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Neubau von Feuer­wehr­geräte­häusern für die Gemeinde Stem­wede

Ein roter Feuerwehrschlauch.
Auftraggeber Gemeinde Stemwede
Projektziel Errichtung und wirtschaftlicher Betrieb der fünf neuen Feuerwehrstandorte zur Sicherstellung einer flächenkonsolidierten und einsatzfähigen Feuerwehr sowie Errichtung einer Rettungswache an einem der Neubaustandorte mit Nutzung durch den Rettungsdienst des Kreises Minden-Lübbecke
Beratungszeitraum April 2016 bis Februar 2018
Investitionsvolumen 10,6 Millionen Euro
Vertragsvolumen ca. 13 Millionen Euro
Vertragslaufzeit 15 Jahre, zzgl. Planungs- und Bauzeit
Vertragsbeginn Februar 2018
Vertragsinhalt Planung, Bau, Betrieb mit Gebäudemanagementleistungen, Finanzierung
Vorteile Die Bündelung der Einzelprojekte ermöglichte eine beschleunigte Vergabe und Erstellung der einzelnen Gebäude. Durch das angewendete Lebenszyklusmodell konnten Effizienzpotentiale genutzt werden. Die besonderen Interessen des lokalen Mittelstands wurden berücksichtigt.

Das Projekt

Die Gemeinde Stemwede ist mit etwa 165 Quadratkilometern Ausdehnung eine der größten Flächengemeinden in Nordrhein-Westfalen, zugleich gehört Stemwede zu den am dünnsten besiedelten Regionen des Landes. Um dem Brandschutzbedarfsplan gerecht zu werden und die optimale Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen, hat die Gemeinde ein Konzept für die zukünftige Unterbringung der 13 Löschgruppen und ihrer Einsatzfahrzeuge entwickelt. Aus wirtschaftlichen Gründen sollen einzelne Löschgruppen zusammengelegt und die Anzahl der Standorte auf acht konsolidiert werden.

Fünf Standorte sollen neu errichtet werden, an einem Standort sollen umfangreiche An- und Umbauten erfolgen. Einen weiteren Standort hat die Gemeinde Stemwede bereits neu gebaut, ein anderer genügt den gestiegenen Anforderungen. Zudem plante die Gemeinde, eine Rettungswache für den Landkreis Minden-Lübbecke an einem der Neubaustandorte zu errichten.

Der Neubau der fünf Feuerwehrgerätehäuser sollte auf Wunsch der Gemeinde parallel erfolgen, so dass die ersten Standorte bereits Mitte 2019 genutzt werden können. Die Baumaßnahmen dürfen dabei die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigen.
 

Unsere Beratungsleistungen

Die PDhat das Projekt von der Frühphase bis zum Vertragsabschluss als wirtschaftlicher Berater und Projektsteuerer begleitet. Für die Gemeinde Stemwede hat die PD dabei ein innovatives Modell im Wege einer gebündelten ÖPP-Vergabe für die fünf Feuerwehrgerätehäuser entwickelt. Dieses umfasst die Planung, den  Neubau, die Finanzierung und ausgewählte Gebäudebetriebsdienstleistungen für alle Standorte. Ein privater Partner übernimmt den parallelen Neubau der fünf Standorte und sichert ihren Betrieb über eine Laufzeit von 15 Jahren zu. Auch der Neubau und der Betrieb der Rettungswache werden durch den privaten Partner verantwortet.

Das Bundesministerium der Finanzen hat die Beratungsleistungen als Pilotprojekt gefördert. Weiterhin konnten für die Finanzierung des Projektes Mittel der Europäischen Investitionsbank (EIB) eingebunden werden.


Die Beratungsleistungen der PD umfassten im Einzelnen:

  • Projektsteuerung während der Vorbereitungsphase und des Vergabeverfahrens sowie zentraler Ansprechpartner für alle Beteiligten
  • Finanzierungs- und wirtschaftliche Beratung
  • Anpassung und Fortschreibung der vorläufigen Wirtschaftlichkeitsuntersuchung sowie Erstellung der abschließenden Wirtschaftlichkeitsuntersuchung
  • Erstellung der Vergabeunterlagen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Stemwede, den Feuerwehren sowie technischen und juristischen Beratern
  • Führung der Verhandlungen mit den Bietern und Herbeiführen des Vertragsabschlusses und des Financial Close
  • Vorbereitung und Begleitung der politischen Entscheidungsfindung

Ihr Ansprechpartner

Porträtfoto von Jens Reichert

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Ein Backsteingebäude mit vielen Fenstern.

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