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über folgende aktuelle Nachrichten aus der Welt der Öffentlich-Privaten Partnerschaften (ÖPP) berichten wir Ihnen heute und wünschen Ihnen zugleich ein geruhsames Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr:

Aktuelles

BMBF-Neubau offiziell eingeweiht

„Unser neues Gebäude ist energieeffizient und nachhaltig […] Bildung und Forschung werden im Zentrum der Hauptstadt für jeden sichtbar“, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka am 25. November anlässlich der Einweihung des Neubaus des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin. Nachdem das Gebäude nach etwa zweieinhalbjähriger Bauzeit im August dieses Jahres fristgerecht an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) übergeben worden war, fand in der Zwischenzeit der Umzug der bis dahin auf drei Standorte in der Hauptstadt verteilten 350 Mitarbeiter statt. „Wir sind stolz darauf, dass bei diesem umfangreichen Bauprojekt sowohl der Kosten- als auch der Zeitrahmen eingehalten wurden“, betonte Dr. Jürgen Gehb, Vorstandssprecher der BImA, die Auftraggeberin und Grundstückseigentümerin ist.

Auf seiner Homepage stellt das BMBF umfangreiche Informationen zum Projekt bereit. Die ÖPP Deutschland AG war bei dem ersten zivilen ÖPP-Hochbauprojekt des Bundes für die Projektsteuerung und wirtschaftliche Beratung verantwortlich.

Für Museum der Moderne in Berlin wird ÖPP-Modell geprüft

Mit großer Erleichterung hat die deutsche Kulturszene die Entscheidung des Bundes aufgenommen, die Finanzierung eines Neubaus für die Kunst der Moderne und dessen Betrieb in Berlin sicherzustellen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters hatte dies nach der Sitzung des Haushaltsauschusses des Bundestages Mitte November mitgeteilt. Derzeit wird geprüft, ob das Vorhaben als Öffentlich-Private Partnerschaft umgesetzt werden kann. Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz: „Der Staatsministerin ist ein fulminanter Akt mit großer Zukunftswirkung gelungen“. Nach seinen Aussagen könnte das Museum in unmittelbarer Nachbarschaft zu Philharmonie und Nationalgalerie an der Potsdamer Straße bis zum Jahr 2021 realisiert werden.

Mit Partnerschaftsmodellen das Gesundheitswesen modernisieren

Viele Krankenhäuser müssen anspruchsvolle Bau- und Sanierungsmaßnahmen anstoßen, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein. Die dafür erforderlichen Investitionen werden von den Ländern derzeit jedoch nicht aufgenommen, wie Ralf Heyder, Generalsekretär des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands (VUD), aufzeigt: „Bundesweit müssten 18 bis 20 Milliarden Euro investiert werden, um allein die Gebäude aller Universitätsstandorte zu modernisieren.“ 19 der insgesamt 33 Unikliniken rechnen nach seinen Worten für dieses Jahr mit einem defizitären Abschluss, nur fünf Häuser mit einem positiven Jahresergebnis.

Einen Weg zur Lösung dieser Herausforderung hat das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) mit seinem ÖPP-Projekt eingeschlagen. Mit dem innovativen Konzept zur Prozessoptimierung der medizinischen Abläufe wird eine Effizienzrendite erwirtschaftet, die es ermöglicht, bestehende Krankenhausbauten zu sanieren oder neue zu errichten. Das Know-how des privaten Partners ist damit Grundlage für eine effiziente und qualitativ hochwertige universitäre Krankenversorgung im Land Schleswig-Holstein.

Krankenhausneubau Hofheim in Betrieb genommen

Mit dem Umzug der medizinischen Kliniken ist im November der erste Bauabschnitt des ÖPP-Projektes „Neubauten an den Kreiskliniken des Main-Taunus-Kreises“ abgeschlossen worden. Der 50 Millionen Euro teure Neubau schafft Platz für 170 Betten in den Abteilungen Innere, Geriatrie, Psychiatrie und ambulante Versorgung. Der Investitionsbedarf wird zu 30 Millionen Euro aus einem Fördertopf des Landes Hessen getragen, 20 Millionen Euro werden zusätzlich von den Kliniken und ihrem Träger, dem Main-Taunus-Kreis, aufgebracht. Mit dem ÖPP-Projekt wurde ein modern gestaltetes Gebäude errichtet, das nun auch mit einem neuen Diagnostikbereich sowie einer modernen Medizintechnik ausgestattet ist.

