Blickpunkt PD
Newsletter Blickpunkt PD / April 2026
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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Bundesregierung hat sich vorgenommen, bis zum Sommer ein großes Reformpaket auf den Weg zu bringen. Zu den zentralen Vorhaben gehören die Konsolidierung der Staatsfinanzen, Entlastungen und Investitionsanreize ebenso wie die Modernisierung der Infrastruktur, der Abbau von Bürokratie und die Beschleunigung der digitalen Souveränität. 

Diese wichtigen strukturellen Reformen zielen darauf ab, die Wirtschaft zu beleben – und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland zu stärken –, Staat und Verwaltung leistungsfähiger und die Gesellschaft insgesamt resilienter zu machen. 

Anfang März haben wir vor diesem Hintergrund Führungskräfte aus Bund, Ländern und Kommunen eingeladen, mit uns über die für einen leistungsfähigen Staat notwendige föderale Aufgabenneugestaltung zu diskutieren. Dabei wurde eines deutlich: Ein zentraler Hebel ist die konsequente Bündelung öffentlicher Aufgaben.

Für eine effizientere Verwaltung ist die erfolgreiche Modernisierung der föderalen Registerlandschaft unverzichtbar. Wie dies möglich ist, ohne dass die Kosten aus dem Ruder laufen, zeigen wir in unserer aktuellen Veröffentlichung, die wir exklusiv im Tagesspiegel-Background vorstellen konnten.

Mehr Unabhängigkeit von fossilen Energien kann zu einem resilienteren Gemeinwesen führen. Dies führen uns die aktuellen geopolitischen Entwicklungen deutlich vor Augen. Deshalb unterstützen wir etwa Kommunen mit einem Praxisnetzwerk bei der Finanzierung und Umsetzung der Wärmeplanung.

Der Strukturwandel im öffentlichen Gesundheitswesen hat gerade für Kommunen ganz praktische, bauliche Folgen: Unser neu entwickeltes Tool hilft Ihnen dabei, die Nachnutzungspotenziale ehemaliger Klinikgebäude in Ihrer Kommune zu identifizieren.

Schließlich möchten wir Ihnen am Beispiel eines Berliner Quartiersentwicklungsprojektes zeigen, dass etwas Großartiges entstehen kann, wenn Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam an der Verwirklichung einer visionären Idee arbeiten.

Noch mehr Ideen, Innovationen und Best Practices gibt es am 11. Juni 2026 beim Creative Bureaucracy Festival (CBF) im Festsaal Kreuzberg in Berlin – wir würden uns sehr freuen, Sie dort zu treffen!

Ihre

Philip von Haehling und Theresa Twachtmann

Der Empfangsbereich im PD-Büro am Standort Berlin
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Was erwartet Sie in diesem Newsletter?

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„Reformnetzwerk: Aufgabenneugestaltung“ – Exklusiv-Event der PD am 4. März 2026 in Berlin

 

Seit der Veröffentlichung unserer Studie Aufgabenneugestaltung im Föderalstaat – Wie Bündelung die staatliche Leistungsfähigkeit stärken kann“ im Januar 2026 hat sich viel bewegt: Politische Beschlüsse wie die Föderale Modernisierungsagenda und aktuelle Reformdebatten zeigen, dass die Bündelung öffentlicher Aufgaben als ein zentraler Hebel für mehr staatliche Leistungsfähigkeit wahrgenommen wird. 

Die entscheidende Frage ist: Wie kommen wir jetzt in die Umsetzung?

Darüber diskutierten Anfang März 2026 zahlreiche Führungskräfte aus Bund, Ländern und Kommunen im Rahmen des „Reformnetzwerks: Aufgabenneugestaltung“ auf Einladung der PD in der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg in Berlin. 

Die Veranstaltung machte deutlich:

  • Fragmentierter Aufgabenvollzug hemmt die Leistungsfähigkeit der Verwaltung. Eine gezielte Neugestaltung öffentlicher Aufgaben ist dringend notwendig.
  • Bündelung ist machbar. Organisationen können selbst einschätzen, welche Aufgaben oder Prozessmodule sich eignen. Klare Kriterien unterstützen dabei, systematisch vorzugehen.
  • Für eine erfolgreiche Aufgabenneugestaltung braucht es nun eine mutige Umsetzung!

