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Not macht erfinderisch? Das geht besser! Lesen Sie heute von Projekten für Wohnungsbau und Medizintechnik, in die wir unser Beratungswissen gesteckt haben. Damit können Städte, Gemeinden und Landkreise smarter gemacht werden - was laut aktueller Studien wieder zunehmend geschieht. Die neu geregelten Bund-Länder-Finanzen bieten weitere Möglichkeiten, die öffentliche Infrastruktur zu modernisieren. Sprechen Sie uns gern zu Ihren Vorhaben an!

Neue Wohnungen – in Monheim beginnt das Vergabeverfahren

Endlich geht es los: die Vergabe für das neue Wohnungsbauprojekt in Monheim am Rhein startet! Dabei geht es um den Neubau von ca. 400 Wohneinheiten. Diese werden in der schnell wachsenden Gemeinde dringend benötigt. PD beriet Monheim bei der Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft, berechnete die Wirtschaftlichkeit der neu zu bauenden Wohnungen, konzipierte die Umsetzung und begleitet jetzt das Vergabeverfahren.

Neue Büros – auch für die PD-Berater

Mit einer Einweihungsfeier sind im Mai die neuen PD-Büros in der Friedrichstraße 149 eingeweiht worden. Zahlreiche Gäste, darunter Werner Gatzer, Staatssekretär des Bundesministeriums der Finanzen sowie Vorsitzender des PD-Aufsichtsrats, trafen sich mit den Kunden, Mitarbeitern und der Geschäftsführung der PD, um den neuen Standort und die zahlreichen neuen Projekte des Unternehmens kennenzulernen.

Neue Gesellschafter – vier in einem Monat

Der Kreis der kommunalen Gesellschafter der PD hat sich erweitert: die Städte Braunschweig, Dormagen und Hünfeld haben im Mai Anteile an der PD erworben und können damit die ausschreibungsfreie Inhouse-Beauftragung der PD nutzen.

Die Stadt Braunschweig wird von der PD bei dem Sanierungsvorhaben ihrer Stadthalle unterstützt. Zudem berät die PD das Städtische Klinikum Braunschweig als Projektsteuerer und wirtschaftlicher Berater bei der laufenden Ausschreibung einer langfristigen Technologiepartnerschaft für die Lieferung und Bewirtschaftung der bildgebenden Medizintechnik.

Die Stadt Dormagen wird von der PD unter anderem bei der Sanierung der städtischen Schulen begleitet. Die PD berechnet die baulichen Handlungsoptionen, übernimmt das Projektmanagement und die Projektsteuerung und erarbeitet Ratsvorlagen für die Entscheidung der politischen Gremien. Zudem berät die PD bei Planungen zur Neuaufstellung des städtischen Flottenmanagements.

Die Stadt Hünfeld wird bei einem baulichen Stadtentwicklungsvorhaben beraten, zu dem unter anderem das unter Denkmalschutz stehende Rathaus gehört. Außerdem unterstützt die PD die Stadt bei der Vertiefung der bestehenden interkommunalen Zusammenarbeit mit dem Fokus auf E-Government und Verwaltungsmodernisierung.

Vierter neuer Gesellschafter im Mai ist Dataport, eine Anstalt des öffentlichen Rechts, die für die Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Sachsen-Anhalt sowie für die Steuerverwaltungen in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen Informations- und Kommunikations-Dienstleistungen erbringt.

Ein Gesellschaftsbeitritt ist für alle Institutionen der öffentlichen Hand jederzeit möglich.

Kurz notiert – PD öffentlich

Neben dem inzwischen mit dem ersten Richtfest gefeierten Baulichen Masterplan des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein berät die PD zahlreiche weitere Krankenhausbau- sowie Medizintechnikprojekte beispielsweise in Braunschweig, Freiburg, Hannover und München. Zum diesjährigen Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit wird Burkhard Landré, Direktor, am 20. Juni darüber referieren, wie Partnerschaftsmodelle in der Medizintechnik gestaltet werden können, um „Innovationen [zu] nutzen und öffentliche Kompetenzen [zu] stärken“. Wie aus dem Schlagwort „Funktionalität aus einer Hand zu einem Preis“ für Krankenhäuser effiziente und moderne Infrastruktur entstehen kann, erläuterte Burkhard Landré während des 3. Gesundheitskongresses SALUT! DaSein gestalten am 17. Mai 2017 in Saarbrücken und bei der Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft am 23. und 24. Mai 2017 im Seebad Hohe Düne.

Die „Zukunft der Infrastrukturentwicklung“ ist auch ein Thema, dem sich die Tagung des Verbandes Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge der Universität Leipzig und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young am 23. Juni 2017 in Berlin widmet. Bernward Kulle, Geschäftsführer, wird dort die Frage mitdiskutieren „Ein Juncker-Plan für Deutschland? - Ist eine deutsche Investitionsoffensive notwendig?“.

Die PD hat das ÖPP-Vergabeverfahren für den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen erfolgreich zum Abschluss begleitet. Für den geplanten Neubau der Polizeistation in Melsungen ist am 30. Mai 2017 der Vertrag mit einem mittelständischen Unternehmen geschlossen worden. Das Land Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), hat das europaweite Vergabe- und Verhandlungsverfahren mit Unterstützung der PD durchgeführt. Die Unterstützung galt der Prüfung und Plausibilisierung der Bieterangebote auf ihre Wirtschaftlichkeit sowie der Verhandlung der finanzierungsrelevanten Aspekte für die 30-jährige Endfinanzierung mit den Bietern und Banken.