Mautvertrag verlängert

Der Bund hat Mitte November die Verlängerung des bisher bestehenden Vertrags mit Toll Collect zum Betrieb der Maut um drei Jahre bis zum 31. August 2018 bekannt gegeben. Das Konsortium muss außerdem die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Maut ab dem 1. Juli 2015 auch auf etwa 1.100 Kilometern Bundesstraßen erhoben werden kann. Zudem ist Toll Collect dafür verantwortlich, die Absenkung der Mautpflichtgrenze auf Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht ab 7,5 Tonnen ab dem 1. Oktober 2015 umzusetzen.

BMBF-Neubau offiziell eingeweiht

„Unser neues Gebäude ist energieeffizient und nachhaltig […] Bildung und Forschung werden im Zentrum der Hauptstadt für jeden sichtbar“, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka am 25. November anlässlich der Einweihung des Neubaus des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin. Nachdem das Gebäude nach etwa zweieinhalbjähriger Bauzeit im August dieses Jahres fristgerecht an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) übergeben worden war, fand in der Zwischenzeit der Umzug der bis dahin auf drei Standorte in der Hauptstadt verteilten 350 Mitarbeiter statt. „Wir sind stolz darauf, dass bei diesem umfangreichen Bauprojekt sowohl der Kosten- als auch der Zeitrahmen eingehalten wurden“, betonte Dr. Jürgen Gehb, Vorstandssprecher der BImA, die Auftraggeberin und Grundstückseigentümerin ist.

Auf seiner Homepage stellt das BMBF umfangreiche Informationen zum Projekt bereit. Die ÖPP Deutschland AG war bei dem ersten zivilen ÖPP-Hochbauprojekt des Bundes für die Projektsteuerung und wirtschaftliche Beratung verantwortlich.

Für Museum der Moderne in Berlin wird ÖPP-Modell geprüft

Mit großer Erleichterung hat die deutsche Kulturszene die Entscheidung des Bundes aufgenommen, die Finanzierung eines Neubaus für die Kunst der Moderne und dessen Betrieb in Berlin sicherzustellen. Kulturstaatsministerin Monika Grütters hatte dies nach der Sitzung des Haushaltsauschusses des Bundestages Mitte November mitgeteilt. Derzeit wird geprüft, ob das Vorhaben als Öffentlich-Private Partnerschaft umgesetzt werden kann. Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz: „Der Staatsministerin ist ein fulminanter Akt mit großer Zukunftswirkung gelungen“. Nach seinen Aussagen könnte das Museum in unmittelbarer Nachbarschaft zu Philharmonie und Nationalgalerie an der Potsdamer Straße bis zum Jahr 2021 realisiert werden.

Mit Partnerschaftsmodellen das Gesundheitswesen modernisieren

Viele Krankenhäuser müssen anspruchsvolle Bau- und Sanierungsmaßnahmen anstoßen, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein. Die dafür erforderlichen Investitionen werden von den Ländern derzeit jedoch nicht aufgenommen, wie Ralf Heyder, Generalsekretär des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands (VUD), aufzeigt: „Bundesweit müssten 18 bis 20 Milliarden Euro investiert werden, um allein die Gebäude aller Universitätsstandorte zu modernisieren.“ 19 der insgesamt 33 Unikliniken rechnen nach seinen Worten für dieses Jahr mit einem defizitären Abschluss, nur fünf Häuser mit einem positiven Jahresergebnis.

Einen Weg zur Lösung dieser Herausforderung hat das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) mit seinem ÖPP-Projekt eingeschlagen. Mit dem innovativen Konzept zur Prozessoptimierung der medizinischen Abläufe wird eine Effizienzrendite erwirtschaftet, die es ermöglicht, bestehende Krankenhausbauten zu sanieren oder neue zu errichten. Das Know-how des privaten Partners ist damit Grundlage für eine effiziente und qualitativ hochwertige universitäre Krankenversorgung im Land Schleswig-Holstein.

