat dieses Vorhaben begleitet und einen Handlungsleitfaden erstellt.

Auf kommunaler Ebene müssen bis 27. November 2019 die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden, die EU-Richtlinie 2014/55/EU zur Einführung der E-Rechnung in Deutschland umzusetzen. Obwohl die Bedeutung von Empfang, Verarbeitung und Versand von elektronischen Rechnungen branchenübergreifend zunimmt, versenden öffentliche Verwaltungen in Deutschland derzeit nur wenige ihrer Rechnungen im elektronischen Format.

Die von der PD begleitete interkommunale Zusammenarbeit hat

  • die Umsetzbarkeit und Potenziale der E-Rechnung in der Kommunalverwaltung aufgezeigt,
  • zentrale rechtliche, technische und organisatorische Rahmenbedingungen identifiziert und bearbeitet und
  • mit der zusammenfassenden Dokumentation eine Arbeitsgrundlage für weitere Kommunen im Landkreis Dahme-Spreewald und in ganz Brandenburg geschaffen.

Der abschließende Erfahrungsbericht wurde am 21. Februar 2017 in Wildau öffentlich vorgestellt und steht als pdf-Download zur Verfügung.

Kurz notiert – PD öffentlich

Wohnungen werden in vielen Orten dringend benötigt. PD hat beispielhaft das Wohnungsbau-Projekt der Stadt Monheim am Rhein bei der Gründung und Ausgestaltung einer Wohnungsbaugesellschaft unterstützt. Vorrangige Aufgabe der Ende 2016 gegründeten Monheimer Wohnen GmbH ist zunächst die Entwicklung und Errichtung von ca. 400 Wohneinheiten im Rahmen von Neubaumaßnahmen. Die Berater der PD haben hierfür

  • die Gründung der Monheimer Wohnen GmbH beraten
  • die Wirtschaftsplanung für die Gesellschaft erstellt
  • für etwa 400 Wohnungen die Wirtschaftlichkeit berechnet, die Umsetzung konzipiert, finanziell und wirtschaftlich beraten, die Vergabe vorbereitet, durchgeführt und den gesamten Prozess gesteuert
  • die politischen Entscheidungsprozesse begleitet.

 
Wie können öffentliche Krankenhäuser ihre Infrastruktur effizient modernisieren? Burkhard Landré, Direktor bei PD, spricht hierüber während des Gesundheitskongress des Westens am 7. März 2017 in Köln. Seine Antwort lautet: wenn die Funktionalität aus einer Hand zu einem Preis kommt, ist moderne Infrastruktur auch für öffentliche Kliniken effizient möglich. Er diskutiert darüber mit Vertretern des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, der Kliniken Köln und der Charité CFM Facility Management GmbH.
 

Ist nachhaltiges Bauen mit guter Architektur vereinbar? Bei dem in Öffentlich-Privater Partnerschaft neu gebauten Dienstsitz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin scheint dies gelungen: Das Bau hat für seine herausragende Designqualität den German Design Award Special Mention 2017 in der Kategorie „Architektur“ erhalten. „Der Entwurf schafft es, moderne Ästhetik und Aspekte nachhaltigen Bauens und Betreibens zu einem repräsentativen Gebäude zu vereinen", so die Begründung der international besetzten Expertenjury. PD hatte das Großprojekt des BMBF bei der Planung, Vergabe und dem Bau als wirtschaftlicher Berater und Projektsteuerer begleitet. Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, betonte zur Preisverleihung erneut die erfolgreiche Fertigstellung im vorgegebenen Kosten- und Zeitrahmen.

Aufgelesen

Ende 2016 haben Bundeswehr und BWI in Meckenheim einen Vertrag über IT-Dienstleistungen für die Bundeswehr unterzeichnet. Die BWI ist seit Ende 2016 eine 100-prozentige Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Sie wird nun auf Basis eines unbefristeten Leistungsvertrages die nichtmilitärische IT-Infrastruktur der Bundeswehr betreiben und weiterentwickeln.
 

Ein neu aufgelegter Leitfaden des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr erläutert die Grundlagen von PPP, stellt einen PPP-Eignungstest vor und berichtet von erfolgreichen Projekten der letzten zehn Jahre in Bayern. Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann kommentiert: „Die zahlreichen Beispiele kommunaler und staatlicher PPP-Projekte in unserem Leitfaden belegen, dass die Partnerschaft erfolgreich praktiziert wird und längst Alltag ist.“