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wir möchten Sie nach der Sommerpause über die aktuellen Nachrichten aus der Welt der Öffentlich-Privaten Partnerschaften informieren. Unseren Newsletter erhalten Sie nun wieder in gewohnter monatlicher Erscheinungsweise.

Aktuelles

Hochmodern durch ÖPP: Main-Taunus-Kliniken eingeweiht

Voraussichtlich noch in diesem Monat werden die Mitarbeiter und Patienten in einen Neubau der Main-Taunus-Kliniken in Hofheim einziehen können, dessen erster Bauabschnitt im Juli offiziell eingeweiht worden war. Das 60 Millionen-Euro-Projekt wird in Öffentlich-Privater Partnerschaft (ÖPP) realisiert. Nach dem Umzug soll der benachbarte Altbau abgerissen und mit dem Bau des vierten Pavillons und der Eingangshalle begonnen werden. „Das ist das modernste Krankenhaus der gesamten Bundesrepublik“, lobte Klinik-Geschäftsführer Dr. Tobias Kaltenbach den Neubau, in dem Abteilungen von überregionaler Bedeutung wie ein Herzkatheter-Labor, ein Schlaflabor sowie eine so genannte „Stroke Unit“ für Schlaganfallpatienten untergebracht sind.

Ausbau der A 7 beginnt

Der Ausbau der A 7 zwischen Neumünster und Hamburg auf sechs beziehungsweise acht Spuren hat am 1. September 2014 begonnen. Der Bau des 65 Kilometer langen Abschnitts der wichtigen Nord-Süd-Achse zwischen den Autobahndreiecken Bordesholm und Hamburg-Nordwest wird als Verfügbarkeitsmodell realisiert: Der Bund hat die Planung, den Bau, die Finanzierung und die Instandhaltung für einen Zeitraum von 30 Jahren an ein Konsortium der Unternehmen HOCHTIEF PPP Solutions und dem regionalen mittelständischen Unternehmen KEMNA BAU sowie dem niederländischen Infrastrukturfonds DIF übertragen. Die Arbeiten sollen Ende 2018 abgeschlossen sein. Das Projektvolumen beträgt insgesamt 600 Millionen Euro.

PPP-Task-Force Sachsen-Anhalt überraschend aufgelöst

Obwohl der sachsen-anhaltinische Finanzstaatssekretär Jörg Felgner PPP-Projekte für erfolgreich hält, erklärte er Mitte August „er müsse zur Kenntnis nehmen, dass das nicht mehr gewollt ist“. Unter anderem aufgrund der Stellungnahmen des Landesrechnungshofes (LRH) und des Finanzausschusses des Landtags wurde daher nun die beim Finanzministerium des Landes angesiedelte PPP-Task-Force aufgelöst.

Im Jahresbericht 2013 hatte der LRH die Untersuchungsergebnisse für fünf konventionelle und vier ÖPP-Projekte vorgestellt. Nach Ansicht des Rechnungshofes gibt es sowohl bei den Bauzeiten und Baukosten als auch bei den Qualitäten keine relevanten Unterschiede zwischen den ÖPP- und konventionell realisierten Projekten. Eine Untersuchung hinsichtlich der eingetretenen Haushaltsbelastung und der gesamten Lebenszykluskosten hatten die Rechnungsprüfer hingegen nicht vorgenommen.

Kritisiert wurde vom LRH insbesondere die Komplexität der Vertragswerke und der ÖPP-Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen für viele kommunale und Landesvertreter. Gleichzeitig wird vermutet, dass sich öffentliche Auftraggeber eventuell durch ÖPP mehr „gönnen“ als sie sich leisten können und dafür langfristig Mittel binden. Eine Abkehr von ÖPP-Projekten fordern die Berichterstatter allerdings nicht. Sie empfehlen abschließend sogar, für alle öffentlichen Sanierungs- und Bauvorhaben stets eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung auf Lebenszyklusbasis vorzunehmen, um „die für sie [die öffentlichen Haushalte] wirtschaftlichste Variante zu wählen“. Bei Öffentlich-Privaten Partnerschaften muss bereits jetzt eine solche Gesamtkostenkalkulation in Form einer Lebenszyklusanalyse grundsätzlich vorausgegangen sein.

