Blickpunkt PD
Newsletter Blickpunkt PD / Januar 2023
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Sehr geehrte Damen und Herren,

eine nachhaltig agierende Verwaltung kann große Wirkung erzielen. Mit Vernetzung und Zusammenarbeit – wie im Beispiel von Smart Regions – können Datenschätze gemeinsam genutzt werden. Verwaltung und Akteure der Gesellschaft kooperieren, um mit Kompetenzen und Ressourcen eine robuste Daseinsvorsorge zu gestalten.

Mit der Vernetzung von Akteuren kann auch im Hinblick auf den Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz bei Themen der Ernährungs- und Agrarpolitik Deutschlands Wirkung entfaltet werden. Dies zeigen der Aufbau eines Dialognetzwerkes und die Auftaktveranstaltung mit Bundesminister Cem Özdemir im Dezember 2022.

Durch Aus- und Weiterbildung werden auch Mitarbeitende in die Entwicklung einer nachhaltigen Verwaltung eingebunden. So geschehen im Bundesland Brandenburg mit einem Ausbildungskonzept für Smart City-Managerinnen und -Manager. In zwei Jahren nahmen 45 Personen an dem Zertifizierungsprogramm teil und können nun zukunftsweisende Ansätze in die Kommunen tragen.

Nicht zuletzt die zahlreichen Verwaltungsbauten bieten eine immense Chance, mehr für die ökologische Nachhaltigkeit zu tun. Das Land Niedersachsen hat diesen Weg eingeschlagen und 300.000 Quadratmeter Dachfläche für die Nutzung von Photovoltaikanlagen ausgeschrieben.

Wir freuen uns, Ihnen auch im neuen Jahr eine Auswahl unserer wirkungsvollen Projekte vorstellen zu können und mit Ihnen darüber ins Gespräch zu kommen. Danke für Ihre Rückmeldungen zu unserem Newsletter und Ihr Feedback. Wir sind gespannt auf Ihre Rückmeldungen zu unserer heutigen Ausgabe.

Ihr Stéphane Beemelmans und Ihr Claus Wechselmann

Blick auf die Friedrichstraße und das Friedrichcarree von oben.
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Durch „Smart Regions“ öffentliche Daseinsvorsorge verbessern

Die Bereitstellung und Nutzung von Daten bietet der öffentlichen Hand große Potenziale zur Verbesserung der Daseinsvorsorge. Immer mehr „Smart Cities“ nutzen die ihnen zur Verfügung stehenden Daten in diesem Sinne. „Smart Regions“ – also Datenräume, die sich über die Grenzen von Kommunen oder Bundesländern hinweg ausdehnen – bieten noch weitaus mehr Gestaltungsmöglichkeiten, etwa in den Bereichen Verkehrslenkung oder Tourismusmanagement.

Auf der Basis eines konkreten Beratungsprojekts in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) hat die PD in der aktuellen PD-Perspektiven-StudieMit regionalen Datenräumen mehr Wirkung erzielenacht Empfehlungen für den Aufbau erfolgreicher „Smart Regions“ entwickelt. Dabei unterstützte ein Kommunalberatungsteam der PD die Akteure der Metropolregion bei der Entwicklung eines Konzepts zum Aufbau regionaler Dateninfrastrukturen. In interaktiven Formaten erarbeiteten die Projektbeteiligten Anforderungen an regionale Dateninfrastrukturen, entwickelten eine prototypische Governance und prüften am Markt verfügbare Lösungen, die eine schnelle Umsetzung versprachen. Ergebnisse dieses Projekts sind auch in die Datenstrategie der Metropolregion Rhein-Neckar eingeflossen.

Aus der PD-Studie geht deutlich hervor, dass unter anderem klare Organisationsstrukturen etwa in Form eines Regional- oder Zweckverbandes geschaffen und zentrale Verantwortlichkeiten festgelegt werden müssen, damit der Aufbau einer „Smart Region“ gelingt. Darüber hinaus – so eine weitere Empfehlung der Untersuchung – ist es für den langfristigen Erfolg eines regionalen Datenraumes wichtig, dass alle Beteiligten eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Hier können Sie alle Handlungsempfehlungen auf einen Blick nachlesen.

