Blickpunkt PD
Newsletter Blickpunkt PD / September 2022
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Sehr geehrte Damen und Herren,

einer der heißesten Sommer in weiten Teilen Deutschlands ist gerade zu Ende gegangen. Mit aller Konsequenz sind wir noch einmal daran erinnert worden, wie wichtig die Beschäftigung mit dem Thema Nachhaltigkeit ist und wie dringend wir schnell in die Umsetzung und Veränderung zum Erreichen der Klimaziele kommen müssen.

Mit der Förderung der Stiftungsprofessur an der Technischen Universität Dresden unterstützt die PD ab 2023 für sechs Jahre Forschung und Lehre zu ressourceneffizienten Hochbau. Wir freuen uns sehr, dass die TU Dresden eine weitere wichtige Hochschulpartnerin der PD geworden ist, um den Wissenstransfer für eine nachhaltige Verwaltungsarbeit zu fördern. Die PD kooperiert darüber hinaus mit der NRW School of Governance, der Hertie School, der Uni Potsdam oder der HWR in Berlin.

Für eine nachhaltige Zusammenarbeit unter der Maßgabe von Wirksamkeit, Leistungsfähigkeit, Ökonomie, Klima, Umwelt und sozialer Verantwortung hat sich die Freie und Hansestadt Hamburg mit ihren öffentlichen Unternehmen neu aufgestellt. Mit der von allen Beteiligten getragenen Stadtwirtschaftsstrategie treten sie gemeinsam den Weg in eine tragbare Zukunft an.

Für die passende Förderung der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz bereitgestellten Mittel für Kommunen hat die PD in den letzten Monaten umfangreiche Unterlagen erstellt sowie Kommunen beraten. Insbesondere kleineren Kommunen konnte durch diese kommunale Beratungsstelle bei ihren Vorhaben, Treibhausemissionen zu verringern, geholfen werden.

Neben diesen spannenden Beiträgen berichten wir im heutigen Newsletter auch von unseren neuen Büroräumen in Düsseldorf, die wir gemeinsam mit Innenminister in NRW, Herbert Reul, einweihen durften, weiteren Veranstaltungen und Veröffentlichungen gemeinsam mit der PD.

Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Rückmeldungen und hoffen, Sie vielleicht bei einem unseren nächsten „Housewarmings“ in Nürnberg, Hamburg oder München begrüßen zu dürfen.

Ihr Stéphane Beemelmans und Ihr Claus Wechselmann

Blick auf die Friedrichstraße und das Friedrichcarree von oben.
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PD fördert Stiftungsprofessur für ressourceneffizienten Hochbau an der TU Dresden

Deutschland hat sich in dem novellierten Klimaschutzgesetz von 2021 verpflichtet, 2045 klimaneutral zu sein. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, müssen auch einzelne Sektoren wie Energie, Industrie, Landwirtschaft, Verkehr, Abfallwirtschaft und Gebäude klimaneutral werden. Insbesondere im Bereich des öffentlichen Bauens gibt es ein großes Potenzial, Treibhausgase zu reduzieren.

Die PD als öffentliches Beratungsunternehmen möchte die Forschung und Lehre auf diesem Gebiet gezielt fördern und hat daher Ende August 2022 mit der Technischen Universität Dresden (TUD) eine Vereinbarung über die Finanzierung einer Stiftungsprofessur für ressourceneffizienten Hochbau für die Dauer von sechs Jahren geschlossen. Die Besetzung der Professur ist ab dem Sommersemester 2023 vorgesehen.

„Mit der Einrichtung dieser Stiftungsprofessur an der TUD möchten wir den Aufbau und Transfer von Wissen über klimafreundliches Bauen stärken und dazu beitragen, qualifizierten Nachwuchs mit spezifischem Interesse am öffentlichen Bauen auszubilden“, erklärt PD-Geschäftsführer Stéphane Beemelmans.