Weißrussland plant ÖPP-Gesetz

Um die nachhaltige Entwicklung der sozialen Infrastruktur zu sichern und zu verbessern sowie kleine und mittlere Unternehmen zu fördern, wird Weißrussland im nächsten Jahr ein geplantes ÖPP-Gesetz verabschieden. Experten der United Nation Economics Commission for Europe (UNECE) und der International Finance Corporation (IFC) haben den vorliegenden Entwurf mit Wirtschaftsvertretern und Unternehmerverbänden abgestimmt. Die ÖPP Deutschland AG hatte die UNECE bei dem Prozess des Aufbaus einer PPP Task Force fachlich unterstützt.

Klinikum Bremen Mitte: Teurer und später fertig

Es sollte ein ÖPP-Pilotprojekt im Krankenhauswesen werden, scheiterte 2008 jedoch – im Wesentlichen deshalb, weil eine Bürgschaft seitens der Hansestadt Bremen nicht zugesichert wurde. Das neue Klinikum Bremen Mitte war damals als ÖPP von Privaten für 192 Millionen Euro inklusive einer mindestens 20-jährigen Betriebsphase als Festpreis angeboten worden und sollte bis 2011 fertiggestellt werden.

Stattdessen beschloss die Hansestadt, das neue Krankenhaus konventionell zu realisieren und hat damit inzwischen viel Geld und Zeit verloren: Die Arbeiten begannen verspätet im Jahre 2012, so dass erst 2013 Richtfest gefeiert werden konnte. Zu diesem Zeitpunkt sollte ursprünglich bereits die Betriebsphase beginnen. Die Kosten haben sich während dieser Zeit auf 265 Millionen Euro erhöht, mit weiteren Kosten in Höhe von 16 Millionen Euro wird derzeit gerechnet. Die Hansestadt Bremen hat für das Projekt nun eine Bürgschaft in Höhe von 200 Millionen Euro gestellt. Frühestens Ende 2017 wird das Krankenhaus voraussichtlich in Betrieb gehen können.

Ein Untersuchungsausschuss soll sich jetzt mit den Gründen für die Verzögerungen und Kostensteigerungen beschäftigen.

Hochmodern durch ÖPP: Main-Taunus-Kliniken eingeweiht

Voraussichtlich noch in diesem Monat werden die Mitarbeiter und Patienten in einen Neubau der Main-Taunus-Kliniken in Hofheim einziehen können, dessen erster Bauabschnitt im Juli offiziell eingeweiht worden war. Das 60 Millionen-Euro-Projekt wird in Öffentlich-Privater Partnerschaft (ÖPP) realisiert. Nach dem Umzug soll der benachbarte Altbau abgerissen und mit dem Bau des vierten Pavillons und der Eingangshalle begonnen werden. „Das ist das modernste Krankenhaus der gesamten Bundesrepublik“, lobte Klinik-Geschäftsführer Dr. Tobias Kaltenbach den Neubau, in dem Abteilungen von überregionaler Bedeutung wie ein Herzkatheter-Labor, ein Schlaflabor sowie eine so genannte „Stroke Unit“ für Schlaganfallpatienten untergebracht sind.

Ausbau der A 7 beginnt

Der Ausbau der A 7 zwischen Neumünster und Hamburg auf sechs beziehungsweise acht Spuren hat am 1. September 2014 begonnen. Der Bau des 65 Kilometer langen Abschnitts der wichtigen Nord-Süd-Achse zwischen den Autobahndreiecken Bordesholm und Hamburg-Nordwest wird als Verfügbarkeitsmodell realisiert: Der Bund hat die Planung, den Bau, die Finanzierung und die Instandhaltung für einen Zeitraum von 30 Jahren an ein Konsortium der Unternehmen HOCHTIEF PPP Solutions und dem regionalen mittelständischen Unternehmen KEMNA BAU sowie dem niederländischen Infrastrukturfonds DIF übertragen. Die Arbeiten sollen Ende 2018 abgeschlossen sein. Das Projektvolumen beträgt insgesamt 600 Millionen Euro.