Dr. André Göbel, Präsident der FITKO und Gast der Veranstaltung, betonte die zentrale Rolle der Verwaltungsdigitalisierung dabei:

 

Die Reformen sind beschlossen, jetzt geht es um die Umsetzung! Lassen Sie uns die begonnene Diskussion fortsetzen, Bündelungserfahrungen austauschen und eine erfolgreiche Aufgabenneugestaltung vorantreiben!

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Aktuelle PD-Studie empfiehlt neue Wege für eine bezahlbare Registermodernisierung

1. Registermodernisierung als zentraler Hebel zur Stärkung staatlicher Leistungsfähigkeit

Auch die Registermodernisierung ist ein zentraler Hebel zur Stärkung staatlicher Leistungsfähigkeit. Erst sie ermöglicht eine vernetzte Leistungserbringung – durch das behördenübergreifende Bereitstellen von Nachweisen aus Registern von Bund, Ländern und Kommunen.

2. PD-Studie: Anschluss und Ertüchtigung der Registerlandschaft in bestehender Struktur zu teuer

Eine aktuelle PD-Untersuchung zeigt, dass – einer konservativen Schätzung zufolge – allein in den ersten zehn Jahren Kosten in Höhe von 8,5 Milliarden Euro für Ertüchtigung, Anschluss und Betrieb der Registerlandschaft entstehen würden. Das liegt daran, dass die deutsche Verwaltung im Gegensatz zu den meisten EU-Mitgliedstaaten über eine sehr hohe Zahl an technischen Registerinstanzen, insbesondere in Ländern und Kommunen, verfügt. 

3. Innovative Ansätze als Voraussetzung für eine bezahlbare Umsetzung

Statt die 50 Register, die gemäß Identifikationsnummerngesetz (IDNrG) zur Anbindung verpflichtet sind, in ihrer bisherigen Verfasstheit zu ertüchtigen, anzuschließen und zu betreiben, schlägt das Autorenteam der PD vor, die föderale Registerlandschaft fachlich und organisatorisch zu konsolidieren sowie technisch neu zu gestalten. Das ist auch eine Forderung in der Föderalen Modernisierungsagenda

Strukturelle Anpassungen, neue Kooperationsformen und technologische Lösungen für eine gemeinsame Datenhaltung in der Cloud – nach dem Prinzip gemeinsame Physik, getrennte Verantwortung" – sollten zum neuen Umsetzungsstandard in Ländern und Kommunen werden, um die Registermodernisierung effizient voranzutreiben.

Über die PD-Studie zu einer bezahlbaren Registermodernisierung berichtet auch der „Tagesspiegel-Background“ in seiner Ausgabe vom 7. April 2026. 

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PD zeigt Wege auf zur Finanzierung und Umsetzung der Wärmewende

 

Die kommunale Wärmeplanung (KWP) ist verpflichtend, doch fehlt oft ein praktikabler Weg in die Umsetzung. Dafür sind über viele Jahre hohe Investitionsvolumina nötig. Mit Blick auf das Eigenkapital von Stadtwerken und die angespannte Haushaltslage in den Kommunen stoßen klassische Finanzierungswege an ihre Grenzen stoßen. Mit der Erfahrung aus vielen Beratungsprojekten arbeiten wir an Hilfestellungen, um die kommunale Wärmeplanung erfolgreich in konkrete Infrastrukturprojekte umzusetzen

1. Praxisnetzwerk zur Umsetzung der Wärmewende – Kommunen gesucht!

Im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen unterstützen wir Kommunen mit veröffentlichter Wärmeplanung und politischem Umsetzungswillen zum Aufbau eines Investitions- und Finanzierungsportfolios sowie zu alternativen Finanzierungsinstrumenten und organisatorischen Umsetzungsfragen. Bei Interesse an dieser kostenfreien Teilnahme wenden Sie sich an: praxisnetzwerk-waermewende@pd-g.de.

2. Praxisnaher Leitfaden mit konkreten Umsetzungs-Tipps

In der aktuellen Veröffentlichung „Von der Planung zur Praxis: Impulse und Tipps zur Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung“ – entwickelt von der PD und der Stiftung „Lebendige Stadt“ im Auftrag des Deutschen Städtetags – erhalten Kommunen Tipps von der verwaltungsinternen Steuerung und Koordination über Kooperationsvereinbarungen bis hin zu Finanzierungs- und Betreibermodellen. 

