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Die Sommerferien lassen vielleicht den einen oder anderen Urlauber in Gegenden reisen, in denen selbst in Deutschland im Notfall nicht immer gleich ein Krankenhaus in der Nähe ist. Damit die Versorgungsdichte erhalten bleibt, sollten gerade öffentliche Krankenhäuser Prozesse effizienter strukturieren – denn am Einsatz für die Patienten gibt es nichts zu sparen. Lesen Sie heute von Chancen und neuen Lösungen für die öffentlichen Kliniken – aber auch von sicheren IT-Strukturen für den Landtag in Schleswig-Holstein und unseren neuen öffentlichen Gesellschaftern! Wir wünschen Ihnen einen sorgenfreien Sommer!

Öffentliche Krankenhäuser fit für den Wettbewerb machen

Die öffentlichen Krankenhäuser nehmen neben freigemeinnützigen und privaten Trägern einen wichtigen Platz in der Gesundheitsversorgung ein. Damit diese Pluralität gewahrt bleibt, müssen sich Krankenhäuser in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft wettbewerbsfähig machen.

Die Situation für die Krankenhäuser im Eigentum der Landkreise oder kreisfreien Städte ist jedoch nicht günstig. Aktuelle Analysen zeigen, dass fast jede zehnte Klinik im Jahr 2016 vor der Insolvenz stand, gut jede fünfte Klinik wies für das Jahr 2015 einen defizitären Jahresabschluss aus. Der hohe Aufwand für Material und Personal belässt den kommunalen und Universitäts-Kliniken von den abrechenbaren Behandlungskosten nur einen Bruchteil von 5 Prozent beispielsweise für Instandhaltungen. Doch durch Einsparungen oder den Rückgriff auf Fremdkapital kann der notwendige qualitative Versorgungsstand auf Dauer nicht angemessen erhalten bleiben.

Eine Lösung sollte vielmehr darin bestehen, Prozessabläufe im Klinikbetrieb zu optimieren. Beispielsweise können mithilfe baulicher Veränderungen Behandlungsabläufe so angepasst werden, dass durch die zeitlichen und betrieblichen Einsparungen die hierfür notwendigen Baumaßnahmen refinanzierbar werden. Exemplarisch hat die PD dies beim Universitätsklinikum Schleswig-Holstein konzipiert und begleitet nun die entsprechende Umsetzung.

Des Weiteren können nicht nur Maximalversorger, sondern auch kommunale Kliniken durch die Einbindung von privaten Kooperationspartnern moderne Medizintechnik zur Verbesserung der Versorgungsqualität langfristig verfügbar machen. Gleichzeitig entstehen Chancen aus der Vernetzung mit ambulanten Einrichtungen. Gerade in großflächigen Versorgungsgebieten können Synergien dem Anspruch der Daseinsvorsorge gerecht werden. PD unterstützt mit unterschiedlichen Ansätzen für die öffentliche Gesundheitsversorgung derzeit Kliniken unter anderem in Braunschweig, München, Hannover und Coburg.

BImA und DGUV sind neue Gesellschafter der PD

Die PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH freut sich über zwei neue Gesellschafter der Gruppe „öffentlich-rechtliche Gesellschafter“!

Mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben AöR (BImA), die ressortübergreifend für das einheitliche Immobilienmanagement innerhalb der Bundesverwaltung zuständig ist, verbindet die PD bereits eine Vielzahl von Projekten im Hochbaubereich, beispielsweise bei dem kurz vor der Eröffnung stehenden Neubau des „Futurium“ in Berlin. Den mit dem Nachhaltigkeitszertifikat in Gold ausgezeichneten Neubau des Berliner Dienstsitzes des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat die PD ebenfalls im Auftrag der BImA beratend begleitet.

Auch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) konnte als neuer Gesellschafter des Unternehmens gewonnen werden! Die DGUV ist der gemeinsame Spitzenverband für die neun gewerblichen Berufsgenossenschaften und die siebenundzwanzig Unfallkassen. Als Gesellschafter der PD können die BImA und die DGUV Beratungsleistungen der PD ohne Ausschreibung im Rahmen der Inhouse-Vergabe beauftragen.

Landtagsverwaltung beauftragt die PD mit der Evaluierung der IT-Sicherheit

Die PD und das Fraunhofer-Institut FOKUS haben im Auftrag des Schleswig-Holsteinischen Landtages die IT-Sicherheit der Landtagsverwaltung evaluiert und ein IT-Sicherheitskonzept erstellt.

Für die Analyse des Zustands der Informationssicherheit der Landtagsverwaltung wurden örtliche Aspekte (Gebäude, Serverräume, Verkabelung und IT-Verkabelung) und technische Infrastrukturen (Server und Datennetze) berücksichtigt. Das IT-Sicherheitskonzept wurde gemäß BSI-Standard 100-2 erarbeitet und enthält einen Realisierungsplan zur Umsetzung notwendiger Maßnahmen inklusive einer ersten Kostenschätzung.