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PD begleitet Dialognetzwerk zukunftsfähige Landwirtschaft

Mit dem Ziel, unter Einbindung von Akteuren aus der Praxis das Agrar- und Ernährungssystem so umzubauen, dass es auch den Herausforderungen des Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutzes sowie der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit Rechnung trägt, haben Bundesminister Cem Özdemir (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft – BMEL) und Bundesministerin Steffi Lemke (Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz – BMUV) das gemeinsame Dialognetzwerk zukunftsfähige Landwirtschaft ins Leben gerufen.

In diesem Beratungsgremium sind 50 Praktiker:innen aus der Landwirtschaft und dem Naturschutz vertreten, die über einen Zeitraum von vier Jahren unterschiedliche Alltagsrealitäten und Sichtweisen aus der Praxis in die konkrete Politikgestaltung einbringen sollen. Auf diese Weise soll, zusammen mit der Praxis, an einer zukunftsfesten Landwirtschaft gearbeitet werden, die auch den Schutz von Umwelt und natürlichen Ressourcen berücksichtigt.

In diesem ersten Themenjahr stehen der Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels sowie die Stärkung der Resilienz in der Landwirtschaft im Fokus des Dialognetzwerks. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 1. und 2. Dezember 2022 in Berlin wurden neben der Entwicklung eines gemeinsamen Leitbildes verschiedene Themenschwerpunkte erarbeitet, die im Laufe des Jahres in Arbeitsgruppen vertieft und einer weiteren Präsenzveranstaltung diskutiert werden.

Die PD unterstützt bei der Initialisierung und Etablierung des Dialognetzwerks und strebt dabei eine effiziente und wirksame Umsetzung an. So war ein PD-Team aus den Bereichen Strategie und Organisation für die methodische Konzeption und Moderation der Auftaktveranstaltung verantwortlich, bei der auch Bundesminister Cem Özdemir sowie die Parlamentarischen Staatssekretärinnen Dr. Bettina Hoffmann (BMUV) und Dr. Ophelia Nick (BMEL) anwesend waren.

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45 „Smart-City-Manager:innen“ für die Digitalisierung Brandenburger Kommunen

Mit der Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg hat das Land Brandenburg im Jahr 2018 einen wichtigen Meilenstein für den landesweiten digitalen Wandel gesetzt. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg (MIL) unterstützt diesen Prozess zusammen mit der DigitalAgentur Brandenburg (DABB) auch durch den Aufbau von digitalen Kompetenzen im Bereich „Smart Cities & Regions“ auf kommunaler Ebene.

Zu diesem Zweck wurde 2021 das landesweite Qualifizierungsprogramm „Smart-City-Manager:in“ gestartet. In dem von der PD in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung sowie der DigitalAgentur Brandenburg entwickelten Programm konnten sich kommunale Smart-City-Verantwortliche in fünf Modulen mit den strategischen, technischen und rechtlichen Grundlagen von „Smart City“ vertraut machen. Parallel dazu wurden den teilnehmenden Kommunen gezielte Vernetzungsangebote gemacht, um den interkommunalen Wissenstransfer zu fördern.

Schon der Auftakt 2021 mit insgesamt 15 Teilnehmenden war ein voller Erfolg: „Ich freue mich, dass der erste Durchgang unseres Schulungsangebotes ,Smart City Manager:in‘ so gut angenommen wurde und es von den Teilnehmenden eine positive Resonanz gab“, betonte Brandenburgs Infrastrukturminister Guido Beermann. 2022 folgten zwei weitere Durchgänge, sodass es im Land Brandenburg nun insgesamt 45 zertifizierte „Smart-City-Manager:innen“ gibt, die ihr Wissen vor Ort einsetzen.

Auch Peter Siebert, Bereichsleiter Smart City & Regions der DABB, zeigte sich sehr zufrieden: „Die praxisorientierte und insbesondere agile Konzeption und Umsetzung im Team mit der PD hat das Projekt maßgeblich geprägt und auch über die Landesgrenzen hinweg für Aufmerksamkeit und Interesse an der Qualifizierungsmaßnahme gesorgt. Wir haben damit in und für Brandenburg einen Leuchtturm gesetzt.

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Photovoltaik-Ausbau auf öffentlichen Gebäuden

Die Bundesregierung strebt die Klimaneutralität Deutschlands bis 2045 an. Bereits 2030 sollen 80 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien stammen, so auch aus Solarenergie. In vielen Bundesländern gibt es deshalb seit dem Jahr 2022 oder ab 2023 eine Pflicht zur Installation von Photovoltaik-Anlagen bei Neubauten und Dachsanierungen.