3. Berliner Energietage am 16. April 2026: Panel „Kommunale Wärmeplanung – und dann?“ 

Kurzentschlossene erhalten in unserem Online-Panel bei den Berliner Energietagen 2026 am 16. April von 15:30 bis 17:00 Uhr weiterführende Einblicke. Vertreter:innen aus Kommunen, Bund und Ländern diskutieren dort zentrale Fragen zur Finanzierung und Umsetzung der Wärmewende. Hier geht´s zur kostenfreien Anmeldung: https://www.energietage.de/event/d364-pd-wpl.html.

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Nachnutzungspotenziale ehemaliger Krankenhäuser mit neuem PD-Tool besser einschätzen 

1. Strukturwandel im Gesundheitswesen führt zur Schließung von Krankenhausstandorten

Die Schließung von Krankenhausstandorten verdeutlicht auf drastische Weise den tiefgreifenden Strukturwandel im Gesundheitswesen. Veränderungen können aber auch neue Chancen bieten: Welche Potenziale stecken in leerstehenden Krankenhäusern? Können diese Gebäude, die für hochspezialisierte medizinische Prozesse konzipiert und jahrzehntelang in diesem Sinne genutzt wurden, einer neuen Nutzung zugeführt werden? Wenn ja, unter welchen Bedingungen? 

2. Der „Leitfaden für Nachnutzungskonzepte von Krankenhäusern“

Dieser Frage ist die PD im Rahmen einer Ressortforschung des Bundesministeriums der Finanzen nachgegangen und hat den Leitfaden für Nachnutzungskonzepte von Krankenhäusern (LENK) entwickelt. Mit dieser systematischen und nachvollziehbaren Entscheidungshilfe können die standortspezifischen Rahmenbedingungen identifiziert, Bedarfs- und Wettbewerbsanalysen im Marktumfeld durchgeführt sowie die Substanz des leerstehenden Gebäudes bewertet werden.

3. Niedrigschwelliges und praxisnahes Instrument für Bezirksregierungen, Landkreise und Kommunen

LENK ist sowohl auf regionaler als auch auf überregionaler Ebene einsetzbar und bietet Kommunen, Trägern und Planungsbeteiligten Klarheit und Orientierung. Sie können dadurch Potenziale und Herausforderungen frühzeitig erkennen, Optionen abwägen und die Erfolgsaussichten von verschiedenen Nachnutzungen realistisch einschätzen. 

Sie möchten LENK in Ihrer Kommune/Region einsetzen? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail!

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Haus der Statistik – lebendige Quartiersentwicklung im Zentrum Berlins

 

Der Schriftzug „Allesandersplatz“ auf dem Dach des „Haus der Statistik“ ist mehr als nur eine Anspielung auf den nahegelegenen Alexanderplatz. Denn auf diesem 31.000 Quadratmeter großen, noch aus DDR-Zeiten stammenden Gebäudekomplex in Berlin-Mitte soll nun alles anders werden – nach jahrelangem Leerstand, drohendem Verfall und verhindertem Verkauf. 

Fünf Partner aus öffentlicher Hand und Zivilgesellschaft – die „Koop-5“ – haben sich 2018 zusammengeschlossen, um auf dem Areal schrittweise ein Modellprojekt für eine kooperative und gemeinwohlorientierte Quartiersentwicklung zu verwirklichen – mit Räumen für Arbeiten und Wohnen sowie Kunst, Kultur, Soziales und Bildung. Die PD begleitet die „Koop-5“ mit strategischer Steuerung und professionellem Stakeholder-Management.

Zum Tag der Städtebauförderung am 9. Mai 2026 erreicht das Modellprojekt „Haus der Statistik“ einen wichtigen Meilenstein: Die Schlüsselübergabe der ersten Flächen an Nutzende aus dem soziokulturellen Bereich. Wie diese visionäre Idee schrittweise Gestalt annimmt, zeigen Melanie Kunzmann, Mitglied der PD-Geschäftsleitung, und Dr. Moritz Hollmann, Manager im PD-Team „Kommunalberatung“, in unserem aktuellen Video.