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden sich auf unserer Referenzseite.

Kurz notiert – PD öffentlich

Die PD wird im Online-Branchenführer des Magazins „der gemeinderat“ als „Top-Anbieter“ in der Kommunalberatung geführt: Das Anbieterverzeichnis weist auf die Beratungsexpertise der PD bei der Konzeption, Planung und Umsetzung von Vorhaben in den Bereichen Infrastruktur, Gesundheitswesen, Öffentliche IT und Verwaltungsmodernisierung hin. Im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen bietet die PD Institutionen der öffentlichen Hand eine kostenfreie Beratung bei Investitionsvorhaben.

Der Beitrag „Neue Modelle zur Investitionsfinanzierung bei Krankenhäusern in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft“ von Burkhard Landré, Direktor bei der PD, ist in einem Sonderheft der MWV Medizinisch Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft erschienen. Der Beitrag ist Teil des Standardwerkes „Krankenhausmanagement“ des gleichen Verlags, in dem rund 100 Autoren mit unterschiedlichen Aspekten auf die Professionalisierung der Entscheider und Gestalter in deutschen Krankenhäusern eingehen. Das Sonderheft kann kostenfrei bei Anja Tannhäuser, Leiterin Marketing & Kommunikation bei der PD, bestellt werden.

Im Rahmen der Vortragsreihe Gesundheitswirtschaft Brandenburg am 11. Juli 2017 in Potsdam referierte Burkhard Landré zu „Partnerschaftsmodellen in der Medizintechnik“, am 20. Juli 2017 hielt er in Heidelberg während der Fachkonferenz „Wege zum erfolgreichen Krankenhausbau“ einen Vortrag zu „Finanzierungsmodellen für öffentliche Klinken“. Über die anstehenden Veranstaltungen mit PD-Beteiligung, beispielsweise den Gemeindekongress NRW und den Gesundheitswirtschaftskongress, informieren wir auf unserer Homepage.

Besuchen Sie uns auf XING! Das XING-Profil der PD wird regelmäßig aktualisiert – beispielsweise um einen Rückblick auf die bisher in diesem Jahr durchgeführten Anwenderworkshops zum WU-Rechenmodell 2.0. Das WU-Rechenmodell 2.0 ermöglicht es der öffentlichen Hand, die Optionen Miete, Kauf, Mietkauf, Leasing und ÖPP mit der konventionellen Beschaffung zu vergleichen. Die nächsten Termine für Vertreter der öffentlichen Hand werden in diesem Newsletter und auf unserer Webseite zum WU-Rechenmodell angekündigt. Auf Anfrage sind die kostenfreien Workshops auch in Ihrer Region möglich!

Aufgelesen

Die kommunalen Spitzenverbände haben ihre Prognose der Kommunalfinanzen bis 2020 veröffentlicht. Der Bericht sieht die Finanzlage der Kommunen insgesamt positiv, verlangt jedoch von Bund und Ländern höhere Investitionen und zusätzliche Finanzmittel aufgrund steigender Sozialausgaben. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) geht in einem aktuellen Positionspapier einen Schritt weiter und fordert eine „Infrastrukturoffensive“. Die kommunale Investitionskraft soll gestärkt und neue Finanzierungsmodelle geschaffen werden. Das Potenzial von ÖPP-Modellen bei dem Bau und der Sanierung wichtiger Infrastruktureinrichtungen und Autobahnen sieht der DStGB bei Weitem noch nicht ausgeschöpft.

Über den Stand der Umsetzung des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes in den Ländern berichtet das Bundesministerium der Finanzen in einem aktuellen Papier. Nach den von den Ländern vorgelegten Übersichten waren Ende Juni 2017 fast 3,1 Milliarden Euro des Gesamtvolumens mit konkreten Investitionsmaßnahmen verplant. Dies waren rund 87 Prozent der vom Bund bereitgestellten Finanzmittel in Höhe von 3,5 Mrd. Euro. Die bereits verplanten Bundesmittel verteilen sich auf knapp 10.600 Maßnahmen.

Mehrere kürzlich veröffentlichte Studien ermöglichen eine Situationsbeschreibung der Krankenhäuser in Deutschland: Die „Roland Berger-Krankenhausstudie“ sieht die Kliniken in einem Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit, digitaler zu werden, und fehlenden Investitionsmitteln für eine moderne und sichere IT-Infrastruktur. Der „Krankenhaus Rating Report 2017“ von RWI und dem Institute for Healthcare Business in Kooperation mit Deloitte bilanziert für das im Bericht untersuchte Jahr 2015 eine leichte Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage deutscher Krankenhäuser im Vergleich zum Vorjahr. Sogar einen fahrlässigen Umgang mit ihren Finanzen bescheinigt die Studie „Krankenhäuser im Vergleich“ von PricewaterhouseCoopers den Kliniken.