Birte Frischemeier, Direktorin im Team Bau, Infrastruktur, Kommunalberatung, ergänzt: „Mit unserer PD-eigenen Science Group leiten wir aus neuesten Forschungserkenntnissen praxistaugliche Lösungen für die Verwaltung ab. Die TU Dresden ist eine weitere hervorragende Partnerin, mit der wir gemeinsam verwaltungsrelevantes Wissen erarbeiten können.“

TUD-Rektorin Prof. Dr. Ursula M. Staudinger betonte, dass die neue Professur in der Fakultät Bauingenieurwesen einen stärkeren Fokus auf die steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen im Bereich des Bauens ermögliche.

V. l. n. r.: Prof. Jürgen Stamm, Dekan der Fakultät Bauingenieurwesen der TUD; Stéphane Beemelmans, Geschäftsführer der PD, Prof. Dr. Ursula M. Staudinger, Rektorin der TUD, Birte Frischemeier, Direktorin der PD, Prof. Steffen Marx, Stiftungsprofessor am Institut für Massivbau der TUD | Foto: © TUD/Stefan Gröschel

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Nachhaltige Stadtwirtschaftsstrategie für Hamburg entwickelt

Die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) bildet gemeinsam mit den öffentlichen Hamburger Unternehmen die „Hamburger Stadtwirtschaft“. Als ihre Gesellschafterin hat die Hansestadt ein großes Interesse daran, dass diese Unternehmen die öffentlichen Aufgaben effizient, am Gemeinwohl orientiert und im Sinne der Daseinsvorsorge erfüllen.

Im Rahmen des von der Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) geleiteten Projekts „Fortentwicklung des Beteiligungsmanagement der Freien und Hansestadt Hamburg“ (BeMaZ) sollte die Zusammenarbeit mit den städtischen Beteiligungsunternehmen zukunftsorientierter aufgestellt werden. Gemeinsam mit den öffentlichen Unternehmen entwickelte die FHH in einem umfassenden Prozess die Hamburger Stadtwirtschaftsstrategie. Deren Ziele wurden auf der Grundlage der vier Säulen Wirksamkeit und Leistungsfähigkeit, Ökonomie, Klima und Umwelt sowie soziale Verantwortung zusammengefasst und mit den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen (SDGs) verknüpft.

Die PD unterstützte diesen Prozess mit ihrer aus zahlreichen Beratungsprojekten resultierenden Erfahrung in der strukturierten Strategieentwicklung. Insbesondere die Einbindung der vielfältigen Interessengruppen sorgte für eine große Akzeptanz der Stadtwirtschaftsstrategie, die im März 2022 vom Hamburger Senat als gemeinsamer Handlungsrahmen beschlossen wurde.

BeMaZ-Projektleiter Georg Jucknat sieht die Hamburger Stadtwirtschaft für die Zukunft gut aufgestellt: „Das gemeinsam mit der PD erarbeitete Ergebnis hilft insbesondere dem Beteiligungsmanagement und den Hamburger öffentlichen Unternehmen, die anstehenden Herausforderungen gemeinsam organisations- und behördenübergreifend anzugehen.“

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PD-Umsetzungsberatung stärkt kommunalen Klimaschutz

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) Kommunen und kommunale Akteure bereits seit 2008 in ihren Bemühungen, Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Umfassende Beratung zu den passenden Fördermöglichkeiten für Maßnahmen zum Klimaschutz können Interessierte unter anderem vom „Service- und Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz“ (SK:KK) und von Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) erhalten.

Um die Umsetzung bereits bewilligter Vorhaben zu beschleunigen und bestehende Hürden zu beseitigen, baute die PD im Auftrag des BMWK von März 2021 bis Juni 2022 eine Beratungsstelle für den kommunalen Klimaschutz auf. Ziel war es, insbesondere kleinere Kommunen mit praktischen Angeboten wie Checklisten und konkreten Leitfäden die Realisierung ihrer Klimaschutzprojekte zu erleichtern. Im Rahmen dessen führte die PD über 100 Beratungsgespräche. Knapp 500 Förderinteressierte nahmen an insgesamt 26 Webinaren teil.

