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der innovative Staat ist nicht nur ein Schlagwort, wie die Maßnahmen auf der digitalen Agenda zeigen. Die E-Rechnung und das mobile Bürgerbüro werden durch neue Verwaltungsprozesse ermöglicht, öffentliche Kliniken optimieren ihre Betriebsabläufe und integrieren Versorgungsangebote, Schulen können mithilfe innovativer Gebäudekonzepte effizienter gebaut werden. Hinter diesen, in unserem Newsletter beschriebenen, Projekten steckt eine nachhaltige Herangehensweise - mit dem Blick auf übermorgen, wenn die Wirkungen unserer heutigen Beratung sichtbar werden.

Die Digitale Agenda mit der PD umsetzen

Die Digitale Agenda 2014 – 2017 der Bundesregierung sieht durchgängige, elektronisch vernetzte und vor allem medienbruchfreie Prozessketten zwischen allen Verfahrensbeteiligten vor. Hierfür ist eine flächendeckende Digitalisierung der Verwaltung die Voraussetzung.

In ihrem Evaluationsbericht zur digitalen Verwaltung 2020 legt die Bundesregierung dar, dass zahlreiche Vorgaben bereits umgesetzt wurden (z. B. De-Mail, Barrierefreiheit, elektronische Zahlungsverfahren). Die Bundesbehörden können auf ein breites Spektrum zentraler IT-Verfahren bei ihrer Arbeit bauen. Darüber hinaus werden weitere Dienste umgesetzt (z. B. ein Formular-Management-System, eine Zahlungsverkehrsplattform, die E-Akte) und Pilotvorhaben wie die E-Beschaffung, die eGesetzgebung oder i-Kfz initiiert, die helfen, Erkenntnisse für die Einführung neuer Technologien und deren Anwendung in der Praxis zu sammeln.

PD ist in zahlreiche strategische und die Umsetzung der digitalen Agenda begleitende Projekte auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene eingebunden. Einen kleinen Einblick bieten unsere Referenzen oder unser Leistungsangebot. Aus der PD-Praxis berichtete Dr. Norbert Ahrend, Senior Manager und Mitglied der Geschäftsleitung, zuletzt während des Zukunftskongresses im Best-Practice-Dialog „Prozessmanagement – Vielfach unterschätztes Werkzeug der Digitalisierung“ am 21. Juni 2017.

Expertise aus dem kommunalen Schulbau jetzt bei der PD

Die Stadt Hamburg hat sich für eine effiziente Mittelverwendung im Schulbau für das Vermieter-Mieter-Modell entschieden. Dabei werden Budgets der Baumaßnahmen aus den künftigen Mieterträgen der realisierten Schulgebäude abgeleitet.

Klaus Blättner, seit Juni 2017 Manager bei der PD, erörtert, wie dies kostengünstig auch für kleinere Gebäude umgesetzt werden konnte. „Es wurden Systemgrundrisse beispielsweise für Gymnastik- oder Einfeld-Sporthallen entwickelt und eng mit der Bildungsbehörde und dem Fachamt „Bezirklicher Sportstättenbau“ abgestimmt. Mit der auf Bündelung und Standardisierung basierenden Rahmenvertragsausschreibung konnten für die innovativen Gebäudekonzepte budgetgerechte Angebote aus der Metropolregion erzielt werden.“

Das Verfahren war aufgrund folgender Merkmale erfolgreich:

  • die Ausschreibung reagierte mit der Standardisierung auf die angespannte Marktsituation,
  • die Zahl der gemeinsam zu vergebenden Gebäude in einer Ausschreibung wurde maximiert,
  • es wurden Planungs- und Bauleistungen für die schlüsselfertige Errichtung der Gebäude ausgeschrieben,
  • die Bauwirtschaft brachte Technologien und Erfahrungen in das Verfahren ein,
  • die Leistungsbeschreibung war schlank formuliert,
  • in der Ausschreibung wurden Beschreibungen der geometrischen, bauphysikalischen, nutzungsspezifischen und bewirtschaftungsspezifischen Anforderungen der Gebäude benannt, auf materielle Vorgaben wurde weitgehend verzichtet,
  • es wurden die Systemgrundrisse nach Anforderungen der Hamburger Schulbehörde vorgegeben (Unterschreitung der Raumvorgaben nach DIN 18032),
  • es wurden Varianten zur Fassadenausbildung vorgegeben sowie optional ein Bietervorschlag für die Fassadenausführung zugelassen,
  • es wurde verbindlich ein innovatives Energie- und Lüftungskonzepts für den energieeffizienten Betrieb der Hallen vorgegeben.

