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über folgende aktuelle Nachrichten aus der Welt der Öffentlich-Privaten Partnerschaften berichten wir Ihnen heute:

Aktuelles

Mit ÖPP raus aus den roten Zahlen

Die bauliche Sanierung der Klinikgebäude in Kooperation von öffentlicher Hand und privatem Partner ist ein Baustein des Konzeptes, um das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein zu konsolidieren. Wissenschaftsministerin Waltraud Wende präsentierte jetzt das von einer interministeriellen Arbeitsgruppe erarbeitete Maßnahmenprojekt im Kieler Landtag. Die bauliche Sanierung allein werde das Klinikum nicht konsolidieren, aber dazu beitragen, dass Arbeitsabläufe effizienter gestaltet werden können, so die Ministerin. Das Universitätsklinikum ist nicht nur einziger Maximalversorger Schleswig-Holsteins, sondern mit knapp 12.000 Mitarbeitern auch der größte Arbeitsgeber des Landes.

ÖPP statt Privatisierung von Kliniken

Erfolgreich umgesetzt wurde das ÖPP-Modell bei der Sanierung und dem Neubau der Hochtaunus-Kliniken. Statt einer Privatisierung werden diese als Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) realisiert. Damit können nach den Worten von Landrat Ulrich Krebs Wettbewerbsvorteile über gute Versorgungsleistungen und auch Servicequalitäten sowie über die örtliche Verfügbarkeit erzielt werden. Das Gesamtprojekt begann im Jahr 2011 und umfasst die Errichtung von zwei Klinikneubauten an den Standorten Bad Homburg und Usingen mit 335 bzw. 100 Betten und einem Investitionsvolumen von rund 200 Millionen Euro. Der komplette Neubau der beiden Kliniken als ÖPP ist bisher das bundesweit größte Projekt. Der in Rekordgeschwindigkeit erstellte Krankenhausbau in Bad Homburg wurde Ende 2013 übergeben. Nach einer mehrmonatigen Erprobungs- und Übergangsphase ist der Einzug im Frühjahr 2014 geplant.

Brandenburger Landtag zieht ins Stadtschloss

Die brandenburgische Landesregierung hat ihren neuen Dienstsitz im ehemaligen Stadtschloss in Potsdam am 21. Januar 2014 im Rahmen einer Feierstunde eingeweiht. Der in knapp viereinhalb Jahren als ÖPP geplante und erstellte Bau war Ende September dem Land Brandenburg übergeben worden. In der historischen Fassade des Schlosses wurden zahlreiche architektonische und städtebauliche Vorgaben umgesetzt. Dies war für das ÖPP-Projekt eine besondere Herausforderung, die aber durch die enge und gute Zusammenarbeit zwischen dem Bauherren und dem Bauunternehmen erfolgreich gemeistert wurde. Mitte Januar 2014 nutzten etwa 22.000 Bürger einen im Rahmen einen Tag der offenen Tür, um das neue Gebäude zu besichtigen.

Cybercrime gemeinsam bekämpfen

Das Bundeskriminalamt (BKA) will bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität zukünftig mit Banken zusammenarbeiten und hat deshalb eine neue Öffentlich-Private Partnerschaft auf den Weg gebracht: Um die in Wirtschaft und Wissenschaft vorhandene Fachkompetenz einzubeziehen, unterzeichnete das BKA eine Kooperationsvereinbarung mit der Commerzbank, der HypoVereinsbank und der ING-DiBa. Deren Expertise beim Schutz vor Betrug bei Bankgeschäften im Internet soll künftig von der öffentlichen Hand genutzt werden.

Mittelstand fordert mehr ÖPP

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft fordert eine stärkere partnerschaftliche Beteiligung privater Kapitalgeber, um den Investitionsstau in der öffentlichen Infrastruktur zu beseitigen. NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte bezeichnete ÖPP als „Modell der Zukunft“ und drängt auf die Bereitschaft von Politik, Wirtschaft und Investoren, ideologische Barrieren einzureißen. Besonders die positiven Erfahrungen aus den bereits laufenden Pilotprojekten mit hoher Qualität und Kosteneffizienz werden gelobt.