Die wirtschaftlichste Beschaffungsvariante mithilfe eines standardisierten Rechenmodells zu ermitteln, kann in den Anwenderworkshops für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen gelernt werden. Das WU-Rechenmodell 2.0 ermöglicht es der öffentlichen Hand, die Optionen Miete, Kauf, Mietkauf, Leasing und ÖPP mit der konventionellen Beschaffung zu vergleichen. Die nächsten WU-Workshoptermine sind am 28./29. Juni 2017 in Wiesbaden, 4./5. Juli in München sowie 19./20. Juli in Nürnberg. Die Teilnahme ist der öffentlichen Hand vorbehalten und kostenfrei. Weitere Termine sind auf Anfrage auch in Ihrer Region möglich!

Mit dem WU-NKF-Rechenmodell können Kommunen in NRW verschiedene Investitionsvarianten vergleichen und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Vermögensbilanz und den Ressourcenverbrauch ausweisen. Mit dem Rechenmodell, das die PD im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen erstellt hat, kann eine investive Variante mit der sogenannten 0-Variante verglichen werden, die sich auf zwingend notwendige Maßnahmen zum Erhalt der Funktionsfähigkeit und Sicherheit eines Gebäudes beschränkt.

Das Bundesministerium der Finanzen stellt die Arbeit der PD, deren Inhouse-Fähigkeit für Vergabeverfahren und die Beteiligungsmöglichkeiten für öffentliche Institutionen in seinem BMF-Monatsbericht im Mai 2017 vor.

Die „PD - Berater der öffentlichen Hand GmbH“ ist jetzt ins Behördenverzeichnis auf bund.de aufgenommen.

Aufgelesen

Am 2. Juni beschloss der Bundesrat einstimmig eines der größten Reformprojekte dieser Legislaturperiode mit umfangreichen Grundgesetzänderungen und dem Begleitgesetz zur Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen. Diese sehen vor, dass die Bundesländer ab 2020 jährlich mit rund 9,7 Milliarden Euro entlastet werden sollen. Im Gegenzug soll der Bund mehr Kontroll-, Steuerungs-, Unterstützungs- und Prüfrechte – etwa in der Steuerverwaltung oder bei Investitionen in Schulen – erhalten. Teil des Gesamtpakets ist auch die Gründung einer Infrastrukturgesellschaft für Bau, Planung und Betrieb der Bundesautobahnen.
Neben zahlreichen weiteren Beschlüssen passierte den Bundesrat auch ein Gesetz zur Kitaförderung. Damit will der Bund gemeinsam mit den Ländern 100.000 zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder unter sechs Jahren finanzieren. Bis 2020 stellt der Bund gut 1,1 Milliarden Euro zur Verfügung.
Das neue Open-Data-Gesetz regelt fortan, dass Bundesbehörden künftig elektronische Daten als offene Daten bereitstellen sollen. Dies bedeutet, dass die Daten in unbearbeiteter Form, maschinenlesbar ohne Zugangsbeschränkung von jedermann frei genutzt werden können.

Das aktuell veröffentlichte, jährliche KfW-Kommunalpanel zeigt, dass der wahrgenommene Investitionsrückstand in deutschen Gemeinden, Landkreisen und Städten gegenüber dem Vorjahr um 10 Milliarden Euro auf rund 126 Milliarden Euro gesunken ist. Die Anzeichen für die gestiegene kommunale Investitionstätigkeit im Jahr 2016 sind auf die verbesserte Finanz- und Haushaltslage der Kommunen zurückzuführen. Nach wie vor bestehen die höchsten Nachhol- und Ersatzbedarfe in den Bereichen Straßen und Verkehrsinfrastruktur (34,4 Milliarden Euro) sowie Schulen einschließlich der Erwachsenenbildung (32,8 Milliarden Euro).

Eine gemeinsame Untersuchung von BBSR, PwC und Fraunhofer IAO zur Digitalisierung in Kommunen verdeutlicht: um bei der Stadtentwicklung handlungsfähig und unabhängig zu bleiben, sollte dies eine strategische Aufgabe werden. Kommunen müssten aufgrund der Veränderungen in der Wirtschaft Unternehmen ein attraktives und vernetztes Umfeld bieten. Gleichzeitigt sollten alle Bevölkerungsgruppen auf dem Weg zur Smart City mitgenommen werden – auch jene, die sich in der digitalen Welt schon heute nicht zurecht finden. Die Ergebnisse fließen ein in eine Smart-City-Charta für Deutschland.

Christian Wack, Consultant bei der PD, hat seine im Rahmen der Masterarbeit durchgeführte Untersuchung zur Bürgerbeteiligung beim Netzausbauprojekt „Suedlink“ veröffentlicht. Unter anderem ging es hierin um die Frage, welche Governance-Aspekte die Akzeptanz von derartigen Großvorhaben beeinflussen. Am vorliegenden Beispiel wurde die Erdverkabelung der kostengünstigeren Realisierung als Überlandleitung gegenüber gestellt. Die Auswertung der Umfrage zeigte, dass Erdverkabelung allein keine nennenswerte Akzeptanz schafft.