Bund, Länder und Kommunen leisten mit dem Ausbau der Photovoltaik (PV) auf öffentlichen Gebäuden nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele, sondern senken langfristig ihre Energiekosten. Gleichzeitig sind sie Vorbild für Wirtschaft und Gesellschaft.

Das novellierte niedersächsische Klimaschutzgesetz verpflichtet die Landesverwaltung, unter anderem die Dächer ihrer rund 5.500 Bestandsliegenschaften bis 2040 mit Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung auszustatten. Die PD unterstützt seit März 2022 das Land Niedersachsen bei diesem Vorhaben. Im Auftrag des Niedersächsischen Finanzministeriums führte das PD-Team zunächst eine Analyse geeigneter Umsetzungs- und Betreiberkonzepte für Photovoltaik auf den Landesgebäuden durch. Im Rahmen eines im Oktober 2022 gestarteten, von der PD begleiteten europaweiten Vergabeverfahrens konnten sich bis zum 4. Oktober 2022 Unternehmen darum bewerben, rund 300.000 Quadratmeter landeseigene Dachflächen zu pachten, um darauf Photovoltaik-Anlagen zu errichten. Nach dem Abschluss dieses Verfahrens – voraussichtlich im Juni 2023 – sollen Ausschreibungen für weitere Dachflächen folgen.

Die PD bietet öffentlichen Kunden auf allen föderalen Ebenen umfassende Unterstützung beim Photovoltaik-Ausbau an – sprechen Sie uns bei Interesse gerne an!

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Kurz notiert – PD öffentlich

BMF-Staatssekretär Steffen Saebisch in den Aufsichtsrat der PD gewählt

Steffen Saebisch, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen (BMF), ist am 16. Dezember 2022 von den Gesellschaftern der PD mit großer Mehrheit in den Aufsichtsrat der PD gewählt worden. Er folgt auf Werner Gatzer, ebenfalls Staatssekretär im BMF. Er war seit 2014 Mitglied sowie Vorsitzender des PD-Aufsichtsrates und hat sein Mandat im November 2022 niedergelegt.


PD-Firmenspende

Auch 2022 hat die PD wieder einen namhaften Betrag an acht gemeinnützige Organisationen gespendet. Mit der jährlichen Firmenspende unterstützt die PD insbesondere das Engagement für Kinder und Bedürftige sowie den Schutz der Umwelt. Die Beschäftigten der PD konnten Vorschläge für mögliche Spendenempfänger einreichen, über die bis Mitte Dezember unternehmensweit abgestimmt wurde. Auf unserer Webseite stellen wir die acht mit der PD-Firmenspende bedachten Organisationen vor.


PD informiert auf „Aktuell im Fokus“-Seite über DARP und ihren Auftrag „Förderberatung“

Gemeinsam gestärkt aus der Corona-Krise hervorzugehen, das ist das Ziel des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP). Fördermittel in Höhe von insgesamt 25 Milliarden Euro können daraus nun unter anderem in die digitale Transformation und die Bewältigung des Klimawandels fließen. Gerade kleinere oder mittlere Kommunen haben jedoch oft Schwierigkeiten, Fördermittel für die erforderlichen Investitionen abzurufen.

Im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) unterstützen innerhalb der PD mehrere Teams aus dem Bereich Bau, Infrastruktur und Kommunalberatung die Umsetzung der DARP-Projekte. Das Team Kommunalberatung der PD hilft Kommunen und anderen öffentliche Einrichtungen sowohl bei der Wahl des passenden Förderprogramms für die dringend benötigten Investitionen als auch beim Antrags- und Umsetzungsprozess (siehe Newsletter „Blickpunkt PD“, 12/22). Ausführliche Informationen zur Förderberatung der PD finden interessierte öffentliche Fördermittelnehmer auf der „Aktuell im Fokus“-Seite zum DARP.


PD auf Veranstaltungen – Ausblick

Gesellschafter-Workshop I am 24. Februar: Betrieb digitaler Lösungen

Aufgrund des großen Interesses bieten wir am 24. Februar 2023 von 10 bis 12 Uhr eine zweite Ausgabe unseres exklusiven, digitalen Gesellschafter-Workshops „Betrieb digitaler Lösungen – übergreifend und nachhaltig. Kann das funktionieren? Ein Blick auf das Potenzial eines ‚Digital Operating Model‘“ an.