PPP-Task-Force Sachsen-Anhalt überraschend aufgelöst

Obwohl der sachsen-anhaltinische Finanzstaatssekretär Jörg Felgner PPP-Projekte für erfolgreich hält, erklärte er Mitte August „er müsse zur Kenntnis nehmen, dass das nicht mehr gewollt ist“. Unter anderem aufgrund der Stellungnahmen des Landesrechnungshofes (LRH) und des Finanzausschusses des Landtags wurde daher nun die beim Finanzministerium des Landes angesiedelte PPP-Task-Force aufgelöst.

Im Jahresbericht 2013 hatte der LRH die Untersuchungsergebnisse für fünf konventionelle und vier ÖPP-Projekte vorgestellt. Nach Ansicht des Rechnungshofes gibt es sowohl bei den Bauzeiten und Baukosten als auch bei den Qualitäten keine relevanten Unterschiede zwischen den ÖPP- und konventionell realisierten Projekten. Eine Untersuchung hinsichtlich der eingetretenen Haushaltsbelastung und der gesamten Lebenszykluskosten hatten die Rechnungsprüfer hingegen nicht vorgenommen.

Kritisiert wurde vom LRH insbesondere die Komplexität der Vertragswerke und der ÖPP-Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen für viele kommunale und Landesvertreter. Gleichzeitig wird vermutet, dass sich öffentliche Auftraggeber eventuell durch ÖPP mehr „gönnen“ als sie sich leisten können und dafür langfristig Mittel binden. Eine Abkehr von ÖPP-Projekten fordern die Berichterstatter allerdings nicht. Sie empfehlen abschließend sogar, für alle öffentlichen Sanierungs- und Bauvorhaben stets eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung auf Lebenszyklusbasis vorzunehmen, um „die für sie [die öffentlichen Haushalte] wirtschaftlichste Variante zu wählen“. Bei Öffentlich-Privaten Partnerschaften muss bereits jetzt eine solche Gesamtkostenkalkulation in Form einer Lebenszyklusanalyse grundsätzlich vorausgegangen sein.

Weißrussland plant ÖPP-Gesetz

Um die nachhaltige Entwicklung der sozialen Infrastruktur zu sichern und zu verbessern sowie kleine und mittlere Unternehmen zu fördern, wird Weißrussland im nächsten Jahr ein geplantes ÖPP-Gesetz verabschieden. Experten der United Nation Economics Commission for Europe (UNECE) und der International Finance Corporation (IFC) haben den vorliegenden Entwurf mit Wirtschaftsvertretern und Unternehmerverbänden abgestimmt. Die ÖPP Deutschland AG hatte die UNECE bei dem Prozess des Aufbaus einer PPP Task Force fachlich unterstützt.

Klinikum Bremen Mitte: Teurer und später fertig

Es sollte ein ÖPP-Pilotprojekt im Krankenhauswesen werden, scheiterte 2008 jedoch – im Wesentlichen deshalb, weil eine Bürgschaft seitens der Hansestadt Bremen nicht zugesichert wurde. Das neue Klinikum Bremen Mitte war damals als ÖPP von Privaten für 192 Millionen Euro inklusive einer mindestens 20-jährigen Betriebsphase als Festpreis angeboten worden und sollte bis 2011 fertiggestellt werden.

Stattdessen beschloss die Hansestadt, das neue Krankenhaus konventionell zu realisieren und hat damit inzwischen viel Geld und Zeit verloren: Die Arbeiten begannen verspätet im Jahre 2012, so dass erst 2013 Richtfest gefeiert werden konnte. Zu diesem Zeitpunkt sollte ursprünglich bereits die Betriebsphase beginnen. Die Kosten haben sich während dieser Zeit auf 265 Millionen Euro erhöht, mit weiteren Kosten in Höhe von 16 Millionen Euro wird derzeit gerechnet. Die Hansestadt Bremen hat für das Projekt nun eine Bürgschaft in Höhe von 200 Millionen Euro gestellt. Frühestens Ende 2017 wird das Krankenhaus voraussichtlich in Betrieb gehen können.