Thüringen richtet dauerhaft ÖPP-Kompetenzzentrum ein

Der Freistaat Thüringen hat nach erfolgreicher zweijähriger Erprobungsphase nun dauerhaft ein Kompetenzzentrum für Öffentlich-Private Partnerschaften bei der Thüringer Aufbaubank (TAB) eingerichtet. „Durch die Betrachtung des ganzen Lebenszyklus der ÖPP-Projekte vom Bau über den Betrieb bis zur Wiederverwertung erhöhen wir auch die Nachhaltigkeit beim Bauen,“ betonte Christian Carius, Thüringens Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, während der Vertragsunterzeichnung am 13. Februar 2014 in Erfurt. Das Zentrum wird vor allem die Kommunen und Landkreise des Freistaates beraten. Neben Thüringen haben sich bereits in Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein ÖPP-Kompetenzzentren und Projektbüros bewährt.

ÖPP Deutschland AG erweitert Vorstand

Claus Wechselmann, bisher Generalbevollmächtigter der ÖPP Deutschland AG, ist vom Aufsichtsrat der Gesellschaft zum 1. Februar 2014 zum neuen Mitglied des Vorstands bestellt worden. Damit wird der Bedeutung des von ihm verantworteten Bereiches „IT- und Dienstleistungspartnerschaften“ Rechnung getragen. Gemeinsam mit den bisherigen Mitgliedern Bernward Kulle und Dr. Johannes Schuy bildet er künftig den Vorstand. Der Fokus seiner Tätigkeit liegt weiterhin auf dem Bereich „IT- und Dienstleistungspartnerschaften“. Die Aktionäre des Unternehmens aus öffentlicher Hand und Wirtschaft begrüßten den Schritt des Aufsichtsrates. Bevor Claus Wechselmann im Jahr 2009 zur ÖPP Deutschland AG kam, war er bei der Siemens AG und der IBM Deutschland tätig. In unterschiedlichen Management-Funktionen in Deutschland und im Ausland hatte er Verantwortung für die Bereiche Beratung, Vertrieb und Geschäftsstrategie.

Mit ÖPP raus aus den roten Zahlen

Die bauliche Sanierung der Klinikgebäude in Kooperation von öffentlicher Hand und privatem Partner ist ein Baustein des Konzeptes, um das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein zu konsolidieren. Wissenschaftsministerin Waltraud Wende präsentierte jetzt das von einer interministeriellen Arbeitsgruppe erarbeitete Maßnahmenprojekt im Kieler Landtag. Die bauliche Sanierung allein werde das Klinikum nicht konsolidieren, aber dazu beitragen, dass Arbeitsabläufe effizienter gestaltet werden können, so die Ministerin. Das Universitätsklinikum ist nicht nur einziger Maximalversorger Schleswig-Holsteins, sondern mit knapp 12.000 Mitarbeitern auch der größte Arbeitsgeber des Landes.

ÖPP statt Privatisierung von Kliniken

Erfolgreich umgesetzt wurde das ÖPP-Modell bei der Sanierung und dem Neubau der Hochtaunus-Kliniken. Statt einer Privatisierung werden diese als Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) realisiert. Damit können nach den Worten von Landrat Ulrich Krebs Wettbewerbsvorteile über gute Versorgungsleistungen und auch Servicequalitäten sowie über die örtliche Verfügbarkeit erzielt werden. Das Gesamtprojekt begann im Jahr 2011 und umfasst die Errichtung von zwei Klinikneubauten an den Standorten Bad Homburg und Usingen mit 335 bzw. 100 Betten und einem Investitionsvolumen von rund 200 Millionen Euro. Der komplette Neubau der beiden Kliniken als ÖPP ist bisher das bundesweit größte Projekt. Der in Rekordgeschwindigkeit erstellte Krankenhausbau in Bad Homburg wurde Ende 2013 übergeben. Nach einer mehrmonatigen Erprobungs- und Übergangsphase ist der Einzug im Frühjahr 2014 geplant.