Seit Juli wird diese erfolgreiche Umsetzungsberatung von SK:KK und ZUG weitergeführt. Die von der PD entwickelten Hilfestellungen stehen kostenfrei zur Verfügung. Sie umfassen Leitfäden, Checklisten, Vorlagen und Kurzvideos zu den umsetzungsbezogenen Themen Vergabe, Projektmanagement, strategische Steuerung und Umsetzung in der kommunalen Verwaltung. Diese finden Sie auf der Webseite des BMWK.

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700 Teilnehmende bei Onlineveranstaltung zu kommunalen Fördermöglichkeiten

Am 2. September 2022 fand eine von der PD moderierte Onlineveranstaltung zum BundesprogrammSanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur 2022“ statt. Weit über 700 Interessierte aus dem kommunalen Raum nahmen teil und konnten sich über Förderziele, -umfänge sowie das Antrags- und Förderverfahren informieren. Im interaktiven Part der Veranstaltung konnten 3.700 Klicks und überaus positive Rückmeldungen der Teilnehmenden registriert werden.

Im Rahmen des Bundesprogramms stellen das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) rund 476 Millionen Euro aus dem Wirtschaftsplan des Klima- und Transformationsfonds (KTF, ehemals Energie- und Klimafonds) zu Sanierungszwecken zur Verfügung. Die PD-Teams für Kommunalbau sowie Wohnen und Quartier begleiten die Durchführung des Bundesprogramms bis zum nächsten Jahr – und beraten Sie gerne, wie auch Ihre Kommune von der Förderung profitieren kann!

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Erfolgreicher Start der digitalen CBF-Workshop-Reihe

Mit rund 60 Teilnehmenden ist die digitale Workshop-Reihe des Creative Bureaucracy Festival (CBF) am 1. September 2022 gestartet. Die Auftaktveranstaltung zum Thema „Trends im Projektmanagement – Was bewegt uns im ‚Zeitalter der Projekte‘?“ war restlos ausgebucht. Sie unterstreicht das große Interesse von Verwaltungsmitarbeitenden am Austausch zu innovativen Ansätzen und dem Erlernen erprobter Methoden, die zur Verwaltungsmodernisierung beitragen können.

Die PD wird die beiden kommenden Ausgaben der monatlich stattfindenden, kostenfreien Workshops mitgestalten. Am 6. Oktober 2022 diskutiert Prof. Rainer Kattel vom Institute for Innovation and Public Purpose am University College London im Workshop „Assessing dynamic capabilities of public organisations” mit öffentlichen Führungskräften die Frage, wie sich Innovationsfähigkeit und Krisenfestigkeit der Verwaltung nachhaltig steigern lassen. Am 3. November 2022 beschäftigt sich der PD-Workshop mit dem Konzept des „Data-Driven Policy-Making“, einer vielversprechenden Methode, die öffentliche Führungskräfte bei der gemeinsamen, faktenbasierten Entscheidungsfindung unterstützen kann. Schreiben Sie uns gern, wenn Sie mehr über die kostenfreie Workshop-Reihe erfahren möchten.

Die digitale Workshop-Reihe schließt thematisch an die Inhalte des CBF-Präsenztags am 2. Juni 2022 mit knapp 1.000 Teilnehmenden in Berlin an, bei dem die PD Haupt-Festivalpartnerin war. Im kommenden Jahr geht das CBF in eine neue Runde: am 15. Juni 2023 findet das nächste Live-Event des Festivals in Berlin statt. Diesen Termin sollten Sie sich jetzt schon vormerken!