Krankenhausneubau Hofheim in Betrieb genommen

Mit dem Umzug der medizinischen Kliniken ist im November der erste Bauabschnitt des ÖPP-Projektes „Neubauten an den Kreiskliniken des Main-Taunus-Kreises“ abgeschlossen worden. Der 50 Millionen Euro teure Neubau schafft Platz für 170 Betten in den Abteilungen Innere, Geriatrie, Psychiatrie und ambulante Versorgung. Der Investitionsbedarf wird zu 30 Millionen Euro aus einem Fördertopf des Landes Hessen getragen, 20 Millionen Euro werden zusätzlich von den Kliniken und ihrem Träger, dem Main-Taunus-Kreis, aufgebracht. Mit dem ÖPP-Projekt wurde ein modern gestaltetes Gebäude errichtet, das nun auch mit einem neuen Diagnostikbereich sowie einer modernen Medizintechnik ausgestattet ist.

Mautvertrag verlängert

Der Bund hat Mitte November die Verlängerung des bisher bestehenden Vertrags mit Toll Collect zum Betrieb der Maut um drei Jahre bis zum 31. August 2018 bekannt gegeben. Das Konsortium muss außerdem die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Maut ab dem 1. Juli 2015 auch auf etwa 1.100 Kilometern Bundesstraßen erhoben werden kann. Zudem ist Toll Collect dafür verantwortlich, die Absenkung der Mautpflichtgrenze auf Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht ab 7,5 Tonnen ab dem 1. Oktober 2015 umzusetzen.

Zur Sache

Architekturqualität unter Vertrag: ÖPP-Projekt „Haus der Zukunft“

Für den Bau des „Hauses der Zukunft“ in Berlin hat die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Ende November 2014 den ÖPP-Projektvertrag mit der BAM Deutschland AG unterzeichnet. Die ÖPP Deutschland AG war wirtschaftlicher Berater und Steuerer des europaweiten Vergabeverfahrens mit vorgeschaltetem Architektenwettbewerb. Das im Koalitionsvertrag 2009 beschlossene „Haus der Zukunft“ wird für zirka 58 Millionen Euro am Kapelle-Ufer errichtet. Im Anschluss wird der private Partner das Gebäude 28 Jahre betreiben.

 
Zwei Fragen an Karl-Heinz Heller, ÖPP Deutschland AG, und Jan Musikowski, Architekt des Gebäudes:

Herr Heller, in der letzten Woche ist der Vertrag zum Bau des „Hauses der Zukunft“ als ÖPP unterschrieben worden. Was ist an diesem Projekt für Sie als Berater besonders?

Partnerschaften Deutschland hat das BMBF bei der Strukturierung ihres Projektes „Haus der Zukunft“ als Öffentlich-Private Partnerschaft seit 2010 begleitet. Das besondere an diesem Projekt ist, dass wir im ÖPP-Vergabeverfahren einen Bieter gefunden haben, der mit dem vorhandenen Architekturentwurf arbeitet. Dies ist im Rahmen von ÖPP-Verfahren eher unüblich, da der private Partner im Normalfall im Planungsprozess die späteren Effizienzvorteile erarbeiten kann. Beim HdZ war die Herausforderung, die Architektur mit der Umsetzungs- und Betriebsplanung so zu verbinden, dass die Vorteilhaftigkeit als ÖPP wie auch die architektonischen Besonderheiten gegeben bleiben.
 

Herr Musikowski, für Sie ist es das erste ÖPP-Projekt, dem Sie mit Ihrem Architekturentwurf das Aussehen geben werden. Was ist in dem ÖPP-Projekt anders zu den Projekten, die Sie bereits begleitet haben?