Brandenburger Landtag zieht ins Stadtschloss

Die brandenburgische Landesregierung hat ihren neuen Dienstsitz im ehemaligen Stadtschloss in Potsdam am 21. Januar 2014 im Rahmen einer Feierstunde eingeweiht. Der in knapp viereinhalb Jahren als ÖPP geplante und erstellte Bau war Ende September dem Land Brandenburg übergeben worden. In der historischen Fassade des Schlosses wurden zahlreiche architektonische und städtebauliche Vorgaben umgesetzt. Dies war für das ÖPP-Projekt eine besondere Herausforderung, die aber durch die enge und gute Zusammenarbeit zwischen dem Bauherren und dem Bauunternehmen erfolgreich gemeistert wurde. Mitte Januar 2014 nutzten etwa 22.000 Bürger einen im Rahmen einen Tag der offenen Tür, um das neue Gebäude zu besichtigen.

Cybercrime gemeinsam bekämpfen

Das Bundeskriminalamt (BKA) will bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität zukünftig mit Banken zusammenarbeiten und hat deshalb eine neue Öffentlich-Private Partnerschaft auf den Weg gebracht: Um die in Wirtschaft und Wissenschaft vorhandene Fachkompetenz einzubeziehen, unterzeichnete das BKA eine Kooperationsvereinbarung mit der Commerzbank, der HypoVereinsbank und der ING-DiBa. Deren Expertise beim Schutz vor Betrug bei Bankgeschäften im Internet soll künftig von der öffentlichen Hand genutzt werden.

Mittelstand fordert mehr ÖPP

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft fordert eine stärkere partnerschaftliche Beteiligung privater Kapitalgeber, um den Investitionsstau in der öffentlichen Infrastruktur zu beseitigen. NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte bezeichnete ÖPP als „Modell der Zukunft“ und drängt auf die Bereitschaft von Politik, Wirtschaft und Investoren, ideologische Barrieren einzureißen. Besonders die positiven Erfahrungen aus den bereits laufenden Pilotprojekten mit hoher Qualität und Kosteneffizienz werden gelobt.

Thüringen richtet dauerhaft ÖPP-Kompetenzzentrum ein

Der Freistaat Thüringen hat nach erfolgreicher zweijähriger Erprobungsphase nun dauerhaft ein Kompetenzzentrum für Öffentlich-Private Partnerschaften bei der Thüringer Aufbaubank (TAB) eingerichtet. „Durch die Betrachtung des ganzen Lebenszyklus der ÖPP-Projekte vom Bau über den Betrieb bis zur Wiederverwertung erhöhen wir auch die Nachhaltigkeit beim Bauen,“ betonte Christian Carius, Thüringens Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, während der Vertragsunterzeichnung am 13. Februar 2014 in Erfurt. Das Zentrum wird vor allem die Kommunen und Landkreise des Freistaates beraten. Neben Thüringen haben sich bereits in Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein ÖPP-Kompetenzzentren und Projektbüros bewährt.

ÖPP Deutschland AG erweitert Vorstand

Claus Wechselmann, bisher Generalbevollmächtigter der ÖPP Deutschland AG, ist vom Aufsichtsrat der Gesellschaft zum 1. Februar 2014 zum neuen Mitglied des Vorstands bestellt worden. Damit wird der Bedeutung des von ihm verantworteten Bereiches „IT- und Dienstleistungspartnerschaften“ Rechnung getragen. Gemeinsam mit den bisherigen Mitgliedern Bernward Kulle und Dr. Johannes Schuy bildet er künftig den Vorstand. Der Fokus seiner Tätigkeit liegt weiterhin auf dem Bereich „IT- und Dienstleistungspartnerschaften“. Die Aktionäre des Unternehmens aus öffentlicher Hand und Wirtschaft begrüßten den Schritt des Aufsichtsrates. Bevor Claus Wechselmann im Jahr 2009 zur ÖPP Deutschland AG kam, war er bei der Siemens AG und der IBM Deutschland tätig. In unterschiedlichen Management-Funktionen in Deutschland und im Ausland hatte er Verantwortung für die Bereiche Beratung, Vertrieb und Geschäftsstrategie.