Ein Untersuchungsausschuss soll sich jetzt mit den Gründen für die Verzögerungen und Kostensteigerungen beschäftigen.

Zur Sache

Zukunftsmodell: Interkommunale Dienstleistungen

Verlässlich und rechtssicher öffentliche Aufgaben zu gewährleisten, einen modernen Bürgerservice anzubieten und vermehrt digitale Verwaltungsangebote einzurichten – das sind aktuelle Herausforderungen der kommunalen Verwaltung in Deutschland. Vor dem Hintergrund einer schwierigen Haushaltslage und eines zunehmenden Fachkräftemangels sind neue und innovative Lösungen gefordert. Mithilfe von Kooperationen und gemeinsamen Dienstleistungszentren können Verwaltungen ihre Handlungsspielräume sichern und sich so besser und schneller modernisieren. Die Personalabrechnung, das Kassen- und Rechnungswesen, die IT-Infrastruktur und Entscheidungen in Rechtssachen sind geeignete Aufgabenfelder, die sich in einem Dienstleistungszentrum bündeln lassen.

Im Auftrag des Bundesfinanzministeriums hat die ÖPP Deutschland AG dafür die konzeptionellen und rechtlichen Grundlagen systematisch beschrieben. Außerdem wurde anhand zweier Fallbeispiele dargelegt, wie eine solche Aufgabenerledigung auf Kreisebene kooperativ gestaltet und umgesetzt werden kann. Beide Bände der Grundlagenarbeit „Dienstleistungszentren (DLZ) in Form von Öffentlich-Privaten Partnerschaften (ÖPP), insbesondere im interkommunalen Bereich“ sind kostenfrei zu beziehen unter www.pd-g.de/dlz.

Zehn Jahre Schul-ÖPP – Stadt Monheim hochzufrieden

Das erste ÖPP-Schulprojekt in Deutschland ist zehn Jahre alt. In einer Zwischenbilanz lobten Auftraggeber und Nutzer jetzt das Schulprojekt der Stadt Monheim. Bürgermeister Daniel Zimmermann sagte: „Wir sind als Stadt sehr zufrieden. Das ist auch das, was uns die Schulleitungen widerspiegeln.“ PPP sei aus einer Notsituation heraus geboren worden. Aber diese Zusammenarbeit hat nach den Worten Zimmermanns in den letzten Jahren exzellent funktioniert. Ähnlich zufrieden ist auch das städtische Gebäudemanagement, das besonders die permanente Verfügbarkeit der festangestellten Handwerker wie Sanitär- und Heizungsfachmann, Elektriker und Maler hervorhob. Aus Sicht des Auftragnehmers, der STRABAG Infrastrukturprojekt GmbH, wird in diesem Projekt eine wirkliche Partnerschaft gelebt.

Seit 2004 betreibt das Unternehmen die 13 Schulstandorte in Monheim. Dazu gehören 40 Gebäude mit einer Bruttogrundfläche von etwa 74.000 Quadratmetern, darunter auch 21 Sport- und Turnhallen. Ende 2006 waren alle Sanierungsmaßnahmen – unter anderem waren sieben Schulen PCB-belastet – abgeschlossen worden.

Die kontinuierliche Evaluation von ÖPP-Projekten ist auch ein Anliegen der Bundesregierung. So sollen dem Deutschen Bundestag regelmäßig Transparenzberichte zu Projekten während der Betriebsphase vorgelegt werden. Dafür seien einheitliche Kennzahlen zu entwickeln und eine Vergleichbarkeit mit der Bewertung konventioneller Projekte sicherzustellen. Die wirtschaftliche und qualitative Analyse des Projektverlaufes wird die auf kommunaler Ebene vorliegenden überwiegend positiven Rückmeldungen zu ÖPP-Bauprojekten unterstützen. In einer Kurzbefragung des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie im Februar 2014 gaben von 56 öffentlichen Projektverantwortlichen 80 Prozent an, ihre Entscheidung für ÖPP für richtig zu halten.