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Der Countdown läuft – Creative Bureaucracy Festival am 11. Juni 2026 in Berlin

Am 11. Juni 2026 treffen sich zum neunten Mal internationale Innovatorinnen und Innovatoren der Verwaltung beim Creative Bureaucracy Festival (CBF) im Festsaal Kreuzberg in Berlin. Ihr gemeinsames Ziel: Die öffentliche Hand schnell, resilient und leistungsfähig zu machen.

1. Darum geht’s

Nach dem erfolgreichen virtuellen Auftakt mit über 850 Teilnehmenden im März 2026 geht es jetzt im direkten Austausch mitten in der Hauptstadt weiter. Auf den 4 Bühnen und an den 12 Demo Stations werden von rund 200 Speaker:innen zahlreiche Best Practices, Ideen und Projekte vorgestellt und diskutiert.

Über 2.000 Teilnehmende beschäftigen sich auch 2026 mit den drängenden Fragen der öffentlichen Verwaltung: Wie können Behörden und Ämter noch besser auf die Lebenslagen der Bürger und Unternehmen eingehen? Wie können wir schlanke, schnelle und effektive Prozesse aufsetzen, die Mitarbeitende entlasten und einen Mehrwert für die Bevölkerung schaffen? Wie gestalten wir rechtliche Vorgaben und Richtlinien in der Praxis so, dass sie einheitlich, stabil und skalierbar umsetzbar sind? Und welche Rolle spielt KI eigentlich bei der ganzen Sache?

2. PD wieder Hauptfestivalpartnerin des CBF

Die PD ist bereits zum siebten Jahr in Folge Hauptfestivalpartnerin und zeigt in elf Sessions auf Deutsch und Englisch sowie mit zwei Demo Stations praxisnah, wie Verwaltungsprojekte systematisch verbessert werden können. Freuen Sie sich auf Themen-Highlights wie „Führung in der Verwaltungsreform“, „Digitale Souveränität“ oder „KI-Governance“. Weitere Updates folgen im Mai-Newsletter

3. Tickets und Anmeldung

Tickets und weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter creativebureaucracy.org.

Wenn Sie als Kundin oder Kunde der PD auf der Veranstaltung dabei sein möchten, wenden Sie sich gern an unsere Kolleginnen und Kollegen aus Ihrem Projekt. Diese melden sich bitte intern beim CBF-Team.

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Kurz notiert – PD öffentlich

Die PD unterstützt Kommunen beim strategischen Personalmanagement

Wie können Städte und Gemeinden dem wachsenden Personalmangel in der Verwaltung begegnen? Die Anforderungen an Kommunen nehmen stetig zu: neue Gesetze, ein höheres Arbeitsaufkommen und steigende Erwartungen. Gleichzeitig bleiben die personellen Ressourcen knapp. 

Umso wichtiger ist daher eine strategische Personalarbeit. Sie hilft dabei, Fachkräfte zu gewinnen, Mitarbeitende langfristig zu binden und damit die Leistungsfähigkeit der kommunalen Verwaltung zu stärken.

Im Rahmen unserer Beratung zum strategischen Personalmanagement unterstützt das PD-Team „Kommunalberatung“ Ihre Kommune entlang des gesamten Mitarbeitendenzyklus – von der Personalstrategie und -planung über die Rekrutierung und Personalentwicklung bis hin zu Nachfolgeplanung und Wissensmanagement

Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir passgenaue und tragfähige Lösungen für kommunale Rahmenbedingungen, damit Ihre Kommune leistungsfähig bleibt und Ihr Personalmanagement wirksam zum Erfolg beitragen kann. Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail

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PD in der Presse

Moderne Schulen braucht das Land. Eine der größten Herausforderungen: die Digitalisierung. Kommunen dabei zu helfen, ist die Mission von Pauline Seewald aus dem PD-Team „Bildung“. Nachdem sie bereits im letzten Jahr von der Redaktion des Bildung.Table für ihre Beratungsarbeit ausgezeichnet wurde, ist am 13. März 2026 ein Porträt der PD-Managerin erschienen. Dort beschreibt sie unter anderem, wie der Schul-IT-Navigator Kommunen helfen kann, die Ausstattung ihrer Schulen sinnvoll und nachhaltig zu gestalten.