Zur Sache

Generalkritik an ÖPP zurückgewiesen

ÖPP sind kein Allheilmittel sondern Mittel zum Zweck, um der öffentlichen Verwaltung wirtschaftliche Beschaffungen zu ermöglichen, vom Know-how privater Unternehmen zu profitieren und Risiken zu verlagern – ob etwa bei Schulbauten, Autobahnen oder Fuhrparks. Projektentwürfe sind dabei grundsätzlich immer vorab auf ihre Eignung und Wirtschaftlichkeit hin zu untersuchen.

Von den bisher etwa 200 realisierten ÖPP-Projekten im Hoch- und Tiefbau in Deutschland gibt es – wie auch bei konventionellen Projekten – solche, bei denen sich die Erwartungen und Ziele nicht erfüllt haben. Die Gründe für einen Misserfolg liegen dabei oft nicht am Beschaffungsmodell ÖPP, sondern beruhen auf handwerklichen Anwendungsfehlern. In einer am 11. Februar 2014 erstmals auf ARTE gezeigten Dokumentation „Der geplünderte Staat“ wurde aus einer Melange konventioneller und ÖPP-Vorhaben eine Generalkritik am Modell Öffentlich-Privater Partnerschaften hergeleitet. Nutzer oder die öffentlichen Projektträger kommen dabei nicht zu Wort. Damit wurde die Chance vertan, ausgewogen und konstruktiv über ÖPP-Erfahrungen zu berichten.

Den im Filmbeitrag aufgestellten Behauptungen hält die ÖPP Deutschland AG folgende Fakten entgegen:

  1. ÖPP ist kein Weg, die Schuldenbremse zu umgehen.
  2. ÖPP-Verträge werden im Haushalt des Bundes über Verpflichtungsermächtigungen finanziert und transparent über die gesamte Laufzeit ausgewiesen.
  3. ÖPP wird nur nach nachgewiesener Wirtschaftlichkeit umgesetzt.
  4. ÖPP wird im Wettbewerb vergeben, das heißt in einem öffentlichen Vergabeverfahren.
  5. In ÖPP-Verträge werden die zu tragenden Risiken zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft verteilt.
  6. ÖPP-Verträge sind so geheim oder öffentlich wie alle anderen Wirtschaftsverträge.

Die ausführliche Begründung finden Sie in unserem aktuellen Standpunkt auf der Internetseite.

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) weist die Kritik in dem Beitrag ebenfalls zurück und wirbt für ÖPP als wirksames Mittel gegen den Instandhaltungsstau in Deutschland. Zu den im Fernsehbeitrag genannten Projekten wurde eine detaillierte Stellungnahme erarbeitet.

Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe verweist darauf, dass Großprojekte „nicht daran scheiterten, dass sie als ÖPP durchgeführt werden. Vielmehr litten sie unter zwei grundsätzlichen Dilemmas. Einerseits sei oft die Planung nicht fertiggestellt, bevor mit dem Bau begonnen werde. Das führe zu zahlreichen und teuren Änderungen, die den Preis der Projekte in die Höhe treibe. Andererseits verfüge die öffentliche Hand wegen des hohen Personalabbaus in den Ämtern über zu wenig Bauherrenkompetenz, so dass die Expertise für Planung und Durchführung fehle.“

Generalkritik an ÖPP zurückgewiesen

ÖPP sind kein Allheilmittel sondern Mittel zum Zweck, um der öffentlichen Verwaltung wirtschaftliche Beschaffungen zu ermöglichen, vom Know-how privater Unternehmen zu profitieren und Risiken zu verlagern – ob etwa bei Schulbauten, Autobahnen oder Fuhrparks. Projektentwürfe sind dabei grundsätzlich immer vorab auf ihre Eignung und Wirtschaftlichkeit hin zu untersuchen.