Zukunftsmodell: Interkommunale Dienstleistungen

Verlässlich und rechtssicher öffentliche Aufgaben zu gewährleisten, einen modernen Bürgerservice anzubieten und vermehrt digitale Verwaltungsangebote einzurichten – das sind aktuelle Herausforderungen der kommunalen Verwaltung in Deutschland. Vor dem Hintergrund einer schwierigen Haushaltslage und eines zunehmenden Fachkräftemangels sind neue und innovative Lösungen gefordert. Mithilfe von Kooperationen und gemeinsamen Dienstleistungszentren können Verwaltungen ihre Handlungsspielräume sichern und sich so besser und schneller modernisieren. Die Personalabrechnung, das Kassen- und Rechnungswesen, die IT-Infrastruktur und Entscheidungen in Rechtssachen sind geeignete Aufgabenfelder, die sich in einem Dienstleistungszentrum bündeln lassen.

Im Auftrag des Bundesfinanzministeriums hat die ÖPP Deutschland AG dafür die konzeptionellen und rechtlichen Grundlagen systematisch beschrieben. Außerdem wurde anhand zweier Fallbeispiele dargelegt, wie eine solche Aufgabenerledigung auf Kreisebene kooperativ gestaltet und umgesetzt werden kann. Beide Bände der Grundlagenarbeit „Dienstleistungszentren (DLZ) in Form von Öffentlich-Privaten Partnerschaften (ÖPP), insbesondere im interkommunalen Bereich“ sind kostenfrei zu beziehen unter www.pd-g.de/dlz.

Zahl des Monats

Zehn Jahre Schul-ÖPP – Stadt Monheim hochzufrieden

Das erste ÖPP-Schulprojekt in Deutschland ist zehn Jahre alt. In einer Zwischenbilanz lobten Auftraggeber und Nutzer jetzt das Schulprojekt der Stadt Monheim. Bürgermeister Daniel Zimmermann sagte: „Wir sind als Stadt sehr zufrieden. Das ist auch das, was uns die Schulleitungen widerspiegeln.“ PPP sei aus einer Notsituation heraus geboren worden. Aber diese Zusammenarbeit hat nach den Worten Zimmermanns in den letzten Jahren exzellent funktioniert. Ähnlich zufrieden ist auch das städtische Gebäudemanagement, das besonders die permanente Verfügbarkeit der festangestellten Handwerker wie Sanitär- und Heizungsfachmann, Elektriker und Maler hervorhob. Aus Sicht des Auftragnehmers, der STRABAG Infrastrukturprojekt GmbH, wird in diesem Projekt eine wirkliche Partnerschaft gelebt.

Seit 2004 betreibt das Unternehmen die 13 Schulstandorte in Monheim. Dazu gehören 40 Gebäude mit einer Bruttogrundfläche von etwa 74.000 Quadratmetern, darunter auch 21 Sport- und Turnhallen. Ende 2006 waren alle Sanierungsmaßnahmen – unter anderem waren sieben Schulen PCB-belastet – abgeschlossen worden.

Die kontinuierliche Evaluation von ÖPP-Projekten ist auch ein Anliegen der Bundesregierung. So sollen dem Deutschen Bundestag regelmäßig Transparenzberichte zu Projekten während der Betriebsphase vorgelegt werden. Dafür seien einheitliche Kennzahlen zu entwickeln und eine Vergleichbarkeit mit der Bewertung konventioneller Projekte sicherzustellen. Die wirtschaftliche und qualitative Analyse des Projektverlaufes wird die auf kommunaler Ebene vorliegenden überwiegend positiven Rückmeldungen zu ÖPP-Bauprojekten unterstützen. In einer Kurzbefragung des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie im Februar 2014 gaben von 56 öffentlichen Projektverantwortlichen 80 Prozent an, ihre Entscheidung für ÖPP für richtig zu halten.

