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nachfolgend erhalten Sie heute aktuelle Nachrichten, die über die Welt von Öffentlich-Privaten Partnerschaften hinausgehen:

Aktuelles

Bund gründet Inhouse-Berater für die öffentliche Verwaltung


Herr Beemelmans, Sie sind einer der drei Geschäftsführer der neuen PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH. Warum gründet der Bund eine lnhouse-Beratung?

Er tut dies, um einen unmittelbaren Zugriff auf uns zu haben und so öffentliche Aufträge schneller und einfacher vergeben zu können. Das ist ein großer Hebel angesichts der nötigen Investitionen, sei es im Wohnungsbau, der Optimierung von Verwaltungsprozessen oder bei den vielen weiteren öffentlichen Themen, die uns täglich begegnen. Dadurch, dass der Bund jetzt unser halbstaatliches in ein staatliches Unternehmen umgebaut hat, können wir für unsere öffentlichen Gesellschafter auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene „inhouse" tätig werden.

Gibt es nicht schon genügend Berater für die öffentliche Hand?

Vielleicht. Aber nur sehr wenige haben ausschließlich öffentliche Gesellschafter und beraten damit von der und für die öffentliche Hand. Unsere Kollegen kommen zum Teil selbst aus der Verwaltung und kennen deren Herausforderungen besser als die meisten anderen Berater.

Was hat der Bürger davon, dass der Staat Aufträge an Sie vergibt?

Wir unterstützen unsere öffentlichen Auftraggeber dabei, den wirtschaftlichsten Weg für die Projekte zu finden und Ausschreibungen und Vergaben so zu gestalten, dass später keine hohen Nachträge von Unternehmen folgen. Der Bürger „bemerkt“ uns, wenn etwa Kitas oder Schulen so geplant werden, dass sie fristgemäß und im vorgesehenen Kostenrahmen abgeschlossenen werden. Dazu tragen effiziente Verwaltungsstrukturen bei. Auch das spürt der Bürger, z.B. bei der schnelleren Beantwortung einer Anfrage oder Bearbeitung seines neuen Ausweises.

Wie wollen Sie es schaffen, deutschlandweit für die öffentliche Hand tätig zu sein?

Bereits jetzt sind unsere Berater in ganz Deutschland für Bund, Länder und Kommunen tätig. Aber es stimmt, wir brauchen weitere Mitarbeiter, um auch die vielfältiger gewordenen Anfragen bearbeiten zu können. Dabei beraten wir oft nur initial, beispielsweise mithilfe eines vom Bund für Infrastrukturinvestitionen aufgesetzten Programms. Danach geht die Begleitung der Umsetzung oft in die Hände regional ansässiger Berater über. Bedarf haben wir trotzdem an neuen Kollegen – und werden deshalb im März auch neue Räume beziehen. Dort können dann bis zu 100 Kollegen arbeiten.

Was ist Ihr Ziel?

Die öffentliche Verwaltung steht vor tiefgreifenden Veränderungsprozessen. Wir wollen wirtschaftliche und qualitätsvolle Lösungen entwickeln und damit einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung leisten. Transparenz, Nachhaltigkeit und moderne organisatorische Standards sind Kernelemente unserer Arbeit. Ab März werden wir wieder regelmäßig in unserem Newsletter Blickpunkt-PD über die Fragen der Verwaltung und die Antworten der PD berichten.