Der Architekturwettbewerb lief für das Haus der Zukunft ähnlich wie bei vorangegangenen Projekten – eine kompetente Fachjury begleitete das Wettbewerbsverfahren und honorierte die Beiträge hinsichtlich städtebaulicher und architektonischer Qualitäten und einem überzeugenden Gesamtkonzept. Anders ist nun bei dem ÖPP-Projekt, dass bereits in der Vorbereitung der Vergabe eine ungewöhnlich weit vorausschauende, gleichzeitig aber auch sehr produktive Zusammenarbeit mit den Bietern, dem späteren Nutzer, BMBF, und dem Auftraggeber, der BImA, erfolgte. Die vielen Gespräche, die hier im Rahmen der Entwurfsplanung geführt wurden, führten dazu, das sowohl die Ansprüche des Nutzers an die funktionalen wie finanziellen Anforderungen von uns integriert und gleichzeitig auch die architektonischen Qualitäten ausgearbeitet und dem Nutzer vermittelt werden konnten. Wir freuen uns, dass wir jetzt nach der Auftragsvergabe das Projekt partnerschaftlich mit einem der Bieter weiter betreuen werden und so die architektonische Vision von unserer „Zukunftswolke“ bald in die gebaute Realität umgesetzt werden wird.

Architekturqualität unter Vertrag: ÖPP-Projekt „Haus der Zukunft“

Für den Bau des „Hauses der Zukunft“ in Berlin hat die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Ende November 2014 den ÖPP-Projektvertrag mit der BAM Deutschland AG unterzeichnet. Die ÖPP Deutschland AG war wirtschaftlicher Berater und Steuerer des europaweiten Vergabeverfahrens mit vorgeschaltetem Architektenwettbewerb. Das im Koalitionsvertrag 2009 beschlossene „Haus der Zukunft“ wird für zirka 58 Millionen Euro am Kapelle-Ufer errichtet. Im Anschluss wird der private Partner das Gebäude 28 Jahre betreiben.

 
Zwei Fragen an Karl-Heinz Heller, ÖPP Deutschland AG, und Jan Musikowski, Architekt des Gebäudes:

Herr Heller, in der letzten Woche ist der Vertrag zum Bau des „Hauses der Zukunft“ als ÖPP unterschrieben worden. Was ist an diesem Projekt für Sie als Berater besonders?

Partnerschaften Deutschland hat das BMBF bei der Strukturierung ihres Projektes „Haus der Zukunft“ als Öffentlich-Private Partnerschaft seit 2010 begleitet. Das besondere an diesem Projekt ist, dass wir im ÖPP-Vergabeverfahren einen Bieter gefunden haben, der mit dem vorhandenen Architekturentwurf arbeitet. Dies ist im Rahmen von ÖPP-Verfahren eher unüblich, da der private Partner im Normalfall im Planungsprozess die späteren Effizienzvorteile erarbeiten kann. Beim HdZ war die Herausforderung, die Architektur mit der Umsetzungs- und Betriebsplanung so zu verbinden, dass die Vorteilhaftigkeit als ÖPP wie auch die architektonischen Besonderheiten gegeben bleiben.
 

Herr Musikowski, für Sie ist es das erste ÖPP-Projekt, dem Sie mit Ihrem Architekturentwurf das Aussehen geben werden. Was ist in dem ÖPP-Projekt anders zu den Projekten, die Sie bereits begleitet haben?

Der Architekturwettbewerb lief für das Haus der Zukunft ähnlich wie bei vorangegangenen Projekten – eine kompetente Fachjury begleitete das Wettbewerbsverfahren und honorierte die Beiträge hinsichtlich städtebaulicher und architektonischer Qualitäten und einem überzeugenden Gesamtkonzept. Anders ist nun bei dem ÖPP-Projekt, dass bereits in der Vorbereitung der Vergabe eine ungewöhnlich weit vorausschauende, gleichzeitig aber auch sehr produktive Zusammenarbeit mit den Bietern, dem späteren Nutzer, BMBF, und dem Auftraggeber, der BImA, erfolgte. Die vielen Gespräche, die hier im Rahmen der Entwurfsplanung geführt wurden, führten dazu, das sowohl die Ansprüche des Nutzers an die funktionalen wie finanziellen Anforderungen von uns integriert und gleichzeitig auch die architektonischen Qualitäten ausgearbeitet und dem Nutzer vermittelt werden konnten. Wir freuen uns, dass wir jetzt nach der Auftragsvergabe das Projekt partnerschaftlich mit einem der Bieter weiter betreuen werden und so die architektonische Vision von unserer „Zukunftswolke“ bald in die gebaute Realität umgesetzt werden wird.