Die Expertinnen und Experten unseres Teams Kommunalberatung möchten sich mit Ihnen auf der Basis von PD-eigenen Impulsen zum digitalen Betriebsmodell über Ihre verwaltungsbezogenen Vorhaben, Bedarfe und Anforderungen austauschen. Dafür teilen wir mit Ihnen die aus unserer Sicht aktuellen und künftig zu erwartenden Änderungen im Verwaltungshandeln und geben einen Ausblick, wie ein ganzheitliches digitales Betriebsmodell zur Bewältigung der daraus entstehenden Herausforderungen beitragen kann.

Bitte schreiben Sie eine E-Mail an gesellschafter-kommunikation@pd-g.de, wenn Sie an unserem exklusiven Workshop teilnehmen möchten.

Gesellschafter-Workshop II am 3. März: Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen

Die öffentliche Hand kann mit Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen (WU) Handlungsalternativen und deren Folgewirkungen miteinander vergleichen und ökonomisch gegeneinander abwägen. Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen sollten jedoch nicht nur als Grundlage für ökonomisch fundierte Entscheidungen, sondern auch als Werkzeug für die strategische Steuerung von Investitionsmaßnahmen verstanden werden.

In dem exklusiven, digitalen Workshop „Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen als strategisches Planungs- und Steuerungsinstrument“ am 3. März von 9 bis 11.30 Uhr möchte das PD-Team Öffentliche Finanzen gemeinsam mit Ihnen als Vertreterinnen und Vertreter unserer Gesellschafter darüber diskutieren, wie die Wirksamkeit von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen zukünftig erhöht werden kann. Sie wollen sich mit Ihren Ideen und Vorschlägen aktiv einbringen? Dann schreiben Sie an: gesellschafter-kommunikation@pd-g.de


PD in der Fachpresse

In der 20-seitigen Beilage „Stadt der Zukunft“, die am 16. Dezember 2022 in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erschienen ist, spricht Stéphane Beemelmans im Interview „Investitionen in klimaneutrale Zukunft beschleunigen“ über zentrale Herausforderungen der Kommunen auf dem Weg zur Klimaneutralität. Politik und Verwaltung sollten gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern passende Umsetzungsstrategien entwickeln, Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigen und die eigenen Mittel mit Fördermitteln ergänzen, so die Empfehlungen des PD-Geschäftsführers. Die PD berät Kommunen sowohl zu Strategieentwicklung und effizienteren Verwaltungsprozessen als auch zur Erschließung von Fördermitteln – etwa in den Bereichen Radverkehr, Ladesäuleninfrastruktur, Wärmenetze oder Klimaanpassungsmaßnahmen.

Ebenfalls am 16. Dezember wurde im Newsletter Kommune21 ein Beitrag über die aktuelle PD-Perspektiven-Studie „Bereit für die Zukunft? – Kommunen für den digitalen Umbau der Schulen stärken“ veröffentlicht. Darin werden die von einem PD-Kommunalberatungs-Team identifizierten Hindernisse bei der digitalen Transformation sowie acht Empfehlungen für einen erfolgreichen digitalen Umbau der Schulen dargestellt. Im Rahmen dieser Untersuchung haben die PD-Autorinnen und -Autoren bundesweit zahlreiche Schulträger, Schulleitungen, Lehrkräfte sowie Expertinnen und Experten im Bereich der Schuldigitalisierung befragt.

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Aufgelesen

// Aus der Marktwelt // Die Bertelsmann Stiftung hat zusammen mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) in einer Befragung von knapp 350 Kommunen untersucht, welche konkreten Chancen und Herausforderungen diese mit Open Data verbinden. Demnach ist im Vergleich zur ersten Kommunalbefragung 2020 der Anteil an Kommunen, die in der Bereitstellung offener Daten Chancen sehen, von 14 auf 24 Prozent deutlich gestiegen. Neben Mehrwerten wie einer verbesserten Information für Bürgerinnen und Bürger sowie dem vereinfachten innerkommunalen Datenaustausch sahen die Kommunen das große Potenzial offener Daten vor allem bei der digitalen Transformation von Verwaltung und Stadt und der Mobilitätswende.