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Kurz notiert – PD öffentlich

PD-Festakt in neugestalteten Räumen in Düsseldorf

Mit 100 Gästen und Mitarbeitenden wurden im Rahmen eines feierlichen Festakts am 15. August 2022 die neu gestalteten und erweiterten Räumlichkeiten der PD in Düsseldorf eröffnet. Der Minister des Innern in Nordrhein-Westfalen, Herbert Reul, hob in seinem Grußwort die Beratungsleistung der PD im Rahmen der kontinuierlichen Modernisierung von Verwaltung und öffentlicher Infrastruktur im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland hervor. PD-Aufsichtsratsmitglied Dieter Rehfeld zeigte in seinem Grußwort jene Chancen auf, die sich aus einer verstärkten Kooperation zwischen öffentlichen Institutionen und den föderalen Ebenen ergeben. Begleitet wurde der Festakt von zahlreichen Themen- und Projektpräsentationen in verschiedenen Räumen des PD-Büros.

Die erweiterten und neugestalteten Büroetagen dienen nicht nur den weit über 100 Kolleginnen und Kollegen am 2018 eröffneten Standort Düsseldorf als attraktive Arbeitsorte – sie können auch von Kundinnen und Kunden der PD für projektbezogene Termine und Workshops genutzt werden.
 

Innovative Verwaltungsprojekte gesucht!

Mit dem „Preis für gute Verwaltung“ würdigen die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) und das Public Service Lab seit einigen Jahren innovative Verwaltungsprojekte, die sich durch einen großen Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger auszeichnen. Nun geht der Verwaltungspreis in eine neue Runde: Behörden, Abteilungen oder Mitarbeitende können besonders bürgerfreundliche Projekte noch bis zum 12. September 2022 unter https://www.verwaltungspreis.org/ einreichen. Der Preis wird am 14. Oktober 2022 beim Public Service Lab in Freiburg verliehen.

Im vergangenen Jahr wurde unter anderem das Projekt „Rund um das Ja-Wort alles online“ der Stadt Wiesbaden ausgezeichnet. In der hessischen Landeshauptstadt können Eheschließungen bereits seit Dezember 2020 über ein Videoident-Verfahren komplett digital angemeldet werden. Das Projekt der Abteilung „Standesamt und Bürgerbüro“ wurde auch in der PD-Session „Digitale Verwaltung: Best Practice aus Hessen“ beim CBF-Präsenztag am 2. Juni vorgestellt. Mitinitiator und Sachgebietsleiter Jan Klumb ist in diesem Jahr Mitglied der Jury des Verwaltungspreises. Zusammen mit den übrigen Jury-Mitgliedern wie etwa der PD‑Beraterin Tatiana Muñoz, die dieses Amt in ihrer Funktion als ehrenamtliche Ortsvorsteherin ausübt, freut er sich auf viele innovative Projekte für den Verwaltungspreis 2022!
 

Technologiepartnerschaft am Städtischen Klinikum Braunschweig

Das Städtische Klinikum Braunschweig (skbs) hat im Juli die „Technologiepartnerschaft Patientenmonitoring am skbs“ mit einem privaten Partner vereinbart. Die PD hat das skbs bei der Vorbereitung und Durchführung des europaweiten Vergabeverfahrens begleitet und bei der Strukturierung des Partnerschaftsmodells im Vorfeld des Vergabeverfahrens die maßgeblichen Weichen gestellt.