Von den bisher etwa 200 realisierten ÖPP-Projekten im Hoch- und Tiefbau in Deutschland gibt es – wie auch bei konventionellen Projekten – solche, bei denen sich die Erwartungen und Ziele nicht erfüllt haben. Die Gründe für einen Misserfolg liegen dabei oft nicht am Beschaffungsmodell ÖPP, sondern beruhen auf handwerklichen Anwendungsfehlern. In einer am 11. Februar 2014 erstmals auf ARTE gezeigten Dokumentation „Der geplünderte Staat“ wurde aus einer Melange konventioneller und ÖPP-Vorhaben eine Generalkritik am Modell Öffentlich-Privater Partnerschaften hergeleitet. Nutzer oder die öffentlichen Projektträger kommen dabei nicht zu Wort. Damit wurde die Chance vertan, ausgewogen und konstruktiv über ÖPP-Erfahrungen zu berichten.

Den im Filmbeitrag aufgestellten Behauptungen hält die ÖPP Deutschland AG folgende Fakten entgegen:

  1. ÖPP ist kein Weg, die Schuldenbremse zu umgehen.
  2. ÖPP-Verträge werden im Haushalt des Bundes über Verpflichtungsermächtigungen finanziert und transparent über die gesamte Laufzeit ausgewiesen.
  3. ÖPP wird nur nach nachgewiesener Wirtschaftlichkeit umgesetzt.
  4. ÖPP wird im Wettbewerb vergeben, das heißt in einem öffentlichen Vergabeverfahren.
  5. In ÖPP-Verträge werden die zu tragenden Risiken zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft verteilt.
  6. ÖPP-Verträge sind so geheim oder öffentlich wie alle anderen Wirtschaftsverträge.

Die ausführliche Begründung finden Sie in unserem aktuellen Standpunkt auf der Internetseite.

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) weist die Kritik in dem Beitrag ebenfalls zurück und wirbt für ÖPP als wirksames Mittel gegen den Instandhaltungsstau in Deutschland. Zu den im Fernsehbeitrag genannten Projekten wurde eine detaillierte Stellungnahme erarbeitet.

Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe verweist darauf, dass Großprojekte „nicht daran scheiterten, dass sie als ÖPP durchgeführt werden. Vielmehr litten sie unter zwei grundsätzlichen Dilemmas. Einerseits sei oft die Planung nicht fertiggestellt, bevor mit dem Bau begonnen werde. Das führe zu zahlreichen und teuren Änderungen, die den Preis der Projekte in die Höhe treibe. Andererseits verfüge die öffentliche Hand wegen des hohen Personalabbaus in den Ämtern über zu wenig Bauherrenkompetenz, so dass die Expertise für Planung und Durchführung fehle.“

Drei Mal höchste Punktzahl für Architekturqualität bei ÖPP-Projekten

In einem vom ehemaligen Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (jetzt BMVI) beauftragten Forschungsbericht zur „Architekturqualität für ÖPP“ erreichten 13 der 17 untersuchten ÖPP-Objekten 60 Prozent und mehr der Architekturqualitätsziele, drei Projekte wurden sogar mit mehr als 80 Prozent der möglichen Punkte bewertet. Das Gebäude der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin, der Dualen Hochschule Heidenheim an der Brenz sowie des Kreishauses Unna zeigen in allen drei Oberkriterien eine hohe Qualität.