 

In dem Artikel „Pünktlich und im Kostenrahmen: So geht skandalfreies Bauen“ (Süddeutsche Zeitung (SZ), 22. März 2026) werden die Potenziale gebündelter Vergabemodelle unter Lebenszyklusbetrachtung bei öffentlichen Bauprojekten am Beispiel eines PD-Projektes im Kreis Sigmaringen dargestellt. Christopher Klein und André Weidemann vom PD-Team „Kommunalberatung“ heben in dem Beitrag insbesondere die wirtschaftlichen und technischen Vorteile von gebündelten Beschaffungsmodellen hervor, etwa wenn mehrere Bauprojekte mit wenig Personalressourcen umgesetzt werden müssen. 

 

Die Modernisierung staatlicher Register droht teuer zu werden: Ohne strukturelle Reformen könnten deren Ertüchtigung und Anschluss locker bis zu 650 Millionen Euro jährlich kosten. Und das ist nur eine konservative Schätzung. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der PD zur Registermodernisierung. Der Tagesspiegel-Background „Digitalisierung & KI“ berichtet in der Ausgabe vom 7. April 2026 über die Veröffentlichung. Die Empfehlung des PD-Autorenteams: Durch eine strukturelle Neugestaltung der Registerlandschaft – mit neuen Kooperationsformen und Cloud-Lösungen – ließe sich viel Geld sparen.

 

In der Fachzeitschrift Das Gesundheitswesen ist der im Rahmen einer Kongresseinreichung entstandene Abstract zum von der PD entwickelten Transparenzkompass Gesundheitsversorgung erschienen. Das PD-Team Gesundheitswesen, Wissenschaft und Forschung stellt den Ansatz am 23. April 2026 als Praxisbeitrag auf dem 75. BVÖGD-Kongress vor. Der Transparenzkompass unterstützt Kommunen bei der datenbasierten Entscheidungsfindung für investive Maßnahmen und gibt Impulse für die regionale Gesundheitsversorgung – aktuell mit dem Schwerpunkt hausärztliche Versorgung.

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PD lädt ein – Workshops im April und Mai 2026

Gesellschafter-Workshop „Innovative Ansätze der Fachkräftegewinnung für Kommunen“ am 21. April 2026 in Hamburg

Was können Städte und Gemeinden gegen den zunehmenden Personalmangel in der öffentlichen Verwaltung tun? Für teure Recruiting-Kampagnen fehlen vielerorts die notwendigen Mittel. 

In unserem kostenfreien Gesellschafter-Workshop „Innovative Ansätze der Fachkräftegewinnung in Zeiten knapper Kassen“, der am 21. April 2026 von 10:00 bis 14:00 Uhr im Hamburger PD-Büro stattfindet, zeigen wir Ihnen, wie Sie es auch mit geringem Mittelaufwand schaffen, Fachkräfte erfolgreich zu gewinnen! Weitere Informationen finden Sie hier oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Melden Sie sich bis zum 17. April 2026 unter diesem Link mit dem Passwort: Fachkräfte2026 an. 

 

Digitaler Gesellschafter-Workshop „Systemisches Planen und Bauen“ am 21. April 2026 – nur noch wenige Plätze frei!

Die öffentliche Hand muss künftig schneller und effizienter bauen, um die wachsenden Bauaufgaben zu bewältigen. 

In unserem kostenfreien digitalen „Gesellschafter-Workshop „Systemisches Planen und Bauen am 21. April 2026 von 14:00 bis 16:30 Uhr erfahren Sie, wie Sie mit digitalen Baukästen, Konfiguratoren, plattformbasierten Lieferketten sowie neuen Vergabe- und Vertragsmodellen zu einfacheren und schnelleren Bauprozessen kommen. 

Erfahrene Vertreter:innen der Bauwirtschaft und der öffentlichen Hand bringen in unserem Panel ihre unterschiedlichen Perspektiven aus Praxis, Verwaltung und strategischer Steuerung ein. Unter anderem freuen wir uns, Prof. Dr.-Ing. Alexander von Erdély, Vorstandssprecher der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), begrüßen zu dürfen.

Das Interesse an unserem Workshop ist groß – es gibt nur noch wenige freie Plätze! Deshalb: Nutzen Sie die Chance und melden Sie sich bis zum 15. April 2026 unter der E-Mail-Adresse mb-bb@pd-g.de an. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie den Weblink zur Online-Teilnahme. Für weitere Informationen schreiben Sie uns eine E-Mail.