Nach den Medizintechnik-Partnerschaften Ultraschall und Radiologie ist die PD damit bereits zum dritten Mal mit der Vergabe einer Technologiepartnerschaft beauftragt worden. Wolf-Christian Varoß, Leiter Medizintechnik und IT am Städtischen Klinikum Braunschweig, erklärt warum: „Wie auch in den vergangenen Projekten wurde das Verfahren durch die PD professionell begleitet und mit einem sehr guten Ergebnis für das skbs abgeschlossen. Alle relevanten Beteiligten wurden integriert und sämtliche Projektschnittstellen berücksichtigt. Wir sind mit der Arbeit der PD sehr zufrieden.“
 

PD auf Veranstaltungen – Ausblick und Rückblick

Ein zentrales Thema beim 18. Deutschen Kämmerertag am 28. und 29. September 2022 in Berlin wird die Bewältigung der Corona-Pandemie in den deutschen Kommunen sein – auch in Bezug auf die finanziellen Effekte der Pandemie. Die PD ist wie in den Vorjahren Mitveranstalterin des Deutschen Kämmerertags, dem „Familientreffen“ der kommunalen Verwaltungsspitze, und wird aus dem Team Nachhaltigkeit, Umwelt und Klimaschutz gemeinsam mit kommunalen Finanzverantwortlichen einen Arbeitskreis zum Thema „Nachhaltigkeits- und wirkungsorientiertes Haushaltsmanagement“ gestalten.

Unter dem Motto „Digital.Normal – Einblicke in den digitalen Behördenalltag“ fand am 24. August in Düsseldorf das 23. ÖV-Symposium NRW mit über 730 registrierten Teilnehmenden statt. Die PD, die zahlreiche Digitalisierungsprojekte auf kommunaler und Landesebene in NRW begleitet, tauschte sich dort unter anderem mit Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, CIO der Landesregierung Nordrhein-Westfalen (NRW) und Schirmherr der Veranstaltung, Vertreterinnen und Vertretern von Verwaltung und Wissenschaft sowie IT-Dienstleistern zu aktuellen Projekten und Initiativen im Land aus. Insgesamt 80 Fachbeiträge adressierten Themen wie die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG), die ressortspezifische Digitalisierung und Registermodernisierung, innovative Technologien sowie Open Government, Datensouveränität und Change-Management. Moderne Beteiligungsformate förderten die Interaktion zwischen den Teilnehmenden des Symposiums, das in diesem Jahr die Digitalisierung und Modernisierung der kommunalen Verwaltungen fokussierte. Fortsetzung folgt: Am 6. September 2023 findet das 24. ÖV-Symposium NRW statt.
 

PD in der Fachpresse

Wie können wir unser Land fit für die Zukunft machen? Zum Beispiel, indem wir unsere öffentliche Verwaltung zügiger modernisieren. In dem Fachbeitrag Verwaltungsdigitalisierung souverän gestalten!, der Ende Juli im Newsletter „Digitaler Staat und Cyber Security“ des „Behörden Spiegel“ (Seite 8) erschienen ist, erklärt PD-Managerin Claudine Etavard, wie Behörden mithilfe eines digitalen Baukastens Fachverfahren einfach und schnell selbst umsetzen und warum Datenlabore zu besseren Verwaltungsentscheidungen führen können. Diese und weitere Projekte hat die PD in insgesamt 15 verschiedenen Sessions auch beim Live-Event des CBF am 2. Juni in Berlin vorgestellt.

Damit unsere Städte nachhaltiger und lebenswerter werden, muss die sozial-ökologische Transformation der Innenstädte stärker vorangetrieben werden, empfehlen Katharina Schlüter, Senior Managerin bei der PD, und Sandra Wagner-Endres, Wissenschaftlerin am Deutschen Institut für Urbanistik (Difu). In dem Fachbeitrag „Die Donut-Ökonomie als strategischer Kompass einer gemeinwohlorientierten Innenstadtentwicklung“, der im August im Magazin Innenstadt erschienenen ist, zeigen die beiden Autorinnen, wie durch den ganzheitlichen Ansatz der Donut-Ökonomie eine sozialökologische Ausrichtung und wirkungsorientierte Steuerung der Innenstadtentwicklung erreicht werden kann.
 