Zehn Milliarden Euro für Infrastruktur

Zusätzliche zehn Milliarden Euro zu den im Koalitionsvertrag vorgesehenen Investitionssteigerungen stellt der Bund in den Jahren 2016 bis 2018 für die Infrastruktur zur Verfügung. Mit dieser Zahl sorgte Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble während der Pressekonferenz des Arbeitskreises Steuerschätzung für eine Überraschung. Wofür genau diese Mittel verwendet werden sollen, ist bisher noch nicht geklärt. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat in seinem Ressortbereich die Bereiche Energieeffizienz und energetische Gebäudesanierung zur Erfüllung der klimapolitischen Ziele der Bundesregierung als dringend förderwürdig ausgemacht. Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, geht davon aus, dass ein großer Teil der zusätzlichen Mittel in den Breitbandausbau und den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur fließen. Schäuble machte jedoch klar, dass die Mittel nur in ausgewählte Projekte fließen, die zusätzliche Investitionen nach sich zögen.

Der effizienten Mittelverwendung mit nachhaltiger positiver Wirkung auf die Volkswirtschaft kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu. Dass auch ÖPP dazu ein geeignetes Mittel sein kann, bekräftigt Jörg Rocholl, Präsident der ESMT European School of Management and Technology in Berlin und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesministerium der Finanzen: „Privatinvestoren sind als Betreiber in vielen Bereichen effizienter. Öffentlich-Private Partnerschaften sind für den Staat zugleich ein gutes Absicherungsinstrument. Damit kann er Risiken übertragen.“ Auch Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, begrüßt das Investitionsprogramm: „Damit zeigt die Bundesregierung, dass sie verstanden hat, wie wichtig ein höheres Investitionsniveau in unserem Land ist.“

Zahl des Monats

Zehn Milliarden Euro für Infrastruktur

Zusätzliche zehn Milliarden Euro zu den im Koalitionsvertrag vorgesehenen Investitionssteigerungen stellt der Bund in den Jahren 2016 bis 2018 für die Infrastruktur zur Verfügung. Mit dieser Zahl sorgte Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble während der Pressekonferenz des Arbeitskreises Steuerschätzung für eine Überraschung. Wofür genau diese Mittel verwendet werden sollen, ist bisher noch nicht geklärt. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat in seinem Ressortbereich die Bereiche Energieeffizienz und energetische Gebäudesanierung zur Erfüllung der klimapolitischen Ziele der Bundesregierung als dringend förderwürdig ausgemacht. Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, geht davon aus, dass ein großer Teil der zusätzlichen Mittel in den Breitbandausbau und den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur fließen. Schäuble machte jedoch klar, dass die Mittel nur in ausgewählte Projekte fließen, die zusätzliche Investitionen nach sich zögen.

Der effizienten Mittelverwendung mit nachhaltiger positiver Wirkung auf die Volkswirtschaft kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu. Dass auch ÖPP dazu ein geeignetes Mittel sein kann, bekräftigt Jörg Rocholl, Präsident der ESMT European School of Management and Technology in Berlin und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesministerium der Finanzen: „Privatinvestoren sind als Betreiber in vielen Bereichen effizienter. Öffentlich-Private Partnerschaften sind für den Staat zugleich ein gutes Absicherungsinstrument. Damit kann er Risiken übertragen.“ Auch Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, begrüßt das Investitionsprogramm: „Damit zeigt die Bundesregierung, dass sie verstanden hat, wie wichtig ein höheres Investitionsniveau in unserem Land ist.“

Der Bericht des Bunderechnungshofes (BRH) an den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages über Öffentlich-Private Partnerschaften als Beschaffungsvariante im Bundesfernstraßenbau, Gz.: V3-2013-5166, vom 4. Juni 2014 war am 5. Dezember 2014 Gegenstand der Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses im Deutschen Bundestages. Mit dem nicht veröffentlichten Bericht des BRH, der im Juni in der Presse zitiert wurde, hatte sich zuvor unter anderem der Bundesverband PPP befasst. In dem nun veröffentlichten Papier heißt es, dass eine Reihe von Aussagen des BRH fehlerhaft sei.