Zwei weitere ÖPP-Verträge sind seit Anfang September auf der Transparenzplattform der ÖPP Deutschland AG einsehbar: Mit dem Vertragswerk zum Projekt „Entlastungsstraße Harsewinkel – Marienfelde“ wird der erste Vertrag eines kommunalen Straßenprojektes in Öffentlich-Privater Partnerschaft veröffentlicht. Der 17. ÖPP-Projektvertrag, der zugänglich gemacht wird, umfasst die Unterlagen zum Bau der Conrad-von-Ense-Schule im nordrhein-westfälischen Ense durch die STRABAG AG.

Das Thema ÖPP nimmt bei den bayerischen Kommunen einen hohen Stellenwert ein. „Zahlreiche Projekte im staatlichen und kommunalen Bauen zeugen davon, dass die Kommunen PPP einsetzen, um dringend anstehende Bauprojekte zu realisieren. Unser PPP-Leitfaden gibt den Kommunen wichtige Hinweise bei der Abwicklung ihrer Projekte“, sagte jetzt Innenminister Joachim Herrmann anlässlich des Erscheinens des fünften Teils des Bayerischen PPP-Leitfadens, der sich mit Beratungsleistungen bei ÖPP-Projekten befasst. Wie auch die vier anderen bereits veröffentlichten Teile dieser Reihe wurde dieser Leitfaden von einem Arbeitskreis, bestehend aus Vertretern von Ministerien, Kommunen, Verbänden, Wirtschaft und Banken, erarbeitet.

Die Forschungsarbeit „Entwicklung von Handlungsempfehlungen und Arbeitsmitteln für die Kalkulation betriebsphasenspezifischer Leistungen im Rahmen von PPP-Projekten im Schulbau“ wurde mit dem Förderpreis der GEFMA (GEFMA Deutscher Verband für Facility Management e.V.) in der Fachkategorie PPP im Schulbau ausgezeichnet. Die Dissertation von Philipp Stichnoth war in der Schriftenreihe Bauwirtschaft des gleichnamigen Instituts der Universität Kassel veröffentlicht worden.

Veröffentlichungen

Zwei weitere ÖPP-Verträge sind seit Anfang September auf der Transparenzplattform der ÖPP Deutschland AG einsehbar: Mit dem Vertragswerk zum Projekt „Entlastungsstraße Harsewinkel – Marienfelde“ wird der erste Vertrag eines kommunalen Straßenprojektes in Öffentlich-Privater Partnerschaft veröffentlicht. Der 17. ÖPP-Projektvertrag, der zugänglich gemacht wird, umfasst die Unterlagen zum Bau der Conrad-von-Ense-Schule im nordrhein-westfälischen Ense durch die STRABAG AG.

Das Thema ÖPP nimmt bei den bayerischen Kommunen einen hohen Stellenwert ein. „Zahlreiche Projekte im staatlichen und kommunalen Bauen zeugen davon, dass die Kommunen PPP einsetzen, um dringend anstehende Bauprojekte zu realisieren. Unser PPP-Leitfaden gibt den Kommunen wichtige Hinweise bei der Abwicklung ihrer Projekte“, sagte jetzt Innenminister Joachim Herrmann anlässlich des Erscheinens des fünften Teils des Bayerischen PPP-Leitfadens, der sich mit Beratungsleistungen bei ÖPP-Projekten befasst. Wie auch die vier anderen bereits veröffentlichten Teile dieser Reihe wurde dieser Leitfaden von einem Arbeitskreis, bestehend aus Vertretern von Ministerien, Kommunen, Verbänden, Wirtschaft und Banken, erarbeitet.

Die Forschungsarbeit „Entwicklung von Handlungsempfehlungen und Arbeitsmitteln für die Kalkulation betriebsphasenspezifischer Leistungen im Rahmen von PPP-Projekten im Schulbau“ wurde mit dem Förderpreis der GEFMA (GEFMA Deutscher Verband für Facility Management e.V.) in der Fachkategorie PPP im Schulbau ausgezeichnet. Die Dissertation von Philipp Stichnoth war in der Schriftenreihe Bauwirtschaft des gleichnamigen Instituts der Universität Kassel veröffentlicht worden.