Kurz notiert – PD öffentlich

Wie kann die „E-Rechnung“ in einer Kommune eingeführt werden? Beispielhaft haben der Kämmerer des Landkreises Dahme-Spreewald und Mathias Grudzinski, Consultant bei der PD, ihre Erfahrungen aus dem gemeinsamen Projekt in der Ausgabe Juni/2017 des „gemeinderat“ beschrieben. Der zuvor erarbeitete Handlungsleitfaden war im Februar dieses Jahres an den Landrat festlich übergeben worden. Der Fachbeitrag hat bereits mehrere Kommunen und Landkreise veranlasst, den Landkreis Dahme-Spreewald zu den gemachten Erfahrungen und zu Empfehlungen zu kontaktieren.

In der dritten Auflage des Standardwerkes „Krankenhausmanagement“ aus dem MWV Medizinisch Wissenschaftlichen Verlag hat Burkhard Landré, Direktor bei der PD, den Beitrag „Neue Modelle zur Investitionsfinanzierung bei Krankenhäusern in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft“ veröffentlicht. Im „Krankenhausmanagement“ gehen rund 100 Autoren mit unterschiedlichen Aspekten auf die Professionalisierung der Entscheider und Gestalter in deutschen Krankenhäusern ein.

Im Juli wird Burkhard Landré im Rahmen der Vortragsreihe Gesundheitswirtschaft Brandenburg am 11. Juli 2017 in Potsdam zu „Partnerschaftsmodellen in der Medizintechnik“ referieren. Am 20. Juli 2017 wird er in Heidelberg während der Fachkonferenz „Wege zum erfolgreichen Krankenhausbau“ einen Vortrag zu Finanzierungsmodellen für öffentliche Klinken halten.

Der Neubau der Polizeistation Melsungen (Hessen) ist der Realisierung einen großen Schritt näher gekommen: Ende Mai wurden die Verträge des Landes Hessen mit dem privaten Partner für eine ÖPP unterzeichnet. PD hat während der Planung und Durchführung des Vergabeverfahrens unterstützt und die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durchgeführt.

Die wirtschaftlichste Beschaffungsvariante mithilfe eines standardisierten Rechenmodells zu ermitteln, kann in den Anwenderworkshops für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen gelernt werden. Das WU-Rechenmodell 2.0 ermöglicht es der öffentlichen Hand, die Optionen Miete, Kauf, Mietkauf, Leasing und ÖPP mit der konventionellen Beschaffung zu vergleichen. Die nächsten WU-Workshoptermine sind am 4./5. Juli in München sowie 19./20. Juli in Nürnberg. Die Teilnahme ist der öffentlichen Hand vorbehalten und kostenfrei. Weitere Termine sind auf Anfrage auch in Ihrer Region möglich!

Besuchen Sie uns auf XING! Das XING-Profil der PD wird regelmäßig aktualisiert – neue Nachrichten rund um die PD sind dort wöchentlich zu finden.

PD plant, die Webseite zu überarbeiten. Hierfür haben wir eine Ausschreibung für die erforderlichen grafischen und technischen Leistungen eines Relaunches veröffentlicht.

Aufgelesen

Mit den Kommunalfinanzen wird in Gemeinden mit höherer Verschuldung seltener nachhaltig umgegangen, hat eine Befragung des „Neuen Kämmerer“ ergeben. Außerdem beurteilen diese Gemeinden den Einfluss externer Rahmenbedingungen und Entwicklungen auf die Haushaltsentwicklung gravierender, als Gemeinden mit geringerer Verschuldung. Insgesamt wird die Haushaltslage von den 650 Kommunen als positiv eingeschätzt.

Die Anforderungen an die politisch-administrativen Strukturen in Deutschland zur digitalen Transformation beleuchtet der Trendreport 2017 der ProPressVerlagsgesellschaft, den sie gemeinsam mit Prognos erstellt haben. Auf der Basis von Literaturanalysen und Interviews kommen die Autoren zu dem Schluss, dass technisch bereits viel umgesetzt wurde – die strukturellen Herausforderungen für die Verwaltungen bestehen aber unverändert weiter (siehe auch unser Beitrag am Anfang des Newsletters).