Die fachlichen Anforderungen an den Architekten bei Öffentlich-Privaten Partnerschaften sind hoch: Im Planungsprozess hat er nicht nur das Gebäude und dessen städtebauliche Einbindung zu berücksichtigen, sondern auch die Anforderungen für einen nachhaltigen reibungslosen Betrieb. Der architektonische Entwurf ist mit dem wirtschaftlichen Angebot für Bau und jahrzehntelange Nutzung zu verknüpfen. Wenn das gelingt, gehen kreativer Anspruch und Wirklichkeit bei ÖPP sehr gut zusammen. Mit diesem Spannungsfeld setzt sich das Thema unserer aktuellen Fokus-Seite „ÖPP und Architekturqualität“ auseinander: mit Beiträgen von Vertretern des Ministeriums für Umwelt und Bau, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie. Daneben finden Sie auf der Seite Fachartikel und Link-Angebote.

Zahl des Monats

Drei Mal höchste Punktzahl für Architekturqualität bei ÖPP-Projekten

In einem vom ehemaligen Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (jetzt BMVI) beauftragten Forschungsbericht zur „Architekturqualität für ÖPP“ erreichten 13 der 17 untersuchten ÖPP-Objekten 60 Prozent und mehr der Architekturqualitätsziele, drei Projekte wurden sogar mit mehr als 80 Prozent der möglichen Punkte bewertet. Das Gebäude der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin, der Dualen Hochschule Heidenheim an der Brenz sowie des Kreishauses Unna zeigen in allen drei Oberkriterien eine hohe Qualität.

Die fachlichen Anforderungen an den Architekten bei Öffentlich-Privaten Partnerschaften sind hoch: Im Planungsprozess hat er nicht nur das Gebäude und dessen städtebauliche Einbindung zu berücksichtigen, sondern auch die Anforderungen für einen nachhaltigen reibungslosen Betrieb. Der architektonische Entwurf ist mit dem wirtschaftlichen Angebot für Bau und jahrzehntelange Nutzung zu verknüpfen. Wenn das gelingt, gehen kreativer Anspruch und Wirklichkeit bei ÖPP sehr gut zusammen. Mit diesem Spannungsfeld setzt sich das Thema unserer aktuellen Fokus-Seite „ÖPP und Architekturqualität“ auseinander: mit Beiträgen von Vertretern des Ministeriums für Umwelt und Bau, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie. Daneben finden Sie auf der Seite Fachartikel und Link-Angebote.

Themenheft im „journalist“

Für die September-Ausgabe des Medienmagazins „journalist“ hat der Verlag Rommerskirchen gemeinsam mit der ÖPP Deutschland AG ein Themenheft „ÖPP“ herausgegeben. In der 16-seitigen Beilage werden verschiedene ÖPP-Projekte wie Schulen, Krankenhäuser, Straßen oder IT-Projekte vorgestellt, Hintergründe erläutert und Zusammenhänge erklärt. In einem Streitgespräch kommt ein ÖPP-Kritiker zu Wort, und es werden zahlreiche Kontaktdaten und Internetadressen rund um das ÖPP angeboten. Das gedruckte Heft senden wir Ihnen bei Interesse gerne zu.

Termine

Der ÖPP-Projektvertrag zum Ersatzneubau des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums in Halstenbek ist unterzeichnet. Zuvor hatte die Gemeindevertretung die Entscheidung für HOCHTIEF einstimmig getroffen. Das Unternehmen wird den dringend erwarteten Neubau mitsamt öffentlichen Teilen wie Aula, Bücherei und Cafeteria bis zum Sommer 2016 fertigstellen. In der Gemeinde Halstenbek beginnt damit das dritte ÖPP-Projekt. Zuvor wurden eine Grundschule und eine Sporthalle in Öffentlich-Privater Partnerschaft realisiert. Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann lobte während der Vertragsunterzeichnung besonders die kurze Bauzeit und das Sicherheitenkonzept.

Eine Delegation der Stadt Bad Vilbel hat Ende Januar das Kombibad in Sinsheim besucht. Hintergrund ist die laufende Planung und Ausschreibung eines vergleichbaren ÖPP-Projektes in Bad Vilbel. Dort soll neben dem Sportbad auch ein Wellnessbereich mit Sauna- und Erholungsbereich entstehen. Für das Projekt gibt es zurzeit vier Interessenten.