Im Rahmen eines Projekts zur Umsetzung des Open Government in der Landesverwaltung Nordrhein-Westfalen hatte die PD beispielsweise 2021 knapp 20 neue, qualitativ hochwertige Datensätze aus vier unterschiedlichen NRW-Landesressorts auf der Datenplattform Open.NRW veröffentlicht. Aus den dabei gewonnenen Erfahrungen wurden im Anschluss PD-Empfehlungen für die Open-Data-Umsetzungsstrategie des Landes abgeleitet.

 

// Aus der Marktwelt // Das Kompetenzzentrum Digitale Verwaltung (KDV) der Hochschule Hof hat im Herbst 2022 die Ergebnisse einer deutschlandweiten Umfrage zum digitalen Reifegrad der öffentlichen Verwaltung auf Kommunalebene veröffentlicht. Ausgangspunkt der Untersuchung war die nach Auffassung der Autorinnen und Autoren nicht eindeutige Definition von Digitalisierung in Deutschland: Ist damit die Verbesserung von Verwaltungsprozessen gemeint oder stehen die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund?

Während etwa das OZG-Dashboard der Bundesregierung (jetzt: „Dashboard Digitale Verwaltung“) den Stand der Digitalisierung anhand der Anzahl digitaler Services messe, würden Prozesse innerhalb der Behörden häufig vernachlässigt oder nur unzureichend digitalisiert. Für einen ganzheitlichen digitalen Wandel brauche es neben kompetenten Mitarbeitenden und einer entscheidungsbereiten Führung vor allem eine klare Strategie und Steuerung, schlanke Prozesse sowie eine optimale Datennutzung, empfehlen die Forschenden abschließend.

In der gemeinsam mit der Hertie School erstellten PD-Perspektiven-Studie „Erfolgsfaktoren für die Digitalisierung der Bundesländer“ legt die PD dar, wie Verwaltungsmodernisierung gelingen kann. Darüber hinaus heben PD-Veröffentlichungen wie die aktuelle Perspektiven-Studie „Mit regionalen Datenräumen mehr Wirkung erzielen“ (siehe Beitrag oben), die gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag erstellte Untersuchung „Die Stadt der Zukunft mit Daten gestalten“ oder die PD-Impulse-Studie „Datensouveränität in der Smart City“ die strategische Bedeutung der Nutzung öffentlicher Daten für eine wirksamere Verwaltungsarbeit hervor.

 

// Aus Forschung & Wissenschaft // Mit dem Ziel, sowohl den Ressourcenverbrauch als auch die Kohlenstoffdioxid-Emissionen in der Bauwirtschaft zu verringern, werden am Fraunhofer-Institut für Bauphysik (Fraunhofer IBP) innovative, nachhaltige Baustoffe wie etwa zementfreie Geopolymere sowie verschiedene Recyclingverfahren entwickelt, um aus Altbeton oder Bauschutt wieder neue Rohstoffe zu gewinnen.

Aufgrund des anhaltenden weltweiten Baubooms werden wichtige Grundstoffe der Bauwirtschaft wie Sand und Kies zunehmend knapp – und damit wird die Wiederverwertung von vorhandenem Material immer wichtiger. Denn nicht jede Art Sand eignet sich zum Bauen; Wüstensandkörner etwa sind dafür zu klein und rund. Nach Angaben des Bereichs Mineralische Werkstoffe und Baustoffrecycling des Fraunhofer IBP sind allein in Deutschland rund 28 Milliarden Tonnen Baumaterial verbaut, in denen Kies und Sand enthalten sind.

Damit das öffentliche Bauen in Deutschland nachhaltiger und klimafreundlicher wird, empfiehlt die PD in der im Dezember 2022 veröffentlichten Perspektiven-Studie „Bewertungssystematik der Nachhaltigkeit in Bauprojekten“ Nachhaltigkeitskriterien schon in der öffentlichen Ausschreibung verbindlich vorzugeben.

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Mit-Arbeit – Stellenausschreibungen

Wir suchen Consultants, Werkstudierende sowie Managerinnen und Manager für unsere Teams Strategische Verwaltungsmodernisierung und Bau, Infrastruktur, Kommunalberatung sowie Mitarbeitende für unsere internen Bereiche. Besuchen Sie unsere Karriereseite!

Herausgeber
PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH
Friedrichstraße 149, 10117 Berlin

Kontakt
Anja Tannhäuser
anja.tannhaeuser@pd-g.de
T +49 30 257679-139

Inhaltlich verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV
Stéphane Beemelmans und Claus Wechselmann
c/o PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH, Friedrichstr. 149, 10117 Berlin
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