 

12. Mai: „Gesamtvergabemodelle und Fördermittel – Herausforderungen und Hinweise zur erfolgreichen Kombination“

 

Kommunen stemmen den größten Teil der öffentlichen Investitionen, besonders bei öffentlichen Bauten. Gleichzeitig stehen sie vor der Herausforderung, steigende Investitionsbedarfe mit geeigneten Finanzierungs- und Vergabestrategien zu verbinden. Gesamtvergabemodelle und öffentliche Zuwendungen bieten hierfür großes Potenzial, sind in der Praxis jedoch häufig schwer miteinander vereinbar. Genau hier setzen wir mit unserer neuen Handreichung „Gesamtvergabemodelle und Fördermittel“ an.

In unserem kostenfreien digitalen Workshop am 12. Mai 2026 von 10:00 bis 12:00 Uhr erhalten Sie – passend zur Handreichung – einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen für die Kombination gemäß Zuwendungs- und Vergaberecht, typische Herausforderungen und konkrete Lösungsansätze. Ergänzt durch Praxiseinblicke und eine gemeinsame Diskussion zeigen wir, wie Sie Gesamtvergaben auch bei öffentlichen Zuwendungen erfolgreich anwenden können. Bei Fragen zum Workshop können Sie sich vorab an Ann-Sophie Storm wenden.

Hier geht’s zur Anmeldung.

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PD auf Veranstaltungen – Ausblick

Wie digital muss ein Bauunternehmen sein? – die PD beim Construction Summit, 22. und 23. April 2026 in Hamburg 

Beim Construction Summit am 22. und 23. April 2026 in Hamburg werden die zentralen Zukunftsfragen der Bauwirtschaft diskutiert. Digitalisierung gilt dabei als entscheidender Schlüssel für Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit der Branche. Doch wie viel Wandel ist tatsächlich nötig? 

Im Panel „Wie digital muss das Bauunternehmen sein?“ am 23. April um 11:30 Uhr diskutieren Vertreter aus der Praxis darüber, wo sich Investitionen in digitale Prozesse lohnen und welche Hürden bestehen. Moderiert wird das Gespräch von Dr. Maike Eilers, Managerin bei der PD.

Freuen Sie sich auf einen praxisnahen Austausch über Strategien, Erfahrungen und den Blick auf das Machbare – und melden Sie sich über diesen Link zum Construction Summit 2026 an!

 

Die PD mit „Transparenzkompass Gesundheitsversorgung“ beim 75. BVÖGD-Kongress, 20. bis 23. April 2026 in Wuppertal

Wie können Regionen notwendige und passende Maßnahmen zur Stärkung der kommunalen Gesundheitsversorgung möglichst individuell ermitteln? Die Antwort auf diese Frage bietet der vom PD-Team „Gesundheitswesen, Wissenschaft und Forschung“ entwickelte Transparenzkompass Gesundheitsversorgung. Er unterstützt Kommunen bei der datenbasierten Entscheidungsfindung für investive Maßnahmen und gibt Impulse für die regionale Gesundheitsversorgung – aktuell mit dem Schwerpunkt hausärztliche Versorgung. 

Sie wollen mehr darüber erfahren? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail – oder treffen Sie uns am 23. April 2026 ab 9:00 Uhr beim „75. Wissenschaftlichen Kongress – Der Öffentliche Gesundheitsdienst“ in Wuppertal. Dort stellen wir dieses Tool im Rahmen eines Vortrags vor. 

 

Klimabewusste Gebäudesanierung – die PD bei der 18. DStGB-Klimaschutzkonferenz, 5. Mai 2026 in Bonn

Was können Kommunen für den Klimaschutz tun und wie gelingt ihnen die Anpassung an das sich verändernde Klima? Diese Fragen stehen im Fokus der 18. Fachkonferenz „Kommunen aktiv für den Klimaschutz“ des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), die am 5. Mai 2026 in Bonn stattfindet. 

Andrea Untergutsch, Managerin im PD-Team „Kommunalberatung“, stellt im Forum III (11:00 Uhr) Sanierungsfahrpläne vor, die eine ökonomisch und ökologisch vorteilhafte Entwicklung des kommunalen Gebäudebestandes ermöglichen – und dabei auch die Klimaziele berücksichtigen.