Veröffentlichungen

Der Bericht des Bunderechnungshofes (BRH) an den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages über Öffentlich-Private Partnerschaften als Beschaffungsvariante im Bundesfernstraßenbau, Gz.: V3-2013-5166, vom 4. Juni 2014 war am 5. Dezember 2014 Gegenstand der Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses im Deutschen Bundestages. Mit dem nicht veröffentlichten Bericht des BRH, der im Juni in der Presse zitiert wurde, hatte sich zuvor unter anderem der Bundesverband PPP befasst. In dem nun veröffentlichten Papier heißt es, dass eine Reihe von Aussagen des BRH fehlerhaft sei.

Themenheft im „journalist“

Für die September-Ausgabe des Medienmagazins „journalist“ hat der Verlag Rommerskirchen gemeinsam mit der ÖPP Deutschland AG ein Themenheft „ÖPP“ herausgegeben. In der 16-seitigen Beilage werden verschiedene ÖPP-Projekte wie Schulen, Krankenhäuser, Straßen oder IT-Projekte vorgestellt, Hintergründe erläutert und Zusammenhänge erklärt. In einem Streitgespräch kommt ein ÖPP-Kritiker zu Wort, und es werden zahlreiche Kontaktdaten und Internetadressen rund um das ÖPP angeboten. Das gedruckte Heft senden wir Ihnen bei Interesse gerne zu.

Die Stadt Bad Neustadt a. d. Saale ruft zur Teilnahme am Interessenbekundungsverfahren für den Bau und Betrieb der neuen Stadthalle auf. Gegenstand der Konzession ist der Bau nach vorhandener Planung, das Gebäudemanagement, die Unterhaltung und der Betrieb der Stadthalle einschließlich Außenanlagen über einen Zeitraum von mindestens 25 Jahren. Der private Partner soll im eigenen Namen und auf eigene Rechnung die Bau- und Betriebsleistungen sowie die Finanzierung erbringen.

Eine Übersicht über bereits laufende ÖPP-Infrastrukturprojekte in Deutschland liefert Ihnen die PPP-Projektdatenbank.

Auf der Internetseite ÖPP-Markt finden Sie darüber hinaus eine monatliche und halbjährliche Auswertung über die ÖPP-Projekte im Hoch- und Verkehrswegebau in Deutschland, sowohl nach Projektvolumen, Aufteilung über Bund-, Landes- und kommunale Projekte wie auch eine Aufteilung nach Sektoren (z. B. Bildung, Gesundheitswesen etc.).

Im Pressebereich können Sie den Newsletter monatlich nachlesen und finden außerdem Hinweise auf weitere Fachbeiträge zum Thema ÖPP.

Neue ÖPP-Projekte

Die Stadt Bad Neustadt a. d. Saale ruft zur Teilnahme am Interessenbekundungsverfahren für den Bau und Betrieb der neuen Stadthalle auf. Gegenstand der Konzession ist der Bau nach vorhandener Planung, das Gebäudemanagement, die Unterhaltung und der Betrieb der Stadthalle einschließlich Außenanlagen über einen Zeitraum von mindestens 25 Jahren. Der private Partner soll im eigenen Namen und auf eigene Rechnung die Bau- und Betriebsleistungen sowie die Finanzierung erbringen.

Eine Übersicht über bereits laufende ÖPP-Infrastrukturprojekte in Deutschland liefert Ihnen die PPP-Projektdatenbank.

Auf der Internetseite ÖPP-Markt finden Sie darüber hinaus eine monatliche und halbjährliche Auswertung über die ÖPP-Projekte im Hoch- und Verkehrswegebau in Deutschland, sowohl nach Projektvolumen, Aufteilung über Bund-, Landes- und kommunale Projekte wie auch eine Aufteilung nach Sektoren (z. B. Bildung, Gesundheitswesen etc.).

Im Pressebereich können Sie den Newsletter monatlich nachlesen und finden außerdem Hinweise auf weitere Fachbeiträge zum Thema ÖPP.