SVM-Campus der PD stellt sich vor

Die fundierte, praxisnahe Aus- und Weiterbildung der PD-Beschäftigten ist ein Grundpfeiler für gute Beratungsarbeit. Der Campus des Geschäftsbereichs Strategischen Verwaltungsmodernisierung (SVM-Campus) ist die Organisationseinheit der PD für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger sowie Menschen mit Berufserfahrung, die exzellente Beraterinnen und Berater der öffentlichen Hand werden möchten. Neben dem Curriculum bietet der SVM-Campus durch vielfältige Projektmitarbeit das „Training on the Job“, die Themenarbeit in den PD-Expertinnen- und Expertenteams sowie eine Fülle von Vernetzungsformaten zum Kennenlernen, Vertiefen und Austauschen. Auf unserer Webseite erfahren Sie mehr über den SVM-Campus und unsere Philosophie der kontinuierlichen Weiterentwicklung.

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Aufgelesen

// aus der Verwaltung // Damit Deutschland seine Klimaziele bis 2045 erreicht, müssen Bund, Länder und Kommunen einer KfW-Studie zufolge insgesamt rund 500 Milliarden Euro investieren. Das sind rund 20 Milliarden Euro jährlich und entspricht dem Sechsfachen der bisherigen Klimaschutzinvestitionen. Mit 297 Milliarden Euro besteht der größte Investitionsbedarf im Energiebereich, der überwiegende Teil davon – 249 Milliarden Euro – betrifft Anlagen für Erneuerbare Energien. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Sektoren Verkehr (137 Mrd. Euro) sowie Gewerbe, Handel und Dienstleistungen (rund 47 Mrd. Euro).

Um die öffentliche Hand auch bei ihren eigenen Transformationsaufgaben zum Erreichen der Klimaziele zu unterstützen, hat die PD ihre Expertise im Beratungsbereich Nachhaltigkeit, Umwelt und Klimaschutz (NUK) gebündelt. Unter Berücksichtigung der Ausgeglichenheit zwischen ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen, berät das Team NUK zu integrierten Nachhaltigkeits-, Klima- und Umweltstrategien ebenso wie zu Managementsystemen und Zertifizierungen sowie bei der konkreten Umsetzung einzelner Vorhaben.

// aus der Verwaltung // Die „Kommunalstudie 2022“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) zeigt, dass die Kommunen bei der Digitalisierung im Vergleich zu 2019 ein gutes Stück vorangekommen sind. Demnach hat sich der Anteil der Kommunen, die eine Digitalisierungsstrategie haben, seit 2019 um acht und seit 2016 sogar um sechzehn Prozentpunkte erhöht. Darüber hinaus nimmt die interkommunale Zusammenarbeit zur Unterstützung der digitalen Transformation einen immer höheren Stellenwert ein.

Allerdings – auch das wird in der Untersuchung festgestellt – ist die Bereitschaft der Kommunen, mit Start‑ups zusammenzuarbeiten, bislang eher schwach ausgeprägt. Nach der Erfahrung, die die PD in Beratungsprojekten wie etwa dem Ideenwettbewerb „Hybrides eGovernment“ gewonnen hat, liegt in einer solchen Zusammenarbeit jedoch ein großes Potenzial für die beschleunigte Verwaltungsdigitalisierung auch auf kommunaler Ebene.

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Mit-Arbeit – Stellenausschreibungen

Wir suchen Consultants, Werkstudierende und sowie Managerinnen und Manager für unsere Teams Strategische Verwaltungsmodernisierung und Bau, Infrastruktur, Kommunalberatung sowie Mitarbeitende für unsere internen Bereiche. Besuchen Sie unsere Karriereseite!

Herausgeber
PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH
Friedrichstraße 149, 10117 Berlin

Kontakt
Anja Tannhäuser
anja.tannhaeuser@pd-g.de
T +49 30 257679-139

Inhaltlich verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV
Stéphane Beemelmans und Claus Wechselmann
c/o PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH, Friedrichstr. 149, 10117 Berlin
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