Eine wertvolle Ergänzung dazu bietet die PD-Handreichung „Dekarbonisierung kommunaler Gebäudeportfolios“. Darin wird unter anderem der aktuelle gesetzliche Rahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen im Gebäudebereich aufgeführt. Für mehr Informationen schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an das PD-Team „Kommunalberatung“.

Zur DStGB-Klimaschutzkonferenz am 5. Mai 2026 in Bonn können Sie sich hier anmelden

 

Erfolgreiche Energiewende im ländlichen Raum – zwei weitere BULEplus-Veranstaltungen im Mai 2026 

Wie gelingt die Energiewende vor Ort – trotz knapper Ressourcen und komplexer Vorgaben? Genau hier setzt die bundesweite Veranstaltungsreihe „Kommunen im Austausch: Energiewende aktiv gestalten“ an, die das PD-Team „Nachhaltigkeit, Umwelt, Klimaschutz“ im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) bereits im dritten Jahr in Folge organisiert. 

Im Mai 2026 finden zwei Präsenzveranstaltungen in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen statt:

Bei beiden Veranstaltungen ist auch eine digitale Teilnahme möglich. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter diesem Link.

 

Kommunale KI und Krisenmanagement – die PD auf der NØRD Digital Convention vom 27. bis 28. Mai 2026 in Rostock 

Die NØRD Digital Convention findet vom 27. bis 28. Mai 2026 bereits zum vierten Mal in Rostock statt und bietet Antreiber:innen der digitalen Zukunft Mecklenburg-Vorpommerns an zwei Tagen eine geballte Ladung Wissen, Inspirationen und viele Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch.

Auch wir sind mit dabei und zeigen am Beispiel aktueller Projekte aus der PD-Kommunalberatung, wie wir digitale Herausforderungen in konkrete Lösungen verwandeln:

  • Im Workshop „Kommunale KI-Praxis“ am Mittwoch, 27. Mai von 13:30 bis 14:30 Uhr laden Lennart Strelau und Simone Ritter Sie dazu ein, Ihre Erfahrungen mit uns zu teilen.
  • In dem anschließenden Fachvortrag „BCM – wer den Notfall plant, verhindert die Krise“ um 15:00 Uhr von Uta Fiedler erwarten Sie spannende Impulse zum Thema Krisenmanagement.

Schauen Sie gerne auch an unserem Stand auf der NØRD Digital 2026 vorbei – entweder spontan oder vereinbaren Sie vorab einen Termin mit uns. Wir freuen uns sehr auf das persönliche Gespräch mit Ihnen! Weitere Informationen und die Möglichkeit zur kostenfreien Anmeldung finden Sie unter diesem Link.

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PD auf Veranstaltungen – Rückblick

Gesamtstaatliche Resilienz stärken – Expertenrunde „Zivile Verteidigung“ am 19. März 2026 in Berlin

Wie kann der Aufbau resilienter, gesamtstaatlicher Strukturen in Deutschland gelingen? Diese Frage diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Behörden, Politik und kritischen Infrastrukturen am 19. März 2026 im Berliner PD-Büro. 

Das Fazit der Expertenrunde „Zivile Verteidigung“: Entscheidend dafür sind eine enge, ressort- und ebenenübergreifende Zusammenarbeit sowie der kontinuierliche Austausch zwischen allen Beteiligten. Zudem stellten die Teilnehmenden fest, dass es mehr Schulungen im Sinne standardisierter Fortbildungs-Curricula zum Thema gesamtstaatliche Resilienz für Verwaltungsmitarbeitende über alle Ebenen hinweg braucht. 

Bis zu ihrem nächsten Treffen – voraussichtlich Mitte dieses Jahres – will die Expertenrunde „Zivile Verteidigung“ praxisnahe Checklisten entwickeln, um Kommunen den Aufbau resilienter Strukturen vor Ort zu erleichtern. 

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Mit-Arbeit – Stellenausschreibungen

Wir suchen Consultants, Werkstudierende sowie Managerinnen und Manager für unsere Teams Strategische Verwaltungsmodernisierung und Bau, Infrastruktur, Kommunalberatung sowie Mitarbeitende für unsere internen Bereiche. Besuchen Sie unsere Karriereseite!

Herausgeberin
PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH
Friedrichstraße 149, 10117 Berlin

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Theresa Twachtmann und Philip von Haehling
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