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in unseren aktuellen Nachrichten berichten wir heute über schnelle Rentenakten und den täglichen Einsatz für eine nachhaltige Zukunft. Auf einer Reihe von Veranstaltungen im April und Mai können wir darüber ins Gespräch kommen. Sollten Sie den monatlichen PD-Newsletter in Zukunft nicht mehr erhalten wollen, senden Sie uns bitte einfach eine Mail.

Millionen Rentenakten schneller zugänglich

Schneller Aktenzugriff und erhöhte Gesamtwirtschaftlichkeit – das waren die Ziele der Strategischen Servicepartnerschaft, die Partnerschaft Deutschland 2011 mit der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund) entwickelt hat. Ein privater Partner sollte hierfür mit der Übernahme und dem Betrieb des überwiegenden Teils des Papierarchivs beauftragt werden. Die ersten Akten wurden im Juli 2013 von der Iron Mountain GmbH übernommen. Jetzt folgte im Januar 2017 die letzte von mehreren Millionen vereinbarter Akten in das unter Hochsicherheitsbedingungen geführte Archiv. Das von beiden Partnern als erfolgreich bezeichnete Partnerschaftsmodell basiert auf einer ausgewogenen Risikoverteilung und einer Verlässlichkeit fördernden Anreizsystematik.

Was bedeutet Zukunft?

Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben wir heute für unser künftiges Leben? Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung geben hierfür Empfehlungen. Partnerschaft Deutschland setzt dies als Dach über alle Aktivitäten unseres öffentlichen Unternehmens. Mit unserer strategischen Beratung für wirksame Verwaltungsmodernisierungen oder der Begleitung bei umweltfreundlichen Infrastrukturvorhaben geben wir Beispiele, dass die öffentliche Hand ihre Aufgaben wirtschaftlich und noch für spätere Generationen nachhaltig erfüllen kann.

Neben unserer Beratungsarbeit basiert unser Handeln auf vier Nachhaltigkeitssäulen: (1) Im Rahmen unseres ökologischen Engagements haben wir in den Jahren 2016 und 2017 heimische Bäume in der Region Brandenburg gepflanzt. (2) Die PD hat die Charta der Vielfalt unterzeichnet und lebt und fördert die Vielfalt des Zusammenlebens. (3) Wir erfüllen seit 2013 die Entsprechenserklärung des Deutschen Nachhaltigkeitskodexes und unterstützen andere öffentliche Unternehmen als Mentor. (4) Und während unserer Büro- und Beraterarbeit achten wir auf einen sparsamen Umgang mit Ressourcen wie Papier und Energie und nutzen – wenn möglich – alternative Besprechungsmedien.

PD begrüßt die VBL als neuen Gesellschafter

Die PD freut sich, die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) als neuen Gesellschafter des Unternehmens gewonnen zu haben. Die VBL mit Sitz in Karlsruhe ist eine vom Bund und den Ländern getragene Versorgungseinrichtung für die Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes. Sie gewährt Leistungen der betrieblichen Altersvorsorge. Als Gesellschafter kann die VBL Beratungsleistungen bei PD ohne Ausschreibung im Rahmen der Inhouse-Vergabe beauftragen.

Die VBL ist der erste Gesellschafter der PD in der Gruppe „4“, der öffentlich-rechtlichen Körperschaften. Bisherige Anteilseigner sind neben dem Bund als Hauptgesellschafter (Gruppe „1“) und den vier Bundesländern Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein (Gruppe „2“) die drei Kommunalen Spitzenverbände („3“). Ein Gesellschaftsbeitritt für Institutionen der öffentlichen Hand ist jederzeit möglich.

Kommunale Feuerwachen

Die Gemeinde Stemwede hat – begleitet von der PD – die Planung, den schlüsselfertigen Neubau, die Bauzwischen- und langfristige Endfinanzierung sowie ausgewählte Leistungen des technischen Gebäudebetriebs für fünf Feuerwehrgerätehäuser in verschiedenen Ortsteilen der Gemeinde Stemwede, davon eines mit angegliederter Rettungswache des Kreises Minden-Lübbecke, ausgeschrieben. Partnerschaft Deutschland begleitet die Gemeinde im Vergabeverfahren für eine Öffentlich-Private Partnerschaft. Erfolgreich hat die neue Feuerwache Krefeld, die gleichfalls nach einer funktionalen Leistungsbeschreibung erstellt wurde, gerade ihr 1-jähriges Betriebsjubiläum gefeiert. Die Stemweder Rettungskräfte können auf also gute ÖPP-Erfahrung bauen.

Kurz notiert – PD öffentlich

Die wirtschaftlichste Beschaffungsvariante mithilfe eines standardisierten Rechenmodells zu ermitteln, kann in den Anwenderworkshops für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen gelernt werden. Das WU-Rechenmodell 2.0 ermöglicht es der öffentlichen Hand, die Optionen Miete, Kauf, Mietkauf, Leasing und ÖPP mit der konventionellen Beschaffung zu vergleichen. Die nächsten WU-Workshoptermine sind am 25./26. April 2017 in Leipzig, 4./5. Juli in München sowie 19./20. In Nürnberg. Die Teilnahme ist der öffentlichen Hand vorbehalten und kostenfrei. Weitere Termine sind auf Anfrage auch in Ihrer Region möglich!

Anfang Mai können Sie uns auf dem 14. OSV-Kommunalkongress in Potsdam an unserem Informationstand treffen. Am 4. Mai werden auf der Jahrestagung „Öffentliches Bauen“ in Frankfurt am Main unsere Kollegen die Bundesbauprojekte BMBF-Neubau und Futurium in Berlin vorstellen. Außerdem können Erstanwender oder erfahrene Experten das WU-Rechenmodell in einem Show-Room testen. Hören Sie in einem weiteren Forum von unseren Erfahrungen bei der Beratung von Wohnungsbauprojekten. Die Teilnahme für Vertreter der öffentlichen Hand ist kostenfrei.

Bereits Ende März war PD mit einem Podiumsbeitrag zu Gast auf der Fachkonferenz der Bundes-SGK „Digitale Agenda in den Kommunen. Infrastruktur für morgen – heute erhalten“ in Leipzig.

Über die Möglichkeiten, die PD als Inhouse-Berater ausschreibungsfrei zu beauftragen, berichteten wir in einem Beitrag in der KOPO 3-2017 „Inhouse-Beratung der PD ermöglicht schnelle und wirtschaftliche Projekte“.

Aufgelesen

Laut einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung sollen Kommunen Gelder, die der Bund für zusätzliche Investitionen in kommunale Infrastruktur bereitstellt, nicht in Anspruch nehmen können. Ein Grund dafür soll –– u.a. die fehlende Personalausstattung in den Bau- und Planungsämtern sein.

Im Weißbuch zu Digitalen Plattformen fasst das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Ergebnisse ihrer gesamtgesellschaftlichen Konsultationen zu einem Ordnungsrahmen für diese „Treiber vielfältiger Entwicklungen“ zusammen. Berücksichtigt werden sollen dabei: – inklusives Wachstum, – Investitionen, – Innovationen, – fairer Wettbewerb, – individuelle Grundrechte und – Datensouveränität.