In Halle an der Saale wurde mit dem Neubau des Finanzamtes begonnen. Das Gebäude für 450 Mitarbeiter wird eine große Baulücke in der Hallenser Innenstadt schließen und soll bis Ende 2015 fertiggestellt sein. Privater Partner des Landes Sachsen-Anhalt ist die Firma G. Papenburg. Erste Impressionen des verantwortlichen Architekturbüros wurden jetzt veröffentlicht.

Die Lutherstadt Eisleben hat den Neubau einer Zweifeldsporthalle als ÖPP-Projekt ausgeschrieben.

Auf der Internetseite ÖPP-Markt finden Sie darüber hinaus eine monatliche Auswertung über die ÖPP-Projekte im Hoch- und Verkehrswegebau in Deutschland, sowohl nach Projektvolumen, Aufteilung über Bund-, Landes- und kommunale Projekte wie auch eine Aufteilung nach Sektoren (z. B. Bildung, Gesundheitswesen etc.).

Eine Übersicht über bereits laufende ÖPP-Infrastrukturprojekte in Deutschland liefert Ihnen die PPP-Projektdatenbank.

Im Pressebereich können Sie den Newsletter monatlich nachlesen und finden außerdem Hinweise auf weitere Fachbeiträge zum Thema ÖPP.

Neue ÖPP-Projekte

Der ÖPP-Projektvertrag zum Ersatzneubau des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums in Halstenbek ist unterzeichnet. Zuvor hatte die Gemeindevertretung die Entscheidung für HOCHTIEF einstimmig getroffen. Das Unternehmen wird den dringend erwarteten Neubau mitsamt öffentlichen Teilen wie Aula, Bücherei und Cafeteria bis zum Sommer 2016 fertigstellen. In der Gemeinde Halstenbek beginnt damit das dritte ÖPP-Projekt. Zuvor wurden eine Grundschule und eine Sporthalle in Öffentlich-Privater Partnerschaft realisiert. Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann lobte während der Vertragsunterzeichnung besonders die kurze Bauzeit und das Sicherheitenkonzept.

Eine Delegation der Stadt Bad Vilbel hat Ende Januar das Kombibad in Sinsheim besucht. Hintergrund ist die laufende Planung und Ausschreibung eines vergleichbaren ÖPP-Projektes in Bad Vilbel. Dort soll neben dem Sportbad auch ein Wellnessbereich mit Sauna- und Erholungsbereich entstehen. Für das Projekt gibt es zurzeit vier Interessenten.

In Halle an der Saale wurde mit dem Neubau des Finanzamtes begonnen. Das Gebäude für 450 Mitarbeiter wird eine große Baulücke in der Hallenser Innenstadt schließen und soll bis Ende 2015 fertiggestellt sein. Privater Partner des Landes Sachsen-Anhalt ist die Firma G. Papenburg. Erste Impressionen des verantwortlichen Architekturbüros wurden jetzt veröffentlicht.

Die Lutherstadt Eisleben hat den Neubau einer Zweifeldsporthalle als ÖPP-Projekt ausgeschrieben.

Auf der Internetseite ÖPP-Markt finden Sie darüber hinaus eine monatliche Auswertung über die ÖPP-Projekte im Hoch- und Verkehrswegebau in Deutschland, sowohl nach Projektvolumen, Aufteilung über Bund-, Landes- und kommunale Projekte wie auch eine Aufteilung nach Sektoren (z. B. Bildung, Gesundheitswesen etc.).

Eine Übersicht über bereits laufende ÖPP-Infrastrukturprojekte in Deutschland liefert Ihnen die PPP-Projektdatenbank.

Im Pressebereich können Sie den Newsletter monatlich nachlesen und finden außerdem Hinweise auf weitere Fachbeiträge zum Thema ÖPP.