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Landkreis Dahme-Spreewald mit fünf Kommunen Vorreiter für E-Rechnung

PD begleitet Modellprojekt zur Einführung der E-Rechnung / Handlungsleitfaden für die Umsetzung am 21. Februar 2017 in Wildau vorgestellt

Die EU-Richtlinie 2014/55/EU zur Einführung der E-Rechnung ist in Deutschland bisher nur zu einem sehr geringen Anteil umgesetzt. Für die kommunale Ebene müssen bis 27. November 2019 die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden. Fünf brandenburgische Städte und Gemeinden sowie der Landkreis Dahme-Spreewald wurden von PD – Berater der öffentlichen Hand nun bei einem Modellprojekt zur Einführung der E-Rechnung begleitet. Der Erfahrungsbericht wurde am 21. Februar 2017 in Wildau öffentlich vorgestellt.

Die Bedeutung des Empfanges, der Verarbeitung und des Versandes von elektronischen Rechnungen (E-Rechnungen) nimmt branchenübergreifend zu. Dennoch wird in Deutschland derzeit nur ein einstelliger Prozentsatz aller Rechnungen in E-Rechnungs-Formaten versandt. Die EU-Richtlinie 2014/55/EU, die voraussichtlich im Mai 2017 in deutsches Recht überführt wird, verpflichtet Kommunen, bis zum 27. November 2019, E-Rechnungen zu empfangen und digital weiterzuverarbeiten.

In Brandenburg haben der Landkreis Dahme-Spreewald, die Gemeinde Eichwalde sowie die Städte Königs Wusterhausen, Lübben (Spreewald) und Wildau ein gemeinsames Modellprojekt gestartet. PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH hat diese interkommunale Zusammenarbeit dabei begleitet, die Umsetzbarkeit und Potenziale der E-Rechnung in der Kommunalverwaltung aufzuzeigen und zentrale rechtliche, technische und organisatorische Rahmenbedingungen zu identifizieren und zu bearbeiten.

Mit dem, am 21. Februar 2017 veröffentlichten, Erfahrungsbericht wird aufgezeigt, wie durch interkommunale Kooperation und Standardisierung Doppelarbeiten vermieden werden können. Für weitere Kommunen im Landkreis Dahme-Spreewald und auch in ganz Brandenburg soll dies ein Anreiz sein, E-Rechnungsprojekte umzusetzen.

In dem praxisorientierten Erfahrungsbericht hat PD die wesentlichen Erkenntnisse des Modellprojektes vorgestellt:

  • Auswahl, Beschreibung und Priorisierung der technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen zur Einführung der E-Rechnung in der Kommunalverwaltung,
  • Vorgehen bei der Umstellung der Buchungssoftware auf einen vollautomatisierten, webbasierenden und E-rechnungsfähigen Rechnungsworkflow,
  • ein prototypisches Vorgehensmodell zur Strukturierung und Darstellung von Projekterfahrungen.

Aufgrund der großen Praxisnähe kann der Leitfaden von weiteren Kommunen für ihre E-Rechnungsvorhaben genutzt werden.

 

PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH bietet umfassende projektbezogene Beratungsleistungen für alle öffentlichen Auftraggeber zu Fragestellungen moderner Verwaltung und Investitionsvorhaben an. PD liegt zu 100 % in den Händen öffentlicher Gesellschafter, die damit die angebotenen Leistungen auf dem Weg der Inhouse-Vergabe ausschreibungsfrei beauftragen können. Mehr Informationen über www.pd-g.de.
 

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