Themenheft im „journalist“

Für die September-Ausgabe des Medienmagazins „journalist“ hat der Verlag Rommerskirchen gemeinsam mit der ÖPP Deutschland AG ein Themenheft „ÖPP“ herausgegeben. In der 16-seitigen Beilage werden verschiedene ÖPP-Projekte wie Schulen, Krankenhäuser, Straßen oder IT-Projekte vorgestellt, Hintergründe erläutert und Zusammenhänge erklärt. In einem Streitgespräch kommt ein ÖPP-Kritiker zu Wort, und es werden zahlreiche Kontaktdaten und Internetadressen rund um das ÖPP angeboten. Das gedruckte Heft senden wir Ihnen bei Interesse gerne zu.

Um die touristische Attraktivität des Staatsbades Bad Meinberg zu erhöhen, sucht der Landesverband Lippe ein privates Unternehmen, welches das Bad in Form eines Betreibermodells übernimmt. Der Aufgabenbereich des Partners soll sich dabei neben der Bereitstellung der gesamten Infrastruktur auch auf die Bereiche Qualitätsmanagement, Vertrieb und Marketing erstrecken.

Ende August 2014 lief die Bewerbungsfrist für den Neubau der Heinrich-Heine-Schule in Büdelsdorf ab. Die Stadt am Nord-Ostsee-Kanal hat die Planung und den schlüsselfertigen Neubau des Schulgebäudes sowie den Betrieb für einen Zeitraum von bis zu 25 Jahren als ÖPP-Projekt ausgeschrieben. Bis Ende September werden nun fünf Bewerber ausgesucht und aufgefordert, ein Angebot abzugeben.
 

Eine Übersicht über bereits laufende ÖPP-Infrastrukturprojekte in Deutschland liefert Ihnen die PPP-Projektdatenbank.
 

Auf der Internetseite ÖPP-Markt finden Sie darüber hinaus eine monatliche und halbjährliche Auswertung über die ÖPP-Projekte im Hoch- und Verkehrswegebau in Deutschland, sowohl nach Projektvolumen, Aufteilung über Bund-, Landes- und kommunale Projekte wie auch eine Aufteilung nach Sektoren (z. B. Bildung, Gesundheitswesen etc.).
 

Im Pressebereich können Sie den Newsletter monatlich nachlesen und finden außerdem Hinweise auf weitere Fachbeiträge zum Thema ÖPP.

Neue ÖPP-Projekte

Um die touristische Attraktivität des Staatsbades Bad Meinberg zu erhöhen, sucht der Landesverband Lippe ein privates Unternehmen, welches das Bad in Form eines Betreibermodells übernimmt. Der Aufgabenbereich des Partners soll sich dabei neben der Bereitstellung der gesamten Infrastruktur auch auf die Bereiche Qualitätsmanagement, Vertrieb und Marketing erstrecken.

Ende August 2014 lief die Bewerbungsfrist für den Neubau der Heinrich-Heine-Schule in Büdelsdorf ab. Die Stadt am Nord-Ostsee-Kanal hat die Planung und den schlüsselfertigen Neubau des Schulgebäudes sowie den Betrieb für einen Zeitraum von bis zu 25 Jahren als ÖPP-Projekt ausgeschrieben. Bis Ende September werden nun fünf Bewerber ausgesucht und aufgefordert, ein Angebot abzugeben.
 

Eine Übersicht über bereits laufende ÖPP-Infrastrukturprojekte in Deutschland liefert Ihnen die PPP-Projektdatenbank.
 

Auf der Internetseite ÖPP-Markt finden Sie darüber hinaus eine monatliche und halbjährliche Auswertung über die ÖPP-Projekte im Hoch- und Verkehrswegebau in Deutschland, sowohl nach Projektvolumen, Aufteilung über Bund-, Landes- und kommunale Projekte wie auch eine Aufteilung nach Sektoren (z. B. Bildung, Gesundheitswesen etc.).
 

Im Pressebereich können Sie den Newsletter monatlich nachlesen und finden außerdem Hinweise auf weitere Fachbeiträge zum Thema ÖPP.